Ganz neuer Anschluss im All:
NASA gelingt revolutionärer Laser-Link
Was bei Satelliten im Orbit funktioniert, wurde jetzt auch erfolgreich in den Tiefen des Alls getestet. Der NASA ist es erstmals gelungen, per Laser mit einer Sonde weit hinter dem Mond zu kommunizieren. Das Experiment wird die Kommunikation in der Raumfahrt verändern.
Auf der Erde nutzen wir Licht in Glasfasern für schnelle Verbindungen, in den letzten zwei Jahrzehnten wird Kommunikation per Laser verstärkt auch bei Satelliten im Orbit eingesetzt. Wie die NASA mitteilt, ist es jetzt gelungen, diese Idee für den Einsatz in den Weiten des Sonnensystems weiterzuentwickeln.
Im Rahmen des Experiments Deep Space Optical Communications (DSOC) ist es gelungen, mit einem Laser im nahen Infrarotspektrum Testdaten aus einer Entfernung von fast 16 Millionen Kilometern zur Erde zu senden - 40 Mal weiter als die Strecke zum Mond. "Noch nie wurde eine optische Kommunikation über eine so große Entfernung hinweg demonstriert", so die NASA stolz.
Nahaufnahme des Prototyps des Downlink-Detektors (NASA)
Die Daten konnten erfolgreich am Hale-Teleskop am Palomar-Observatorium des Caltech in San Diego, Kalifornien, empfangen werden. Dort kommt ein spezieller supraleitender Hochleistungsdetektor zum Einsatz, der die Daten aufspürt. Diese dann zu extrahieren, ist laut dem Team dank ganz neuen Signalverarbeitungsverfahren möglich.
DSOC: Viel Technik nötig für den Weltraum-Laserlink
"Optische Kommunikation ist ein Segen für Wissenschaftler und Forscher, die immer mehr von ihren Weltraummissionen erwarten, und wird die Erforschung des Weltraums durch den Menschen ermöglichen", so Dr. Jason Mitchell, Direktor der verantwortlichen Abteilung des NASA-Programms für Weltraumkommunikation und Navigation. "Mehr Daten bedeuten mehr Entdeckungen."
Siehe auch:
Im Rahmen des Experiments Deep Space Optical Communications (DSOC) ist es gelungen, mit einem Laser im nahen Infrarotspektrum Testdaten aus einer Entfernung von fast 16 Millionen Kilometern zur Erde zu senden - 40 Mal weiter als die Strecke zum Mond. "Noch nie wurde eine optische Kommunikation über eine so große Entfernung hinweg demonstriert", so die NASA stolz.
Nahaufnahme des Prototyps des Downlink-Detektors (NASA)
Die Daten konnten erfolgreich am Hale-Teleskop am Palomar-Observatorium des Caltech in San Diego, Kalifornien, empfangen werden. Dort kommt ein spezieller supraleitender Hochleistungsdetektor zum Einsatz, der die Daten aufspürt. Diese dann zu extrahieren, ist laut dem Team dank ganz neuen Signalverarbeitungsverfahren möglich.
Zwei Jahre voller Tests
Ausgangspunkt der Übertragung war die kürzlich gestarteten Raumsonde Psyche, die sich aktuell auf dem Weg zu ihrem Ziel im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter befindet. Der DSOC-Sender an Bord kann Nahinfrarotsignale senden und empfangen. Über die nächsten zwei Jahre werden regelmäßig Testdaten mit hoher Bandbreite zur Erde geschickt, um das System weiter zu verbessern.
DSOC: Viel Technik nötig für den Weltraum-Laserlink
"Optische Kommunikation ist ein Segen für Wissenschaftler und Forscher, die immer mehr von ihren Weltraummissionen erwarten, und wird die Erforschung des Weltraums durch den Menschen ermöglichen", so Dr. Jason Mitchell, Direktor der verantwortlichen Abteilung des NASA-Programms für Weltraumkommunikation und Navigation. "Mehr Daten bedeuten mehr Entdeckungen."
Zusammenfassung
- NASA testet erfolgreich Laserkommunikation im All.
- Laserdaten über 16 Mio. km zur Erde gesendet.
- Empfang am Hale-Teleskop mit Spezialdetektor.
- Raumsonde Psyche sendet Testdaten zur Erde.
- Kommunikation verbessert Weltraumerforschung.
- Optische Signale erhöhen Datenmenge für Forschung.
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