GNOME: Deutscher SFT unterstützt bessere Zugänglichkeit von Linux
Momentan unterstützt der deutsche Sovereign Tech Fund die Entwicklung eines neuen Installers für GNOME OS. Damit soll wohl die Zugänglichkeit von Linux-Distributionen verbessert werden. Die Landesregierung von Schleswig-Holstein plant bereits einen Umstieg.
Die Arbeiten befinden sich laut einem Bericht von Phoronix noch in einem frühen Anfangsstadium. Daher gibt es auch noch kein Git-Repository. Die momentanen Informationen zum Projekt sind dementsprechend noch sehr rudimentär. Die Arbeiten finden aber im Rahmen von GNOME 47 statt, das mit dem 18. September 2024 erst kürzlich einen geplanten Veröffentlichungstermin erhalten hat.
Die Förderung von GNOME folgt zeitlich auf die Umstellung der Landesregierung von Schleswig-Holstein von Microsoft Office auf die Open-Source-Alternative LibreOffice. Auch ist für die Zukunft ein kompletter Wechsel von Windows hin zu Linux geplant. Dementsprechend groß dürfte in Zukunft das Interesse an nutzerfreundlichen Angeboten zur Installation, Nutzung und Wartung entsprechender Open-Source-Lösungen von öffentlicher Seite sein.
Die volle Liste der Anpassungen findet sich auf der Projektseite.
Siehe auch:
Installation wird vereinfacht
GNOME ist eine beliebte Desktop-Umgebung für Linux-Systeme. Ubuntu und Fedora nutzen GNOME sogar als Standard-Desktop. Jetzt soll die Arbeit an einem neuen Installer-Programm begonnen haben, dass das Aufsetzen deutlich vereinfachen soll. Der Installer wird im Rahmen der Entwicklung von GNOME OS erstellt, soll aber auch für alle vollwertigen Distributionen zur Verfügung stehen.Die Arbeiten befinden sich laut einem Bericht von Phoronix noch in einem frühen Anfangsstadium. Daher gibt es auch noch kein Git-Repository. Die momentanen Informationen zum Projekt sind dementsprechend noch sehr rudimentär. Die Arbeiten finden aber im Rahmen von GNOME 47 statt, das mit dem 18. September 2024 erst kürzlich einen geplanten Veröffentlichungstermin erhalten hat.
Unterstützung durch deutsche Behörden
Dieses und andere Projekte zu GNOME werden vom deutschen Sovereign Tech Fund unterstützt, der benötigte finanzielle Mittel für die Entwicklung Verfügung stellt. Der Fund wird seinerseits vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz von Minister Robert Habeck und von der Bundesagentur für Sprunginnovation mitfinanziert.Die Förderung von GNOME folgt zeitlich auf die Umstellung der Landesregierung von Schleswig-Holstein von Microsoft Office auf die Open-Source-Alternative LibreOffice. Auch ist für die Zukunft ein kompletter Wechsel von Windows hin zu Linux geplant. Dementsprechend groß dürfte in Zukunft das Interesse an nutzerfreundlichen Angeboten zur Installation, Nutzung und Wartung entsprechender Open-Source-Lösungen von öffentlicher Seite sein.
Weitere Anpassungen
Neben dem neuen Installer für GNOME arbeiten die Verantwortlichen des Projekts noch an weiteren Verbesserungen:- Generelle Verbesserungen am Nautilus-Dateimanager
- Überarbeitete visuelle Darstellung der schwebenden Leiste in der Dateiansicht von Nautilus
- Unterstützung für benutzerdefinierte CSS-Variablen im GTK-Toolkit
- Entwicklung eines globalen Shortcut-Panels.
Die volle Liste der Anpassungen findet sich auf der Projektseite.
Zusammenfassung
- GNOME ist eine beliebte Desktop-Umgebung für Linux-Systeme
- Ubuntu und Fedora nutzen GNOME als Standard-Desktop
- Ein neuer Installer soll das Aufsetzen von GNOME vereinfachen
- Der Installer wird im Rahmen von GNOME OS entwickelt
- Arbeiten am Installer befinden sich noch im Anfangsstadium
- GNOME 47 soll am 18. September 2024 veröffentlicht werden
- Projekte zu GNOME werden vom Sovereign Tech Fund unterstützt
- Der Fund wird vom Bundesministerium für Wirtschaft mitfinanziert
Siehe auch:
- Bitlocker-Verschlüsselung: Windows wird langsamer, Linux schneller
- Volla: Deutsche Firma bringt 12,3"-Tablet ohne Google, mit Linux-Option
- Schleswig-Holstein beginnt mit der Umstellung auf LibreOffice und Linux
- Gefährliche Hintertür in Linux entlarvt
- Linux unter Windows: Neues Interface vereinfacht die Nutzung enorm
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