Änderung beim Tagesgeld: Commerzbank stellt auf variablen Zins um
Nach der Zinssenkung im März verabschiedet sich die Commerzbank jetzt vom Bonuszins beim Tagesgeld und stellt ihr "Topzinskonto Plus" auf einen variablen Zinssatz um. Aktuell werden hier Geldanlagen in Höhe von bis zu einer Million Euro mit 3,0 Prozent p.a. verzinst.
Wurde das "Topzinskonto Plus" zuvor für sechs Monate mit 3,0 Prozent verzinst und im Anschluss auf den Basiszinssatz von 0,75 Prozent gesenkt, verzichtet man nun auf den Bonuszeitraum. Stattdessen bietet die Bank weiterhin 3,0 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld, allerdings mit dem Hinweis, dass der Zinssatz variabel aufgestellt ist und jederzeit gesenkt, aber auch erhöht werden kann.
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Zudem liegt die Produktlaufzeit bei nur 12 Monaten ab Kontoeröffnung, womit sich die Commerzbank ein weiteres Mittel verschafft, das Tagesgeldkonto im Anschluss auf einen niedrigen Basiszins umzustellen, Kontoführungsgebühren zu erheben oder den Vertrag gar zu kündigen. Bis dahin wird das "Topzinskonto Plus" kostenlos geführt und die Zinsen quartalsweise ausgezahlt.
Einen ähnlichen Weg gehen unter anderem Trade Republic (4 Prozent) und die C24 Bank (3 Prozent). Auch sie bieten einen variablen Zins aufs Verrechnungskonto und Tagesgeld, verzichten allerdings auf das theoretische Schlupfloch von Produktlaufzeiten. Andere Banken wiederum halten am Konzept eines drei- bis sechsmonatigen Bonuszins fest, wie unser Tagesgeldvergleich zeigt.
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Siehe auch:
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Anpassung wegen "dynamischer Marktentwicklung"
Die Commerzbank folgt dem aktuellen Trend im Finanzwesen, schnellstmöglich auf die anstehenden Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) reagieren zu können. Entsprechend stellt sich die Bank bei der Verzinsung von Tagesgeldkonten neu auf - vom Bonuszins hin zum variablen Zinssatz.Wurde das "Topzinskonto Plus" zuvor für sechs Monate mit 3,0 Prozent verzinst und im Anschluss auf den Basiszinssatz von 0,75 Prozent gesenkt, verzichtet man nun auf den Bonuszeitraum. Stattdessen bietet die Bank weiterhin 3,0 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld, allerdings mit dem Hinweis, dass der Zinssatz variabel aufgestellt ist und jederzeit gesenkt, aber auch erhöht werden kann.
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Nur für Neukunden und mit Laufzeiten
Ganz ohne Einschränkungen scheint es dennoch nicht zu gehen. Die Commerzbank bietet den variablen Zinssatz derzeit nur für Neukunden und Spareinlagen an, die in den letzten sechs Monaten nicht auf einem Konto der Bank oder deren Töchter (Comdirect und Onvista) verwahrt waren.Zudem liegt die Produktlaufzeit bei nur 12 Monaten ab Kontoeröffnung, womit sich die Commerzbank ein weiteres Mittel verschafft, das Tagesgeldkonto im Anschluss auf einen niedrigen Basiszins umzustellen, Kontoführungsgebühren zu erheben oder den Vertrag gar zu kündigen. Bis dahin wird das "Topzinskonto Plus" kostenlos geführt und die Zinsen quartalsweise ausgezahlt.
Einen ähnlichen Weg gehen unter anderem Trade Republic (4 Prozent) und die C24 Bank (3 Prozent). Auch sie bieten einen variablen Zins aufs Verrechnungskonto und Tagesgeld, verzichten allerdings auf das theoretische Schlupfloch von Produktlaufzeiten. Andere Banken wiederum halten am Konzept eines drei- bis sechsmonatigen Bonuszins fest, wie unser Tagesgeldvergleich zeigt.
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Die besten Tagesgeldkonten im Vergleich:
Zusammenfassung
- Commerzbank streicht Bonuszins beim Tagesgeld
- "Topzinskonto Plus" jetzt mit variablem Zinssatz
- Verzinsung bis zu einer Million Euro mit 3,0 Prozent
- Anpassung ermöglicht Reaktion auf EZB-Zinssenkungen
- Bonuszeitraum entfällt, Zinssatz kann schwanken
- Variable Zinsen nur für Neukunden und frische Einlagen
- Produktlaufzeit auf 12 Monate begrenzt
Siehe auch:
- Trade Republic Visa: Wartezeit scheint sich drastisch zu verkürzen
- 40 Mio. Girokarten können ab 2025 auch zu Payback-Karten werden
- Gegen den Strom: C24 Bank erhöht Tagesgeld-Zinsen für alle Kunden
- Schluss mit 4 Prozent: Comdirect senkt seine Tagesgeld-Zinsen
- Banken-Analyse zeigt: Dispozinsen steigen auf bis zu 17,2 Prozent
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