Punkt MC03: Schweizer Smartphone, made in Germany - ohne Google
Die Schweizer Firma PunktDesign hat mit dem Punkt MC03 ein neues, besonders stark auf die Privatsphäre des Nutzers ausgelegtes Smartphone auf Basis einer abgesicherten Android-Variante vorgestellt. Das Gerät wurde in der Schweiz entwickelt und ist "Made in Germany".
Die Entwickler des Geräts wollen vor allem ein Google-freies bzw. zumindest Google-armes Nutzungserlebnis bieten und ersetzen dafür die bei anderen Android-Geräten zwingend ab Werk installierten Google-Apps und -Services vollständig durch eigene Lösungen oder Angebote des Schweizer Entwicklers Proton. Statt Gmail ist hier also zum Beispiel ProtonMail an Bord, statt Google Calendar gibt es den Proton Calendar und so weiter und so fort.
Punkt MC03: Made in Germany, entwickelt in der Schweiz
Auch beim Bezug von Apps geht man das Ganze zweigleisig an. Einerseits bietet man einen eigenen Store von AphyOS und Punkt an, in dem kuratierte, "datenschutzfreundliche" Apps angeboten werden. Jedoch kann man auf Wunsch den Play Store und die dazugehörigen Services aktivieren, um praktisch beliebige Android-Apps nutzen zu können.
Vault: sicherer Teil der Oberfläche
Wild Web: Auf Wunsch alle Apps inklusive ihrer Probleme
Technisch ist das Punkt MC03 durchaus ordentlich ausgestattet, denn man setzt hier auf einen MediaTek Dimensity 730 Octacore-Chip der Mittelklasse, der ein 5G-Modem mitbringt und mit acht Gigabyte Arbeitspeicher sowie 256 GB internem Flash-Speicher kombiniert wird, der per MicroSD-Kartenslot um ein Terabyte erweitert werden kann.
Das Display ist ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Panel mit integriertem Fingerabdruckleser und maximal 120 Hertz Bildwiederholrate, das mit 2436x1080 Pixeln auflöst. Die Hauptkamera nutzt einen 64-Megapixel-Sensor mit Phase-Detection-Autofokus, während die Ultraweitwinkelkamera einen 8-MP-Sensor bietet. Hinzu kommt auch noch eine sinnlose 2-MP-Cam für Makroaufnahmen.
Zur weiteren Ausstattung des nach IP68 als wasser- und staubdicht zertifizierten Geräts gehören auch noch Bluetooth 5.4 und Wi-Fi 6 sowie NFC. Ein kleines Highlight ist der Akku, denn dieser bietet nicht nur 5200mAh, sondern kann angeblich trotz wasserdichtem Gehäuse vom Nutzer getauscht werden. Die Energieversorgung erfolgt mit bis zu 30 Watt per Kabel und optional auch mittels Wireless-Charging mit bis zu 15 Watt.
Das Punkt MC03 soll laut der Website des Herstellers noch vor Ende Januar in Europa auf den Markt kommen, bevor etwas später auch eine Verfügbarkeit in den USA geplant ist. Wer sich übrigens fragt, wie Punkt das Gerät in Deutschland fertigen lassen kann, braucht eigentlich nicht lange suchen.
Offensichtlich handelt es sich um eine mit einer anderen Rückseite und anderer Software versehene Version des Gigaset GS6 bzw. GS6 Pro, das praktisch die gleiche Hardware bietet. Angesichts der stark unterschiedlichen Preisgestaltung von Gigaset und Punkt darf man sich aber durchaus die Frage stellen, wie die Schweizer den dann doch extremen Aufschlag erklären.
Siehe auch:
Moderne Mittelklasse-Hardware ohne Google
Der Punkt MC03 ist ein neues, modern ausgestattetes Android-Smartphone, das mit einem auf dem Fork GrapheneOS basierenden Betriebssystem ApostrophyOS besonders viel Wert auf Datenschutz und Privatsphäre legt. Technisch ist das Gerät laut den zur CES 2026 veröffentlichten Angaben voll auf der Höhe der Zeit, wobei der Preis mit 699 Euro für ein derartiges Nischenprodukt noch überraschend erträglich ausfällt.Die Entwickler des Geräts wollen vor allem ein Google-freies bzw. zumindest Google-armes Nutzungserlebnis bieten und ersetzen dafür die bei anderen Android-Geräten zwingend ab Werk installierten Google-Apps und -Services vollständig durch eigene Lösungen oder Angebote des Schweizer Entwicklers Proton. Statt Gmail ist hier also zum Beispiel ProtonMail an Bord, statt Google Calendar gibt es den Proton Calendar und so weiter und so fort.
Punkt MC03: Made in Germany, entwickelt in der Schweiz
Zweigeteiltes Bedienkonzept
Das angepasste AphyOS bietet ein zweigeteiltes Konzept. Einerseits gibt es den sogenannten "Vault", in dem alle Daten sicher und verschlüsselt abgelegt werden, um deren Abfluss an Dritte zu unterbinden. Über einen zweiten Homescreen namens "Wild Web" soll auf Wunsch aber auch weiterhin der Zugriff auf alle möglichen Android-Apps möglich sein, wobei eine klare Trennung erfolgt, um die wirklich wichtigen Daten des Nutzers zu schützen und deutlich zu machen, dass man sich in die Welt der Datenkraken begibt.Auch beim Bezug von Apps geht man das Ganze zweigleisig an. Einerseits bietet man einen eigenen Store von AphyOS und Punkt an, in dem kuratierte, "datenschutzfreundliche" Apps angeboten werden. Jedoch kann man auf Wunsch den Play Store und die dazugehörigen Services aktivieren, um praktisch beliebige Android-Apps nutzen zu können.
Vault: sicherer Teil der Oberfläche
Wild Web: Auf Wunsch alle Apps inklusive ihrer Probleme
Sicherheit und Datenschutz im Abonnement
Allerdings gibt es dabei auch einen Haken. Nach 12 Monaten verlangt Punkt beim MC03 ein monatliches Abonnement, mit dem die "volle Funktionalität" des Geräts zum Preis von knapp 12 Euro gewährleistet werden kann. Im Jahresabo sinkt der Preis auf 10 Euro pro Monat. Dafür erhält der Kunde aber neben dem Zugang zu den Proton-Diensten und ein VPN auch noch Zugriff auf einen sicheren Cloud-Speicher und mehr. Auch die anderen Dienste und Funktionen werden beim Auslaufen des Abonnements schrittweise deaktiviert, wonach das die AOSP-Version von Android in Reinform bietet, heißt es.Technisch ist das Punkt MC03 durchaus ordentlich ausgestattet, denn man setzt hier auf einen MediaTek Dimensity 730 Octacore-Chip der Mittelklasse, der ein 5G-Modem mitbringt und mit acht Gigabyte Arbeitspeicher sowie 256 GB internem Flash-Speicher kombiniert wird, der per MicroSD-Kartenslot um ein Terabyte erweitert werden kann.
Das Display ist ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Panel mit integriertem Fingerabdruckleser und maximal 120 Hertz Bildwiederholrate, das mit 2436x1080 Pixeln auflöst. Die Hauptkamera nutzt einen 64-Megapixel-Sensor mit Phase-Detection-Autofokus, während die Ultraweitwinkelkamera einen 8-MP-Sensor bietet. Hinzu kommt auch noch eine sinnlose 2-MP-Cam für Makroaufnahmen.
Zur weiteren Ausstattung des nach IP68 als wasser- und staubdicht zertifizierten Geräts gehören auch noch Bluetooth 5.4 und Wi-Fi 6 sowie NFC. Ein kleines Highlight ist der Akku, denn dieser bietet nicht nur 5200mAh, sondern kann angeblich trotz wasserdichtem Gehäuse vom Nutzer getauscht werden. Die Energieversorgung erfolgt mit bis zu 30 Watt per Kabel und optional auch mittels Wireless-Charging mit bis zu 15 Watt.
Das Punkt MC03 soll laut der Website des Herstellers noch vor Ende Januar in Europa auf den Markt kommen, bevor etwas später auch eine Verfügbarkeit in den USA geplant ist. Wer sich übrigens fragt, wie Punkt das Gerät in Deutschland fertigen lassen kann, braucht eigentlich nicht lange suchen.
Offensichtlich handelt es sich um eine mit einer anderen Rückseite und anderer Software versehene Version des Gigaset GS6 bzw. GS6 Pro, das praktisch die gleiche Hardware bietet. Angesichts der stark unterschiedlichen Preisgestaltung von Gigaset und Punkt darf man sich aber durchaus die Frage stellen, wie die Schweizer den dann doch extremen Aufschlag erklären.
Zusammenfassung
- Schweizer Firma entwickelt Google-freies Smartphone zum Schutz der Privatsphäre
- MC03 nutzt angepasstes AphyOS mit Vault für sichere Datenspeicherung
- Proton-Dienste ersetzen Google-Apps wie Gmail und den Google Kalender
- Nach 12 Monaten kostet die volle Funktionalität zwischen 10 und 12 Euro monatlich
- Technisch bietet das 699-Euro-Gerät MediaTek-Prozessor und 6,67-Zoll-Display
- Wasserdichtes Gehäuse mit 5200-mAh-Akku, der vom Nutzer getauscht werden kann
- Smartphone soll noch vor Ende Januar 2026 in Europa erhältlich sein
Siehe auch:
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