3.200 Megapixel, 3 Tonnen:
Größte astronomische Digitalkamera fertig
Mit dem Vera C. Rubin Observatory entsteht eines der wichtigsten Projekte zum weiteren Verständnis des Kosmos. Jetzt hat ein Team das zentrale Bauteil fertiggestellt: Eine Digitalkamera mit der Größe eines Kleinwagens, die gigantische Himmelsbilder einfangen kann.
Wie auf der offiziellen Seite des Observatoriums zu lesen ist, hat das zuständige Team des SLAC National Accelerator Laboratory an der Stanford University den Bau der LSST-Kamera abgeschlossen. Wie das Team stolz erläutert, hat man damit die größte je für Astronomie und Astrophysik gebaute Kamera realisiert. Von der Planung bis zur Fertigstellung vergingen zwei Jahrzehnte.
Die LSST-Kamera bietet eine Auflösung von 3.200 Megapixeln, für ihren Zweck aber noch wichtiger ist die Größe des Bereiches, den die Kamera mit einer Aufnahme abdecken kann. Laut den Wissenschaftlern bräuchte man rund 1200 iPhone-Bildschirme, um nur eines dieser Bilder in voller Größe darstellen zu können. Fokusebene besteht aus 201 einzelnen, speziell angefertigten CCD-Sensoren, die Pixel selbst sind 10 Mikrometer breit.
Die Kamera mit der Größe eines Kleinwagens und einem Gewicht von 3 Tonen wird jetzt für ihre Reise nach Chile in einen Spezialcontainer verpackt. Nach Tests in einem Reinraum soll die Installation dann noch in diesem Jahr erfolgen. Erste Bilder des Vera C. Rubin Observatory gibt es wohl im nächsten Jahr, die wahre Aufgabe wird aber ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen.
Siehe auch:
Riesen Kamera für den Himmel: Neuer Blick ins All
Um Fortschritte in der Forschung zu erzielen, braucht es oft erst einmal neue Geräte. Das Vera C. Rubin Observatory soll unser Verständnis vom Raum und Zeit mit einer 10 Jahre andauernden Vermessung des Alls erweitert. Für dieses Vorhaben baut man aktuell in Chile ein Teleskop auf, das Hightech-Herz dieser Anlage wurde jetzt fertiggestellt: die Kamera.Wie auf der offiziellen Seite des Observatoriums zu lesen ist, hat das zuständige Team des SLAC National Accelerator Laboratory an der Stanford University den Bau der LSST-Kamera abgeschlossen. Wie das Team stolz erläutert, hat man damit die größte je für Astronomie und Astrophysik gebaute Kamera realisiert. Von der Planung bis zur Fertigstellung vergingen zwei Jahrzehnte.
Die LSST-Kamera bietet eine Auflösung von 3.200 Megapixeln, für ihren Zweck aber noch wichtiger ist die Größe des Bereiches, den die Kamera mit einer Aufnahme abdecken kann. Laut den Wissenschaftlern bräuchte man rund 1200 iPhone-Bildschirme, um nur eines dieser Bilder in voller Größe darstellen zu können. Fokusebene besteht aus 201 einzelnen, speziell angefertigten CCD-Sensoren, die Pixel selbst sind 10 Mikrometer breit.
Die Kamera mit der Größe eines Kleinwagens und einem Gewicht von 3 Tonen wird jetzt für ihre Reise nach Chile in einen Spezialcontainer verpackt. Nach Tests in einem Reinraum soll die Installation dann noch in diesem Jahr erfolgen. Erste Bilder des Vera C. Rubin Observatory gibt es wohl im nächsten Jahr, die wahre Aufgabe wird aber ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen.
Zusammenfassung
- Neue Megapixel-Kamera für Rubin Observatorium
- SLAC-Team stellt größte Astronomie-Kamera fertig
- Kameraauflösung: 3.200 Megapixel auf 201 CCDs
- Ein Kamerabild nimmt 1200 iPhone-Displays ein
- 3 Tonnen schwere Kamera reist bald nach Chile
- Rubin Observatorium startet 2025 zehnjährige Mission
Siehe auch:
- Eisprobleme im All gelöst: ESA-Teleskop Euclid sieht wieder klar
- James-Webb-Teleskop zeigt atemberaubendes Bild junger Sterne
- James-Webb-Teleskop enträtselt supermassive schwarze Löcher
- James-Webb-Teleskop hat einige der allerersten Sterne gefunden
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