Chinesischer Weltraummüll verglüht spektakulär in der Atmosphäre
Vor kurzem gab es im kalifornischen Nachthimmel ein Schauspiel zu sehen, das viele Menschen staunen ließ. Natürlich war das Ereignis aber nicht, auch wenn die Erdatmosphäre im Spiel war. Denn in Wirklichkeit verglühte hier ein von Menschen erschaffenes Objekt.
Das Phänomen konnten sich die wenigsten spontan erklären, so mancher dachte, dass es sich hier um einen fehlgeschlagenen Raketenstart von SpaceX handeln könnte. Doch relativ schnell konnte die Erklärung für dieses "Feuerwerk" gefunden werden. Wie die BBC berichtet, konnte die für Weltraumangelegenheiten zuständige Non-Profit-Organisation The Aerospace Corporation herausfinden, dass chinesischer Weltraummüll für das Spektakel verantwortlich war.
"Unsere Analyse deutet darauf hin, dass es sich bei dem Objekt, das heute Morgen über Los Angeles wieder aufgetaucht ist, um das Orbitalmodul handelt, das im November 2022 vom chinesischen Shenzhou-15-Start zu seiner Raumstation stammt", teilte die The Aerospace Corporation recht bald nach dem Auftauchen der Aufnahmen mit.
Die Masse des Objekts betrug etwa 1500 Kilogramm, das erklärt also auch die Intensität des Himmelsschauspiels. Eine derartige Entsorgung dieses Orbitalmoduls ist nicht so ungewöhnlich wie man meinen könnte, es ist auch nicht (ansatzweise) das größte chinesische Raketen- und Weltraumteil, das in der Erdatmosphäre verglüht ist. Bereits zuvor ist etwa die 23 Tonnen schwere Kernstufe der Long March 5B-Rakete zum Absturz gebracht worden.
Siehe auch:
Nächtliches Spektakel
Ein Meteorschauer! Das war die erstaunte Reaktion zahlreicher Kalifornier, die in der Nacht auf Dienstag ein beeindruckendes Schauspiel erleben und auch filmen sowie fotografieren konnten. Denn ein spektakulärerer Feuerball erhellte den Nachthimmel, dieser war laut der American Meteor Society (AMS) von Sacramento bis nach San Diego zu sehen.Das Phänomen konnten sich die wenigsten spontan erklären, so mancher dachte, dass es sich hier um einen fehlgeschlagenen Raketenstart von SpaceX handeln könnte. Doch relativ schnell konnte die Erklärung für dieses "Feuerwerk" gefunden werden. Wie die BBC berichtet, konnte die für Weltraumangelegenheiten zuständige Non-Profit-Organisation The Aerospace Corporation herausfinden, dass chinesischer Weltraummüll für das Spektakel verantwortlich war.
"Unsere Analyse deutet darauf hin, dass es sich bei dem Objekt, das heute Morgen über Los Angeles wieder aufgetaucht ist, um das Orbitalmodul handelt, das im November 2022 vom chinesischen Shenzhou-15-Start zu seiner Raumstation stammt", teilte die The Aerospace Corporation recht bald nach dem Auftauchen der Aufnahmen mit.
Die Masse des Objekts betrug etwa 1500 Kilogramm, das erklärt also auch die Intensität des Himmelsschauspiels. Eine derartige Entsorgung dieses Orbitalmoduls ist nicht so ungewöhnlich wie man meinen könnte, es ist auch nicht (ansatzweise) das größte chinesische Raketen- und Weltraumteil, das in der Erdatmosphäre verglüht ist. Bereits zuvor ist etwa die 23 Tonnen schwere Kernstufe der Long March 5B-Rakete zum Absturz gebracht worden.
Kritik von NASA und ESA
Das bedeutet aber nicht, dass diese Praxis unumstritten ist. Laut Space wird diese Art der "Entsorgung" von der National Aeronautics and Space Administration (NASA) sowie European Space Agency (ESA) scharf kritisiert. Beide Behörden verurteilen so etwas als unverantwortlich und potenziell gefährlich.
Zusammenfassung
- Kalifornier beobachteten Feuerball am Nachthimmel
- Ereignis war verglühender Weltraummüll, nicht Natur
- Objekt war Teil des chinesischen Shenzhou-15-Starts
- 1500 Kilogramm schweres Orbitalmodul verglühte
- Nicht erstes chinesische Raumfahrtobjekt in Atmosphäre
- NASA und ESA kritisieren solche "Entsorgungen" als gefährlich
- Phänomen von Sacramento bis San Diego sichtbar
Siehe auch:
- SpaceX: Erste private Raumstation Starlab soll vor 2030 in den Orbit
- Vast: SpaceX soll erste private Raumstation schon 2025 ins All bringen
- Vast: Krypto-Milliardär plant Raumstation mit künstlicher Schwerkraft
- China nimmt den regulären Betrieb seiner Raumstation Tiangong auf
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