Phishing-Betrüger stahl mit ausgeklügelter Masche hohe Geldbeträge
Die Polizei konnte in der Nähe Berlins einen Phishing-Betrüger festnehmen. Dieser hat hohe Geldsummen erbeutet, indem er Nutzern erst die Kontodaten entwendete und diese nutzte, um den Anschein eines regulären Kundensupports ihrer Bank zu erwecken.
Die Masche lief dabei so ab, dass erst über klassische Phishing-Mails möglichst umfassende Informationen, vor allem aber der Zugang zum Onlinebanking, eines Bank-Kunden erbeutet wurde. Anschließend meldete sich der Betrüger telefonisch: "Guten Tag. Mein Name ist Sebastian Schmidt. Ich bin Mitarbeiter der Volksbank. Wir haben ein Sicherheitsproblem beim Online-Banking festgestellt", hieß es dann beispielsweise, so die Polizei.
Wenn auf diesem Weg genug Vertrauen aufgebaut wurde, nutzte der Betrüger dies, um letztlich das Geld vom Bankkonto zu stehlen. Ganz einfach waren die Ermittlungen dabei nicht, weil der Angreifer sogar die Rufnummern-Anzeige bei seinen Anrufen manipulierte, dass echte Nummern der jeweiligen Bank angezeigt wurden.
Es wurden annähernd 25 Handys sichergestellt, mit denen der Beschuldigte mit fiktiven Namen und Rufnummern agierte. Bei dem 28-jährigen Deutschen wurden Sachwerte im mittleren sechsstelligen Wert beschlagnahmt. Darunter befanden sich neben Bargeld auch Goldbarren, Uhren der Marke Rolex und hochwertige Sammelkarten. Der Mann wurde festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft, Ermittlungen gegen mögliche Komplizen dauern noch an.
Siehe auch:
Bei Anruf Betrug
Im Landkreis Kleve in Nordrhein-Westfalen hatte die Polizei eine eigene Ermittlungskommission der Spezialdienststelle für Cybercrime eingerichtet, um nach dem Täter zu fahnden. Dieser hatte zuvor neben mehreren anderen Bürgern auch einen Unternehmer um einen sechsstelligen Euro-Betrag erleichtert.Die Masche lief dabei so ab, dass erst über klassische Phishing-Mails möglichst umfassende Informationen, vor allem aber der Zugang zum Onlinebanking, eines Bank-Kunden erbeutet wurde. Anschließend meldete sich der Betrüger telefonisch: "Guten Tag. Mein Name ist Sebastian Schmidt. Ich bin Mitarbeiter der Volksbank. Wir haben ein Sicherheitsproblem beim Online-Banking festgestellt", hieß es dann beispielsweise, so die Polizei.
Wenn auf diesem Weg genug Vertrauen aufgebaut wurde, nutzte der Betrüger dies, um letztlich das Geld vom Bankkonto zu stehlen. Ganz einfach waren die Ermittlungen dabei nicht, weil der Angreifer sogar die Rufnummern-Anzeige bei seinen Anrufen manipulierte, dass echte Nummern der jeweiligen Bank angezeigt wurden.
Goldbarren beschlagnahmt
Die Spur führte die Beamten letztlich zu einem Tatverdächtigen aus dem Großraum Berlin. Die Ermittler aus Kleve konnten dann gemeinsam mit dem SEK Brandenburg zuschlagen. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Hauptbeschuldigten wurde dieser dabei angetroffen wie er gerade seine inkriminierten Konten und Accounts verwaltete, teilte die Polizei mit.Es wurden annähernd 25 Handys sichergestellt, mit denen der Beschuldigte mit fiktiven Namen und Rufnummern agierte. Bei dem 28-jährigen Deutschen wurden Sachwerte im mittleren sechsstelligen Wert beschlagnahmt. Darunter befanden sich neben Bargeld auch Goldbarren, Uhren der Marke Rolex und hochwertige Sammelkarten. Der Mann wurde festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft, Ermittlungen gegen mögliche Komplizen dauern noch an.
Zusammenfassung
- Phishing-Betrüger nahe Berlin festgenommen
- Erbeutete hohe Summen durch Kontodaten-Diebstahl
- Spezialeinheit in NRW fahndete nach Täter
- Betrugsmasche mit gefälschten Bankanrufen
- Ermittler täuschten echte Banknummern vor
- Durchsuchung ergab 25 Handys und Wertsachen
- 28-jähriger Deutscher in Untersuchungshaft
Siehe auch:
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