E-Mail-Betrugswarnung: Kunden dreier deutscher Banken betroffen
In den letzten Tagen sind wieder einmal vermehrt gefälschte E-Mails verschickt worden, über die Kriminelle die Zugangsdaten zum Online-Banking der Empfänger abgreifen wollen. Die Fälschungen lassen sich jedoch an einigen Merkmalen eindeutig erkennen.
In der vermeintlichen E-Mail der Targobank steht Ähnliches. Hier wird Empfängern allerdings zusätzlich noch mitgeteilt, dass der Zugriff auf ihr Bankkonto innerhalb der nächsten 48 eingeschränkt werde, sollten die Kundendaten nicht umgehend über den bereitgestellten Link aktualisiert werden.
Bei der LBB heißt es, das Konto sei aufgrund von Unregelmäßigkeiten bei der Nutzung bereits eingeschränkt und müsse nun umgehend über den in der Nachricht enthaltenen Link durch das Einloggen ins Online-Banking wieder freigeschaltet werden.
Auch die obskuren Absender-Adressen aller drei E-Mails sind auffällig. Zudem betonen auch Banken immer wieder, dass sie ihre Kunden niemals in E-Mails dazu auffordern, ihre Login-Daten preiszugeben. Leider fallen immer wieder Menschen der Betrugsmasche zum Opfer.
Ein wenig zum Schmunzeln: Die gefälschte E-Mail der Targobank fällt zusätzlich durch den Rechtschreibfehler "JETZ Aktualisieren" im Text des URL-Links auf, den die Opfer klicken sollen, um ihre Daten einzugeben.
Siehe auch:
Phishing als bekannte Masche
Es ist eine altbekannte Betrugsmasche. Eine E-Mail landet im Postfach, in der davon die Rede ist, dass eine Rechnung nicht bezahlt wurde und eine Strafe droht oder dass das eigene Bankkonto gesperrt werden soll. In allen Fällen wird darauf hingewiesen, dass der Betroffene durch das Eingeben bestimmter Daten, wie E-Mail-Adressen oder Passwörtern, die angedrohten negativen Folgen abwenden kann. Mit solchen Phishing-Attacken versuchen Kriminelle immer wieder an entsprechende Daten zu gelangen.Vermeintliche Mails von drei verschiedenen Banken
Gerade warnt die Verbraucherzentrale wieder vor gefälschten E-Mails. Dieses Mal mit dem Logo der ING, Landesbank Berlin (LBB) und Targobank. Bei der ING ist davon die Rede, dass das System aktualisiert worden sei und sich daher alle Kunden über einen Aktivierungsprozess für die neuen Sicherheitsmaßnahmen registrieren müssten.In der vermeintlichen E-Mail der Targobank steht Ähnliches. Hier wird Empfängern allerdings zusätzlich noch mitgeteilt, dass der Zugriff auf ihr Bankkonto innerhalb der nächsten 48 eingeschränkt werde, sollten die Kundendaten nicht umgehend über den bereitgestellten Link aktualisiert werden.
Bei der LBB heißt es, das Konto sei aufgrund von Unregelmäßigkeiten bei der Nutzung bereits eingeschränkt und müsse nun umgehend über den in der Nachricht enthaltenen Link durch das Einloggen ins Online-Banking wieder freigeschaltet werden.
Daran sind die Fälschungen zu erkennen
Auch wenn alle drei Mails die jeweiligen Logos der Banken enthalten und zum Teil ähnlich formatiert sind wie tatsächliche Nachrichten der Geldinstitute, lassen sich die Fälschungen dennoch leicht als solche enttarnen. Denn alle Anschreiben enthalten eine unpersönliche Anrede wie "Sehr geehrte Kunden" oder "Guten Tag".Auch die obskuren Absender-Adressen aller drei E-Mails sind auffällig. Zudem betonen auch Banken immer wieder, dass sie ihre Kunden niemals in E-Mails dazu auffordern, ihre Login-Daten preiszugeben. Leider fallen immer wieder Menschen der Betrugsmasche zum Opfer.
Ein wenig zum Schmunzeln: Die gefälschte E-Mail der Targobank fällt zusätzlich durch den Rechtschreibfehler "JETZ Aktualisieren" im Text des URL-Links auf, den die Opfer klicken sollen, um ihre Daten einzugeben.
Zusammenfassung
- Gefälschte E-Mails von ING, LBB und Targobank im Umlauf
- Phishing-Versuche durch Androhung negativer Konsequenzen
- Betroffene sollen keine persönlichen Daten preisgeben
- Unpersönliche Anreden und obskure Absenderadressen als Indizien
- Rechtschreibfehler in Targobank-Mail als weiteres Erkennungsmerkmal
- Banken fordern nie zur Preisgabe von Login-Daten per E-Mail auf
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