Millionenfacher Rückruf von Netzteilen für ältere Toshiba-Notebooks
Es dürfte sich um eine der wohl größten Rückruf-Aktionen der letzten Jahre handeln: Wegen möglicher Verbrennungs- und Brandgefahr werden aktuell 15,5 Millionen Netzteile zurückgerufen, die in Verbindung mit Toshiba-Notebooks ausgeliefert wurden.
Das Unternehmen teilte mit, dass es 679 Berichte über Überhitzung oder Feuer, Schmelzen und Verbrennungen der zurückgerufenen Netzteile erhalten hat, darunter auch 43 Berichte über leichte Brandverletzungen bei Usern. Laut Dynabook Americas sollten die Verbraucher den Gebrauch der Netzteile sofort einstellen und sich an das Unternehmen wenden, um einen kostenlosen Ersatz zu erhalten.
Betroffen sind allerdings ältere Modelle, die bei vielen Nutzern wahrscheinlich schon gar nicht mehr im Einsatz sind. Es handelt sich dem Vernehmen nach um Netzteile, die überwiegend in der Zeit von April 2008 bis Dezember 2012 verkauft wurden. Warum es nun so lange dauerte, bis es zu gehäuften Problemen kam, ist derzeit nicht nachvollziehbar.
Von der Toshiba-Rückrufaktion sind insgesamt 60 Modelle des Herstellers betroffen. Dynabook hat in Zusammenarbeit mit der US-Verbraucherschutzbehörde eine Webseite bereitgestellt, aus der Nutzer, die noch immer ältere Geräte der Marke im Einsatz haben, anhand von Seriennummern überprüfen können, ob sie zur gefährdeten Gruppe gehören.
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Historische Aufarbeitung
Eingeleitet wurde dies durch das US-Unternehmen Dynabook Americas. Dies ist die neue Marke, unter der Toshiba-Notebooks seit dem Verkauf der Geschäftssparte an die Foxconn-Tochter Sharp geführt werden. Offiziell betrifft die Sache nur den US-Markt, allerdings können durchaus auch hiesige Nutzer betroffen sein, die ein Import-Gerät erworben haben oder einen Rechner in den USA kauften.Das Unternehmen teilte mit, dass es 679 Berichte über Überhitzung oder Feuer, Schmelzen und Verbrennungen der zurückgerufenen Netzteile erhalten hat, darunter auch 43 Berichte über leichte Brandverletzungen bei Usern. Laut Dynabook Americas sollten die Verbraucher den Gebrauch der Netzteile sofort einstellen und sich an das Unternehmen wenden, um einen kostenlosen Ersatz zu erhalten.
Betroffen sind allerdings ältere Modelle, die bei vielen Nutzern wahrscheinlich schon gar nicht mehr im Einsatz sind. Es handelt sich dem Vernehmen nach um Netzteile, die überwiegend in der Zeit von April 2008 bis Dezember 2012 verkauft wurden. Warum es nun so lange dauerte, bis es zu gehäuften Problemen kam, ist derzeit nicht nachvollziehbar.
Gewandelte Bedeutung
Die große Menge erklärt sich damit, dass Toshiba in der genannten Zeit noch einer der führenden Notebook-Hersteller war. Heute kommt das übrig gebliebene Dynabook allerdings nur noch auf einen Marktanteil von etwa einem Prozent. Aktuell teilen sich Lenovo, HP, Dell und Apple den Markt weitgehend untereinander auf.Von der Toshiba-Rückrufaktion sind insgesamt 60 Modelle des Herstellers betroffen. Dynabook hat in Zusammenarbeit mit der US-Verbraucherschutzbehörde eine Webseite bereitgestellt, aus der Nutzer, die noch immer ältere Geräte der Marke im Einsatz haben, anhand von Seriennummern überprüfen können, ob sie zur gefährdeten Gruppe gehören.
Zusammenfassung
- Rückruf von 15,5 Millionen Netzteilen für Toshiba-Notebooks
- Initiiert von Dynabook Americas, ehemals Toshiba
- Betrifft vor allem den US-Markt, auch Importe möglich
- 679 Berichte über Überhitzung und Verbrennungen
- Nutzer sollen Nutzung stoppen und Ersatz anfordern
- Betroffen sind Modelle aus April 2008 bis Dezember 2012
- Dynabook heute mit nur noch ca. 1% Marktanteil
- 60 Toshiba-Modelle betroffen, Überprüfung via Webseite
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