Cruise kann Kinder übersehen:
GM muss 1000 Robotaxis zurückrufen
San Francisco sollte eigentlich zur Hauptstadt der autonomen Taxis werden und hat die Anbieter - vor allem Googles Waymo und die GM-Tochter Cruise - mit sehr liberalen Regeln umworben. Doch mittlerweile ist das Geschichte, zumindest vorerst und für GM bzw. Cruise.
Denn das 2016 von GM übernommene Startup hat sich auf selbstfahrende Autos spezialisiert und hier sah GM auch einen Teil seiner Zukunft, ganz ähnlich wie es die Google-Tochter Waymo macht (die übrigens nach wie vor operiert). Doch derzeit liegen diese Pläne in Trümmern, denn Cruise wird immer mehr zum wirtschaftlichen und PR-Debakel.
Denn nach mehreren Unfällen und sonstigen Problemen wurde Cruise in San Francisco die Betriebserlaubnis entzogen. Kürzlich gab es zudem Berichte, wonach die Cruise-Fahrzeuge nicht ganz so selbstständig unterwegs sind, wie das Unternehmen das darstellt - das allerdings dementierte der CEO und Gründer von Cruise.
Doch die Probleme sind nicht zu Ende, denn nun muss Cruise fast 1000 Fahrzeuge zurückrufen. Das ist eine direkte Folge eines schweren Unfalls von Anfang Oktober, damals wurde eine Fußgängerin von einem fahrerlosen Auto angefahren, nachdem diese in die Richtung geschleudert wurde. Das Cruise-Fahrzeug war für den Unfall nicht verantwortlich, schleifte die Person aber noch etwa sechs Meter mit, bevor es schließlich anhielt.
Interne Sicherheitsdokumente, die The Intercept zugespielt wurden, sagen, dass Cruise-Fahrzeuge in der Nähe von Kindern nicht sicher genug seien und man erst die Fähigkeit brauche, "Kinder von Erwachsenen zu unterscheiden, damit wir zusätzliche Vorsicht walten lassen können." Nun folgte der offizielle Rückruf von 950 Fahrzeugen, derzeit ist auch nicht klar, ob und wann sie auf die Straßen zurückkehren werden.
Siehe auch:
Cruise hat vorerst ausgekreuzt
General Motors (GM) ist einer der größten Automobilkonzerne der Welt, geht es nach Absatz, kommt das Unternehmen aus Detroit, Michigan, auf den vierten Platz. Allerdings hat GM nicht gerade den Ruf als besonders innovativer Hersteller, weshalb man viel auf die Karte Cruise gesetzt hat.Denn das 2016 von GM übernommene Startup hat sich auf selbstfahrende Autos spezialisiert und hier sah GM auch einen Teil seiner Zukunft, ganz ähnlich wie es die Google-Tochter Waymo macht (die übrigens nach wie vor operiert). Doch derzeit liegen diese Pläne in Trümmern, denn Cruise wird immer mehr zum wirtschaftlichen und PR-Debakel.
Denn nach mehreren Unfällen und sonstigen Problemen wurde Cruise in San Francisco die Betriebserlaubnis entzogen. Kürzlich gab es zudem Berichte, wonach die Cruise-Fahrzeuge nicht ganz so selbstständig unterwegs sind, wie das Unternehmen das darstellt - das allerdings dementierte der CEO und Gründer von Cruise.
Doch die Probleme sind nicht zu Ende, denn nun muss Cruise fast 1000 Fahrzeuge zurückrufen. Das ist eine direkte Folge eines schweren Unfalls von Anfang Oktober, damals wurde eine Fußgängerin von einem fahrerlosen Auto angefahren, nachdem diese in die Richtung geschleudert wurde. Das Cruise-Fahrzeug war für den Unfall nicht verantwortlich, schleifte die Person aber noch etwa sechs Meter mit, bevor es schließlich anhielt.
Nicht sicher für Kinder
Das ist allerdings nicht der eigentliche Grund für den Rückruf: Denn bei der darauffolgenden Untersuchung der Daten kam heraus, dass Cruise Probleme hat, Kinder zu erkennen und das Unternehmen womöglich auch versucht hat, diesen "toten Winkel" zu vertuschen.Interne Sicherheitsdokumente, die The Intercept zugespielt wurden, sagen, dass Cruise-Fahrzeuge in der Nähe von Kindern nicht sicher genug seien und man erst die Fähigkeit brauche, "Kinder von Erwachsenen zu unterscheiden, damit wir zusätzliche Vorsicht walten lassen können." Nun folgte der offizielle Rückruf von 950 Fahrzeugen, derzeit ist auch nicht klar, ob und wann sie auf die Straßen zurückkehren werden.
Zusammenfassung
- San Francisco lockte autonome Taxis
- GM setzte auf Startup Cruise
- Cruise verliert Betriebserlaubnis
- Fast 1000 Cruise-Fahrzeuge werden zurückgerufen
- Grund: schwerer Unfall mit Fußgängerin
- Cruise erkennt Kinder schlecht
Siehe auch:
- Gründer dementiert, dass Cruise-Robotaxis im Grunde Schwindel sind
- Plot Twist: Kalifornien verbannt Cruise-Robotaxis von den Straßen
- Frau gerät unter Robotaxi, schuld ist aber wohl ein menschlicher Fahrer
- Feuerwehr missachtet: Robotaxi-Betreiber bekommt Grenzen gesetzt
- Robotaxis lösen Verkehrschaos aus und schuld war ein Musikfestival
Thema:
Videos zum Thema autonomes Fahren
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Forvia auf der IAA 2023: Mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit im Auto
- Nuro: Kleinwagen-großer Liefer-Roboter hat einen Außen-Airbag
- Audi AI:ME - Testfahrt mit dem autonomen Elektroauto auf der CES
- Daimler und Bosch: So funktioniert das komplett fahrerlose Parken
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