Twitter/X hat blaue Verifizierungs-Haken auch an Terroristen verkauft
Eine der ersten und vielleicht schwerwiegendsten Änderungen von Elon Musk bezüglich Twitter bzw. X war es, das bisherige Verifizierungssystem abzuschaffen. Seither kann jeder, der zahlen mag oder kann, sich einen entsprechenden blauen Haken holen - auch Terroristen.
Doch seit der zunächst als Twitter Blue und mittlerweile Premium bekannten Schiene hat sich das fundamental geändert, denn damit kann sich jeder einen solchen blauen Haken holen. Und das macht auch so mancher und bekommt neben dem Haken auch noch zusätzliche Features.
Doch offenbar verifizieren sich auf diese Weise auch gerne Terroristen: Denn wie die Nonprofit-Organisation Tech Transparency Project (TTP) berichtet, hat X, wie das Netzwerk mittlerweile heißt, Premium-Zugänge auch an bekannte Terroristen verkauft. Dazu gehören auch Anführer der islamistisch-schiitischen Miliz Hisbollah. Damit verstößt X auch gegen die eigenen Regeln bzw. beachtet diese nicht, da diese so etwas eigentlich untersagen.
Zu den auf diese Weise "bestätigten" Personen zählen Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, der staatliche iranische Sender Press TV sowie die Gruppe Ansarallah, die besser unter dem Namen Huthi bekannt ist. Laut TTP wurden die meisten der umstrittenen Konten verifiziert, nachdem Twitter von Elon Musk übernommen wurde.
Ursprünglich wollte sich Twitter dazu nicht äußern, nach der Veröffentlichung des Berichts wurden aber fast alle umstrittenen Verifizierungen entfernt. Gegenüber The Verge hat sich X zu den Vorwürfen mittlerweile geäußert und schreibt: "X verfügt über einen robusten und sicheren Ansatz für unsere Monetarisierungsfunktionen, der die gesetzlichen Verpflichtungen einhält und von unseren Zahlungsanbietern unabhängig geprüft wird. Einige der im Tech Transparency Report aufgelisteten Konten sind nicht direkt auf Sanktionslisten aufgeführt, während einige andere Konten sichtbare Häkchen haben, ohne Dienstleistungen zu erhalten, die Sanktionen unterliegen würden".
Siehe auch:
Verifizierung für alle
Bis zur Übernahme von Twitter durch Elon Musk waren die blauen Verifizierungshaken ein exklusives Vergnügen und das war auch im Sinne der Erfinder. Denn auf diese Weise war es einfach, Prominente sowie andere Personen des öffentlichen Lebens zu erkennen und deren Tweets entsprechend mehr zu gewichten.Doch seit der zunächst als Twitter Blue und mittlerweile Premium bekannten Schiene hat sich das fundamental geändert, denn damit kann sich jeder einen solchen blauen Haken holen. Und das macht auch so mancher und bekommt neben dem Haken auch noch zusätzliche Features.
Doch offenbar verifizieren sich auf diese Weise auch gerne Terroristen: Denn wie die Nonprofit-Organisation Tech Transparency Project (TTP) berichtet, hat X, wie das Netzwerk mittlerweile heißt, Premium-Zugänge auch an bekannte Terroristen verkauft. Dazu gehören auch Anführer der islamistisch-schiitischen Miliz Hisbollah. Damit verstößt X auch gegen die eigenen Regeln bzw. beachtet diese nicht, da diese so etwas eigentlich untersagen.
Zu den auf diese Weise "bestätigten" Personen zählen Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, der staatliche iranische Sender Press TV sowie die Gruppe Ansarallah, die besser unter dem Namen Huthi bekannt ist. Laut TTP wurden die meisten der umstrittenen Konten verifiziert, nachdem Twitter von Elon Musk übernommen wurde.
Ursprünglich wollte sich Twitter dazu nicht äußern, nach der Veröffentlichung des Berichts wurden aber fast alle umstrittenen Verifizierungen entfernt. Gegenüber The Verge hat sich X zu den Vorwürfen mittlerweile geäußert und schreibt: "X verfügt über einen robusten und sicheren Ansatz für unsere Monetarisierungsfunktionen, der die gesetzlichen Verpflichtungen einhält und von unseren Zahlungsanbietern unabhängig geprüft wird. Einige der im Tech Transparency Report aufgelisteten Konten sind nicht direkt auf Sanktionslisten aufgeführt, während einige andere Konten sichtbare Häkchen haben, ohne Dienstleistungen zu erhalten, die Sanktionen unterliegen würden".
Zusammenfassung
- Musk schaffte Twitter-Verifizierungssystem ab
- Blauer Haken nun für zahlende Nutzer erhältlich
- Twitter Blue/Premium ermöglicht Kauf des Hakens
- Terroristen erhielten Verifizierung über X
- Hisbollah-Anführer und andere erhielten Haken
- Meiste Verifizierungen nach Musks Übernahme
- X entfernte Verifizierungen nach Berichtsaufkommen
Siehe auch:
- Taylor Swift Porno-KI-Fakes: Politik und Twitter sind in heller Aufregung
- Twitter/X startet Audio- und Video-Anrufe nun auch für Android
- Musk will mehr Macht bei Tesla - Macht, die er mit Twitter verloren hat
- Tot, toter, NFTs: Nicht einmal mehr Elon Musks Twitter/X glaubt daran
- Beispielloser Wertverfall: Twitter/X ist nur noch 12,5 Mrd. Dollar wert
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