Nach Microsoft-Fail: Wunderlist-Macher hat Superlist offiziell gestartet
Einer der Gründer der einst sehr erfolgreichen App Wunderlist meldet sich jetzt offiziell mit einem recht ähnlichen Produkt zurück: Nutzer sollen jetzt mit Superlist ihre Aufgaben und Besorgungen organisieren können.
Der Redmonder Konzern entwickelte die App aber nicht entscheidend weiter. Als die ehemaligen Macher einen Rückkauf anboten, lehnte das US-Unternehmen ab und stellte das Produkt im Jahr 2020 dann komplett ein. Nun gibt es von Microsoft nur noch die "To Do"-App, die bei Weitem nicht an den Leistungsumfang der früheren Wunderlist herankommt.
Reber hingegen begann nach dem Wunderlist-Ende damit, ein neues Team und eine neue App aufzubauen. Diese wurde in den letzten Jahren unter dem Titel Superlist entwickelt. Angesichts der Geschichte hinter dem Projekt fiel es auch nicht sonderlich schwer, Geldgeber zu gewinnen. Diese finanzierten die bisherige Arbeit mit 13,5 Millionen Euro.
Superlist ist für begrenzte Zwecke weiterhin in einer kostenlosen Fassung zu bekommen. Für den Einsatz im professionellen Umfeld mit vollem Funktionsumfang werden allerdings 8 bis 10 Dollar pro Nutzer und Monat fällig.
Siehe auch:
Wunderlist endete wunderlich
Hinter dem Projekt steckt der Berliner Unternehmer Christian Reber. Dieser hatte ursprünglich schon Wunderlist mit aufgebaut. Die App entwickelte sich vor gut zehn Jahren zu einem ansehnlichen Erfolg und wurde dann 2015 für einen dreistelligen Millionenbetrag von Microsoft übernommen.Der Redmonder Konzern entwickelte die App aber nicht entscheidend weiter. Als die ehemaligen Macher einen Rückkauf anboten, lehnte das US-Unternehmen ab und stellte das Produkt im Jahr 2020 dann komplett ein. Nun gibt es von Microsoft nur noch die "To Do"-App, die bei Weitem nicht an den Leistungsumfang der früheren Wunderlist herankommt.
Superlist feiert die Version 1.0 seiner Listen-App
Reber hingegen begann nach dem Wunderlist-Ende damit, ein neues Team und eine neue App aufzubauen. Diese wurde in den letzten Jahren unter dem Titel Superlist entwickelt. Angesichts der Geschichte hinter dem Projekt fiel es auch nicht sonderlich schwer, Geldgeber zu gewinnen. Diese finanzierten die bisherige Arbeit mit 13,5 Millionen Euro.
Diesmal mit Abo
In den letzten Monaten befand sich Superlist in einer Testphase. Die ist nun abgeschlossen und die App steht offiziell für verschiedene Plattformen zur Verfügung. Wer Superlist ausprobiert, wird schnell feststellen, dass das neue Produkt über Wunderlist hinausgeht. Es ist zwar auch für einzelne User nützlich, allerdings liegt der Schwerpunkt klar auf der Organisation der Zusammenarbeit in unterschiedlichsten Teams.Superlist ist für begrenzte Zwecke weiterhin in einer kostenlosen Fassung zu bekommen. Für den Einsatz im professionellen Umfeld mit vollem Funktionsumfang werden allerdings 8 bis 10 Dollar pro Nutzer und Monat fällig.
Zusammenfassung
- Wunderlist-Mitgründer bringt neue App Superlist heraus
- Christian Reber steht hinter dem neuen Projekt
- Microsoft kaufte Wunderlist 2015, stellte sie 2020 ein
- Superlist wurde mit 13,5 Millionen Euro finanziert
- App nach Testphase nun auf verschiedenen Plattformen verfügbar
- Superlist zielt auf Teamarbeit, geht über Wunderlist hinaus
- Kostenlose Version verfügbar, Vollversion kostet 8-10 $/Monat pro Nutzer
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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