Deutsche Bahn testet Infrastruktur für 5-Gigabit-Anbindung im Zug
Bei der Deutschen Bahn soll es mit der Internetversorgung in Zügen jetzt deutlich schneller vorangehen als bisher. Neue Anlagen entlang der Strecken sollen dafür sorgen, dass die Fahrzeuge mit bis zu 5 Gigabit pro Sekunde angebunden sind.
Diese soll sowohl der weiteren Digitalisierung des Bahnbetriebes mit dem zukünftigen Bahnfunk Future Rail Mobile Communication System (FRMCS) als auch der Versorgung der Passagiere mit schnellen Internetverbindungen dienen. Getestet werden dafür jetzt neuartige gleisnahe Masten und die Kombinationen verschiedener Radio-Units und Antennen für Mobilfunk und Bahnfunk.
Verbindungen mit den genannten 5 Gigabit pro Sekunde werden zwar erst für den Beginn der 2030er-Jahre erwartet, wenn die Mobilfunktechnologie entsprechend weiterentwickelt ist. Die Zuverlässigkeit der Verbindungen soll aber schon vorher zügig verbessert werden. Dazu gehört auch eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren und des Baus der Masten. Für die 13 Masten entlang der Teststrecke benötigte Vantage Towers gerade einmal einen Monat.
Eine deutliche Verbesserung der Mobilfunkversorgung in den Zügen der Bahn ist ein entscheidendes Element, um dieses Verkehrsmittel attraktiver zu machen. Denn selbst wenn die Bahn ihre notorische Unpünktlichkeit und die schwierige Preisgestaltung in den Griff bekommt, dürften viele dankend verzichten, wenn sie über Stunden ohne vernünftige Netzanbindung reisen müssen.
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Schnelle Abdeckung
In dem vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit 6,4 Millionen Euro geförderten Projekt Gigabit Innovation Track (GINT) erproben die Deutsche Bahn, der Netzwerkausrüster Ericsson, der Telekommunikationsanbieter O2 Telefónica und der Funkmastbetreiber Vantage Towers eine neue Infrastruktur entlang der Gleise.Diese soll sowohl der weiteren Digitalisierung des Bahnbetriebes mit dem zukünftigen Bahnfunk Future Rail Mobile Communication System (FRMCS) als auch der Versorgung der Passagiere mit schnellen Internetverbindungen dienen. Getestet werden dafür jetzt neuartige gleisnahe Masten und die Kombinationen verschiedener Radio-Units und Antennen für Mobilfunk und Bahnfunk.
Verbindungen mit den genannten 5 Gigabit pro Sekunde werden zwar erst für den Beginn der 2030er-Jahre erwartet, wenn die Mobilfunktechnologie entsprechend weiterentwickelt ist. Die Zuverlässigkeit der Verbindungen soll aber schon vorher zügig verbessert werden. Dazu gehört auch eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren und des Baus der Masten. Für die 13 Masten entlang der Teststrecke benötigte Vantage Towers gerade einmal einen Monat.
Neue Masten
Der Infrastruktur-Betreiber setzt dabei auf ein neues Verfahren, bei dem Elemente am Boden vormontiert und mithilfe eines Zwei-Wege-Baggers übereinandergesetzt und miteinander verschraubt wurden. Im Boden sind die Masten mit Stahlverstrebungen verankert, sodass keine Betonfundamente mehr gegossen werden müssen.Eine deutliche Verbesserung der Mobilfunkversorgung in den Zügen der Bahn ist ein entscheidendes Element, um dieses Verkehrsmittel attraktiver zu machen. Denn selbst wenn die Bahn ihre notorische Unpünktlichkeit und die schwierige Preisgestaltung in den Griff bekommt, dürften viele dankend verzichten, wenn sie über Stunden ohne vernünftige Netzanbindung reisen müssen.
Zusammenfassung
- Deutsche Bahn verbessert Internet mit bis zu 5 Gbit/s
- GINT-Projekt mit 6,4 Mio. Euro vom Ministerium gefördert
- Neue Infrastruktur dient Digitalisierung und Passagier-Netz
- Tests mit gleisnahen Masten und verschiedenen Antennen
- 5 Gbit/s Verbindungen erwartet ab Anfang der 2030er-Jahre
- Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und Mastbau
- Neue Mastmontage ohne Betonfundamente beschleunigt Prozess
- Bessere Mobilfunkversorgung macht Bahn attraktiver
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