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Telekom startet mit hunderten Mobilfunk-Upgrades ins neue Jahr

Die Deutsche Telekom konnte in den ersten Wochen des neuen Jahres eine recht ordentliche Zahl neuer Mobilfunkanlagen in Betrieb nehmen. Angeblich erreicht das Unternehmen damit nun fast alle Bundesbürger mindestens mit LTE-Verbindungen.
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Viele neue Standorte

Wie das Unternehmen mitteilte, habe man in den vergangenen vier Wochen die Mobilfunkversorgung an 849 Standorten ausgebaut. Diese Zahl soll sich folgendermaßen aufschlüsseln: 118 Standorte wurden komplett neu aufgebaut und haben mit der Mobilfunkversorgung ihrer Umgebung begonnen, wobei hier teils 5G, manchmal aber auch nur LTE-Verbindungen freigeschaltet wurden. An 731 bestehenden Standorten seien entweder Steigerungen der Kapazität oder Generationsupgrades vorgenommen worden.

An 111 dieser Mobilfunk-Masten wurde laut der Telekom beispielsweise erstmals 5G in Betrieb genommen. Auf der breitbandigen 3,6 GHz-Frequenz funken bundesweit jetzt rund 10.700 5G-Antennen in 840 Städten und Gemeinden, hier werden Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde erreicht. Insbesondere im ländlichen Raum setzt man hingegen auf langsamere Verbindungen, die aber mit höheren Reichweiten in die Umgebung kommen.


Der Netzbetreiber betonte, dass 5G-Empfang mittlerweile fast die Regel ist. "Bereits heute können 96 Prozent der Haushalte auf das 5G-Netz der Telekom zugreifen", hieß es in einer Stellungnahme des Konzerns. Die Haushaltsabdeckung bei LTE liege bei 99 Prozent. "Wir erhöhen beim Mobilfunk-Ausbau weiter das Tempo", sagt Abdu Mudesir, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. "96 Prozent der Bevölkerung können bereits 5G von der Telekom nutzen, bis 2025 werden wir 99 Prozent der Bevölkerung erreichen."

Abdeckung unklar

Allerdings beziehen sich diese Werte lediglich auf die Haushalte, in denen die Kunden wohnen. Wer seine Wohnung verlässt - was dem eigentlichen Zweck der Mobilfunk-Anbindung entspricht - ist da nicht unbedingt mitgemeint. Die Telekom veröffentlicht bisher keine konkreten Angaben dazu, wie viel der Fläche der Bundesrepublik sie mit ihren Netzen wirklich abdeckt.

Die Mobilfunker stehen allerdings teils auch vor dem Problem, dass ein weitergehender Netzausbau nur bedingt in ihren eigenen Händen liegt. Denn in den meisten Regionen sind die verfügbaren potenziellen Standflächen für Sendeanlagen ausgeschöpft. Neue Baugrundstücke oder Dächer, auf denen die Anlagen montiert werden können, sind nur noch mit großem Aufwand zu bekommen.

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Zusammenfassung
  • Telekom nimmt neue Mobilfunk-Anlagen in Betrieb
  • Fast alle Bundesbürger haben nun LTE-Zugang
  • 849 Standorte in vier Wochen ausgebaut
  • 118 neue Standorte mit LTE und teils 5G
  • 731 bestehende Standorte erweitert oder verbessert
  • 111 Masten bieten nun erstmals 5G an
  • 700 5G-Antennen auf 3,6 GHz-Frequenz aktiv
  • 96% der Haushalte erreichen das 5G-Netz
  • Ziel: 99% 5G-Abdeckung bis 2025
  • Keine Angaben zur Flächenabdeckung außerhalb von Wohnungen
  • Netzausbau teilweise von Standflächen abhängig

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