Deutsche Telekom bringt Mini-5G-Mast für schnelle Netzversorgung
Die Deutsche Telekom hat einen kleinen 5G-Mobilfunkmast entwickelt, der flexibel an bestimmten Standorten die Netzversorgung deutlich verbessern kann. Aus den ersten Praxistests mit verschiedenen Kunden vermeldet das Unternehmen jetzt Erfolge.
"Wir haben mit unserem Aufruf zum Test unseres ultramobilen Mobilfunkmastes großes Interesse bei Unternehmen unterschiedlichster Branchen geweckt. Diese hohe Nachfrage zeigt: Der Bedarf nach einer flexiblen Mobilfunklösung ist da", sagte Klaus Werner, Geschäftsführer Geschäftskunden bei der Telekom Deutschland. Ein Ergebnis des Feedbacks der Tester sei zumindest schon einmal die Entscheidung, dass man das System zukünftig kommerziell anbieten werde.
Zu den ersten Testern gehört der Schweizer Bau- und Immobiliendienstleister Implenia. Das Unternehmen wird seine Brückenbaustelle in Bad Lobenstein, Thüringen, während der zweijährigen Bauphase über den kleinen Mast versorgen. Die im Tal gelegene Baustelle konnte von der herkömmlichen Infrastruktur der Umgebung nicht erreicht werden. Aufgrund des hohen Digitalisierungsgrads der Baustelle ist jedoch eine schnelle und zuverlässige Mobilfunkanbindung unabdingbar.
Ein zweiter Test-Betrieb ist der Lebensmittel-Lieferdienst Flaschenpost. Dieser setzt die kleine 5G-Zelle innerhalb eines Logistikzentrums ein. Auf diese Weise kann das Unternehmen neue Verteilzentren schneller und billiger mit den nötigen Netzverbindungen versorgen, als wenn man in den Hallen zahlreiche Datenkabel und WLAN-Zugangspunkte installiert.
Siehe auch:
Erfolgreicher Test
Vor einigen Monaten hatte man den Angaben der Telekom zufolge den ersten Prototypen des "Mobilfunkmast-to-go" fertig. Inzwischen befindet sich das System bei rund einem Dutzend Firmen im Test. Bei diesen soll der Mast eine kleine 5G-Mobilfunkzelle aufspannen und so unter anderem die Versorgung eines Unternehmensgeländes deutlich verbessern."Wir haben mit unserem Aufruf zum Test unseres ultramobilen Mobilfunkmastes großes Interesse bei Unternehmen unterschiedlichster Branchen geweckt. Diese hohe Nachfrage zeigt: Der Bedarf nach einer flexiblen Mobilfunklösung ist da", sagte Klaus Werner, Geschäftsführer Geschäftskunden bei der Telekom Deutschland. Ein Ergebnis des Feedbacks der Tester sei zumindest schon einmal die Entscheidung, dass man das System zukünftig kommerziell anbieten werde.
Zu den ersten Testern gehört der Schweizer Bau- und Immobiliendienstleister Implenia. Das Unternehmen wird seine Brückenbaustelle in Bad Lobenstein, Thüringen, während der zweijährigen Bauphase über den kleinen Mast versorgen. Die im Tal gelegene Baustelle konnte von der herkömmlichen Infrastruktur der Umgebung nicht erreicht werden. Aufgrund des hohen Digitalisierungsgrads der Baustelle ist jedoch eine schnelle und zuverlässige Mobilfunkanbindung unabdingbar.
Schnelle Alternative
Ein Vorteil des Einsatzes der Mini-Zelle besteht darin, dass hier 5G mit hohen Frequenzen und entsprechend höheren Bandbreiten bereitgestellt werden kann. Gerade in ländlichen Regionen setzen die Netzbetreiber sonst eher auf die unteren Frequenzbereiche, mit denen größere Flächen abgedeckt werden können.Ein zweiter Test-Betrieb ist der Lebensmittel-Lieferdienst Flaschenpost. Dieser setzt die kleine 5G-Zelle innerhalb eines Logistikzentrums ein. Auf diese Weise kann das Unternehmen neue Verteilzentren schneller und billiger mit den nötigen Netzverbindungen versorgen, als wenn man in den Hallen zahlreiche Datenkabel und WLAN-Zugangspunkte installiert.
Zusammenfassung
- Telekom entwickelt kleinen 5G-Mast für flexible Netzversorgung
- Erste Praxistests mit dem "Mobilfunkmast-to-go" zeigen Erfolge
- Etwa ein Dutzend Firmen testen das System zur besseren Netzabdeckung
- Telekom plant, das System künftig kommerziell anzubieten
- Implenia nutzt den Mast für die Netzversorgung einer Baustelle in Thüringen
- Mini-Zelle ermöglicht 5G mit hohen Frequenzen für mehr Bandbreite
- Lieferdienst Flaschenpost testet 5G-Mast in einem Logistikzentrum
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