Bei Boeing 737 Max von Alaska Airlines fehlten wohl wichtige Bolzen
Anfang des Jahres sorgte der Fall einer Alaska Airlines-Maschine für Aufsehen, denn bei dieser löste sich mitten im Flug ein Seitenpanel des Rumpfes - verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. Mittlerweile wird immer klarer, was zu dieser Beinahe-Katastrophe geführt hat.
Allerdings dringen nun langsam Informationen durch, wonach es sich offenbar um menschliches Versagen oder besser gesagt Pfusch gehandelt hat. Denn wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, kommt man bei Boeing und anderen Industrievertretern immer mehr zu der Überzeugung, dass die verantwortlichen Mitarbeiter des Flugzeugherstellers es versäumt haben, die erforderlichen Bolzen an einem sogenannten "Door-Plug" wieder anzubringen. Mit einem solchen Panel werden bei bestimmten Typen nicht benötigte Notausgänge verschlossen.
Einen konkreten Beweis hat man hierfür zwar bis jetzt nicht, laut dem WSJ ist das aber ein "immer wahrscheinlicher werdendes Szenario", da unter anderem Markierungen fehlen, die darauf hinweisen, dass diese Bolzen vorhanden waren. Außerdem gebe es Hinweise, die sich auf Dokumente und Versäumnisse in den Abläufen in der zuständigen Boeing-Fabrik stützen.
Die zuständige Untersuchungsbehörde, das National Transportation Safety Board, hat zwar eine metallurgische Analyse der (herausgerissenen) Verschlusstür sowie des Rumpfes in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse liegen aber bisher nicht vor. Hiervon erhoffen sich Experten Sicherheit in Bezug auf die Ursache des Vorfalls.
Siehe auch:
Boeings Pannen- und Unglücksserie ging weiter
Der Vorfall, der sich Anfang Januar 2024 ereignet hat, führte dazu, dass die US-Flugbehörde Federal Aviation Administration (FAA) allen Maschinen dieses Typs (Boeing 737 Max 9) ein Startverbot erteilt hat, um der Sache auf den Grund gehen zu können. Mittlerweile dürfen diese zwar wieder abheben, was zum Vorfall des Alaska Airlines-Fluges geführt hat, ist aber bislang nicht klar.Allerdings dringen nun langsam Informationen durch, wonach es sich offenbar um menschliches Versagen oder besser gesagt Pfusch gehandelt hat. Denn wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, kommt man bei Boeing und anderen Industrievertretern immer mehr zu der Überzeugung, dass die verantwortlichen Mitarbeiter des Flugzeugherstellers es versäumt haben, die erforderlichen Bolzen an einem sogenannten "Door-Plug" wieder anzubringen. Mit einem solchen Panel werden bei bestimmten Typen nicht benötigte Notausgänge verschlossen.
Einen konkreten Beweis hat man hierfür zwar bis jetzt nicht, laut dem WSJ ist das aber ein "immer wahrscheinlicher werdendes Szenario", da unter anderem Markierungen fehlen, die darauf hinweisen, dass diese Bolzen vorhanden waren. Außerdem gebe es Hinweise, die sich auf Dokumente und Versäumnisse in den Abläufen in der zuständigen Boeing-Fabrik stützen.
Die zuständige Untersuchungsbehörde, das National Transportation Safety Board, hat zwar eine metallurgische Analyse der (herausgerissenen) Verschlusstür sowie des Rumpfes in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse liegen aber bisher nicht vor. Hiervon erhoffen sich Experten Sicherheit in Bezug auf die Ursache des Vorfalls.
Zusammenfassung
- Alaska Airlines-Maschine verliert Seitenpanel im Flug
- US-Flugbehörde FAA stoppte Boeing 737 Max 9 Flüge
- Boeing 737 Max 9 dürfen wieder starten, Ursache unklar
- WSJ: Möglicherweise menschliches Versagen bei Boeing
- Verdacht: Bolzen an "Door-Plug" nicht angebracht
- Kein konkreter Beweis, aber fehlende Markierungen
- National Transportation Safety Board analysiert noch
Siehe auch:
- Boeing 737 Max 9 darf wieder fliegen, die Sache ist aber nicht vom Tisch
- PR-Debakel: Boeing 737 Max 9 lässt sich in Flugsuchmaschine filtern
- Boeing-Zulieferer soll seit Jahren massive Qualitätsprobleme haben
- Boeing 737 Max: Piloten wurden angelogen, die sind jetzt stinksauer
- Boeing: Lockere Bolzen - und ein iPhone, das 5000-Meter-Sturz überlebt
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