Peregrine sendet weiter Daten und ist damit ein Erfolg im Misserfolg
Der Mondlander Peregrine des privaten Weltraumunternehmens Astrobotic sollte eigentlich zum Erdtrabanten fliegen, er kam aber wegen eines Problems beim Antriebssystem nicht weit. Die Forscher versuchten zu retten, was zu retten ist und das gelang auch durchaus.
Die NASA gab nun ein Update zur Mission und schreibt: "Dank der Bemühungen des Astrobotic-Teams konnte die Sonde geborgen werden. Peregrine blieb in Betrieb und sammelt Daten über die interplanetare Umgebung. Alle NASA-Nutzlasten, die eingeschaltet werden können, haben Strom erhalten und sammeln tatsächlich Daten, obwohl die Auswertung der Ergebnisse einige Zeit in Anspruch nehmen wird."
Zu den aktivierten Instrumenten gehören mehrere Spektrometer, das sogenannte LRA (Laser Retroreflector Array) bleibt indes deaktiviert, weil dieses nur auf der Mondoberfläche funktioniert hätte.
Die wissenschaftlichen Instrumente machen Peregrine auch zum Teil-Erfolg: "Die Messungen und der Betrieb der von der NASA zur Verfügung gestellten wissenschaftlichen Instrumente an Bord werden wertvolle Erfahrungen, technisches Wissen und wissenschaftliche Daten für zukünftige CLPS-Mondmissionen liefern", sagte Joel Kearns, Deputy Associate Administrator for Exploration, bei der US-amerikanischen Weltraumbehörde.
Siehe auch:
Wissenschaftliche Ergebnisse trotz Problemen
Die Verantwortlichen bei der NASA sowie Astrobotic Technology hab sich die Reise von Peregrine und der NASA-eigenen CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) zweifellos anders vorgestellt, aber zumindest gelang es, aus der Komplett-Katastrophe eine etwas kleinere zu machen. Denn obwohl Peregrine nicht weit kam und im Erdorbit "steckenblieb", gelang es der Bodenstation, das Taumeln zu stabilisieren und jene Instrumente zu aktivieren, bei denen das sinnvoll war.Die NASA gab nun ein Update zur Mission und schreibt: "Dank der Bemühungen des Astrobotic-Teams konnte die Sonde geborgen werden. Peregrine blieb in Betrieb und sammelt Daten über die interplanetare Umgebung. Alle NASA-Nutzlasten, die eingeschaltet werden können, haben Strom erhalten und sammeln tatsächlich Daten, obwohl die Auswertung der Ergebnisse einige Zeit in Anspruch nehmen wird."
Zu den aktivierten Instrumenten gehören mehrere Spektrometer, das sogenannte LRA (Laser Retroreflector Array) bleibt indes deaktiviert, weil dieses nur auf der Mondoberfläche funktioniert hätte.
Die wissenschaftlichen Instrumente machen Peregrine auch zum Teil-Erfolg: "Die Messungen und der Betrieb der von der NASA zur Verfügung gestellten wissenschaftlichen Instrumente an Bord werden wertvolle Erfahrungen, technisches Wissen und wissenschaftliche Daten für zukünftige CLPS-Mondmissionen liefern", sagte Joel Kearns, Deputy Associate Administrator for Exploration, bei der US-amerikanischen Weltraumbehörde.
Bald: "Tschüss, Peregrine"
Allzu lange wird Peregrine aber nicht mehr aktiv bleiben, da der Mondlander Treibstoff für weniger als 48 Stunden zur Verfügung hat, danach wird er langsam aber sicher in den Weltraum abdriften.
Zusammenfassung
- Mondlander Peregrine hatte Antriebsprobleme, blieb im Erdorbit
- NASA und Astrobotic retteten Teile der Mission erfolgreich
- Bodenstation stabilisierte Taumeln und aktivierte Instrumente
- Peregrine sammelt weiterhin Daten über interplanetare Umgebung
- Aktivierte Spektrometer funktionieren, LRA bleibt ausgeschaltet
- Wissenschaftliche Instrumente liefern Erfahrungen für zukünftige Missionen
- Peregrine hat Treibstoff für weniger als 48 Stunden, driftet dann ab
Siehe auch:
Thema:
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