Asus NUC 14 Pro(+): So geht es mit den Mini-PCs nach Intels Exit weiter
Asus hat anlässlich der CES 2024 mit dem NUC 14 Pro und NUC 14 Pro Plus seine ersten aus eigener Entwicklung stammenden Mini-PCs der "Next Unit of Computing"-Reihe vorgestellt. Offenbar sind die Taiwaner nicht nur willig, sondern auch bestens in der Lage, Intels Erbe in Sachen Kleinst-Desktops fortzuführen.
Im Grunde teilt man das Sortiment also auf: wer es klassisch mag, kann mit dem Asus NUC 14 Pro weiterhin den altbekannten 4 x 4-Zoll-Formfaktor nutzen. Wer es etwas edler, vielseitiger und leistungsstärker braucht, kann den neuen NUC 14 Pro+ mit dem 5 x 4-Zoll-Format verwenden. Die normalen Versionen mit kleinerem Gehäuse behalten die dunkle Farbe bei, während die Plus-Modelle mit weißen bzw. silbernen Aluminiumgehäusen aufwarten.
Die Asus NUC 14 Pro Mini-PCs werden wieder in zwei unterschiedlichen Höhen mit jeweils 37 oder 54 Millimetern angeboten. Die Geräte sind mit einer breiten Palette von Intel-CPUs zu haben, wobei das Angebot vom Intel Core 3 100U, über verschiedene Core Ultra 5-Chips wie den 125H und den 135H bis hoch zu den 14-kernigen Intel Core Ultra 7 155H und 165H reicht. Die maximale TDP wird hier mit bis zu 40 Watt angegeben.
Beim Pro+ wird optional auch der Intel Core Ultra 9 185H angeboten, wobei Asus die TDP in dieser Ausbaustufe auf bis zu 65 Watt hochschraubt und damit die maximal mögliche Leistung anhebt. Möglich wird dies, weil das größere Gehäuse auch mehr Platz für eine halbwegs ausreichende Kühlung des bis zu 5,1 Gigahertz schnellen Core Ultra 9 mit 16 Rechenkernen bietet.
Werkzeugfreier Zugang zum Gehäuse
Asus bietet mit den neuen NUC 14 Pro und Pro+ jeweils erstmals Unterstützung für Dual-Channel DDR5-RAM, wobei bis zu 96 Gigabyte (2x 48GB) möglich sind. Ansonsten bieten alle Varianten Platz für M.2-2280-SSDs mit PCIe 4.0 x4-Anbindung sowie eine zweite SSD im kleineren M.2-2242-Format mit PCIe x4-Support, wobei nur die hohe Version des NUC 14 Pro weiterhin Platz für eine optionale 2,5-Zoll-SSD oder -HDD lässt. Anders als zuvor lässt sich die Speicherinstallation bei den neuen NUCs grundsätzlich ganz ohne Werkzeug vornehmen.
Die zugrundeliegenden Mainboards sind in allen NUC 14 Pro und Pro+ identisch, sodass auch die Anschlussvielfalt gleich ist. Es gibt vorn jeweils zwei USB-A-Ports von voller Größe und einen USB 3.2 Gen2x2 Type C (20Gbps) Port. Hinten geht es üppig zu, denn dort sitzen zwei USB-C-Ports mit Thunderbolt 4- und USB-4-Support, zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, zwei weitere USB-A-Anschlüsse und ein Gigabit-fähiger LAN-Port. Beim NUC 14 Pro+ integriert Asus aufgrund der etwas breiteren Gehäuse auch noch zwei Kensington-Lock-Löcher.
Je nach Variante kann man die neuen Intel-basierten NUCs von Asus mit Windows 11, mit Linux-Varianten oder ganz ohne Betriebssystem erwerben. Im normalen Handel werden wohl bald vorkonfigurierte Modelle mit Windows sowie die üblichen Barebones ohne Betriebssystem und Speicher zu haben sein. Angaben zu den Preisen liegen bis jetzt nicht vor.
Siehe auch:
Schickes Design & bis zu 16 Rechenkerne
Die neuen NUCs aus dem Hause Asus knüpfen einerseits mit nur rund 10 x 10 Zentimeter kleinen Gehäusen an die erfolgreiche Serie von Mini-PCs an, die Intel kürzlich an den taiwanischen PC-Hersteller abgegeben hat. Andererseits führt Asus aber auch noch eine neue, mit 13 x 10 Zentimetern Grundmaß minimal größere Variante ein, die mehr Ausstattungsmöglichkeiten eröffnet und sogar mit Intel Core Ultra 9 SoCs zu haben sein wird.Im Grunde teilt man das Sortiment also auf: wer es klassisch mag, kann mit dem Asus NUC 14 Pro weiterhin den altbekannten 4 x 4-Zoll-Formfaktor nutzen. Wer es etwas edler, vielseitiger und leistungsstärker braucht, kann den neuen NUC 14 Pro+ mit dem 5 x 4-Zoll-Format verwenden. Die normalen Versionen mit kleinerem Gehäuse behalten die dunkle Farbe bei, während die Plus-Modelle mit weißen bzw. silbernen Aluminiumgehäusen aufwarten.
Die Asus NUC 14 Pro Mini-PCs werden wieder in zwei unterschiedlichen Höhen mit jeweils 37 oder 54 Millimetern angeboten. Die Geräte sind mit einer breiten Palette von Intel-CPUs zu haben, wobei das Angebot vom Intel Core 3 100U, über verschiedene Core Ultra 5-Chips wie den 125H und den 135H bis hoch zu den 14-kernigen Intel Core Ultra 7 155H und 165H reicht. Die maximale TDP wird hier mit bis zu 40 Watt angegeben.
Beim Pro+ wird optional auch der Intel Core Ultra 9 185H angeboten, wobei Asus die TDP in dieser Ausbaustufe auf bis zu 65 Watt hochschraubt und damit die maximal mögliche Leistung anhebt. Möglich wird dies, weil das größere Gehäuse auch mehr Platz für eine halbwegs ausreichende Kühlung des bis zu 5,1 Gigahertz schnellen Core Ultra 9 mit 16 Rechenkernen bietet.
Werkzeugfreier Zugang zum Gehäuse
Asus bietet mit den neuen NUC 14 Pro und Pro+ jeweils erstmals Unterstützung für Dual-Channel DDR5-RAM, wobei bis zu 96 Gigabyte (2x 48GB) möglich sind. Ansonsten bieten alle Varianten Platz für M.2-2280-SSDs mit PCIe 4.0 x4-Anbindung sowie eine zweite SSD im kleineren M.2-2242-Format mit PCIe x4-Support, wobei nur die hohe Version des NUC 14 Pro weiterhin Platz für eine optionale 2,5-Zoll-SSD oder -HDD lässt. Anders als zuvor lässt sich die Speicherinstallation bei den neuen NUCs grundsätzlich ganz ohne Werkzeug vornehmen.
Die zugrundeliegenden Mainboards sind in allen NUC 14 Pro und Pro+ identisch, sodass auch die Anschlussvielfalt gleich ist. Es gibt vorn jeweils zwei USB-A-Ports von voller Größe und einen USB 3.2 Gen2x2 Type C (20Gbps) Port. Hinten geht es üppig zu, denn dort sitzen zwei USB-C-Ports mit Thunderbolt 4- und USB-4-Support, zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, zwei weitere USB-A-Anschlüsse und ein Gigabit-fähiger LAN-Port. Beim NUC 14 Pro+ integriert Asus aufgrund der etwas breiteren Gehäuse auch noch zwei Kensington-Lock-Löcher.
Je nach Variante kann man die neuen Intel-basierten NUCs von Asus mit Windows 11, mit Linux-Varianten oder ganz ohne Betriebssystem erwerben. Im normalen Handel werden wohl bald vorkonfigurierte Modelle mit Windows sowie die üblichen Barebones ohne Betriebssystem und Speicher zu haben sein. Angaben zu den Preisen liegen bis jetzt nicht vor.
Zusammenfassung
- Asus stellt Mini-PCs NUC 14 Pro/Pro Plus vor
- NUC 14 Pro bleibt beim klassischen 4 x 4-Zoll-Format
- NUC 14 Pro+ mit 5 x 4-Zoll mit Raum für mehr Leistung
- Neue NUCs unterstützen Dual-Channel DDR5-RAM
- Pro+ Modelle bieten Platz für M.2-2280-SSDs
- Anschlussvielfalt bei allen NUC 14 Pro/Pro+ gleich
- Betriebssystemwahl: Windows 11, Linux oder keines
Siehe auch:
- Ayaneo AM01: Mini-PC mit Retro Macintosh-Design & AMD Ryzen-CPUs
- Onyx: Mini-PC-Mainboard bietet Intel Core i9 auf nur 10x10 Zentimetern
- Zotac AirJet: Erste Mini-PCs mit lautloser Ultraschall-Lüftung kommen
- SimplyNUC Mini-PCs: Erstmals Intel Core i9 im 11x11-Zentimeter-Format
- Mini-PCs gerettet: Intel NUC-Produktion wird von Asus fortgeführt
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