Katzenklappe und Steak-Grill:
Endlich hilfreiche KI-Anwendungen

Auf der Elektronikmesse CES sind natürlich zahlreiche neue Produkte zu sehen, in denen die neuen KI-Technologien eine elementare Rolle spielen. In zwei Fällen lösen sie dabei wirklich ein Problem, an dem zahlreiche Verbraucher seit geraumer Zeit verzweifeln.
Tastatur, Keyboard, katze

Optimal gegrillt

Das britische Startup Seergrills stößt in einen Bereich vor, der auf der Elektronikmesse seit Jahren einen immer größeren Raum einnimmt: Die Terrassen-Automatisierung. Die Firma hat nun einen Elektrogrill entwickelt, in dem eine KI dafür sorgen soll, dass das Grillgut in optimaler Weise seiner Bestimmung zugeführt wird.

Das neu präsentierte Spitzenmodell des Herstellers trägt den Namen Perfecta. Dieses soll unter anderem in Rekordzeit perfekte Steaks auf den Teller bringen. So wird versprochen, dass der Nutzer ein Rib-Eye-Steak mit einer Dicke von 2,5 Zentimetern binnen nur 90 Sekunden in idealer Form zubereitet bekommt. Und auch verschiedene andere Lebensmittel sollen sich mit dem Gerät um ein Vielfaches schneller garen lassen als mit anderen Kochgeräten. CES: Flappie und PerfectaSeergrills Perfecta Dafür sollen zwei Infrarotbrenner im Inneren sorgen. Diese können Temperaturen von bis zu 900 Grad Celsius erreichen und aufgrund ihrer Anordnung dafür sorgen, dass alle Seiten des Grillguts gleichmäßig gegart werden. Sensoren erkennen dabei, wie dick das eingebrachte Lebensmittel ist und ein KI-System überwacht den ganzen Prozess, sodass stets die richtige Brenner-Entfernung, Intensität und Garzeit gewährleistet werden kann. Aktuell gibt es Perfecta nur per Vorbestellung - Seriengeräte können erst im vierten Quartal geliefert werden. Der Preis liegt bei 3500 Dollar, Vorbesteller erhalten 1000 Dollar Rabatt.

Katzen-Flappie

Deutlich günstiger ist da das in der Schweiz entwickelte Produkt namens Flappie. Dabei handelt es sich um eine Katzenklappe, die mit KI-Technologie ausgestattet wurde. Gefüttert wird der Algorithmus mit den Daten, die Bewegungssensor und Nachtsichtkamera liefern. Diese bietet natürlich die inzwischen recht übliche Chiperkennung an, um fremden Katzen den Zutritt zum Haus zu versperren und nur die eigenen Tiere hereinzulassen. CES: Flappie und Perfecta Die Besonderheit liegt allerdings in einer erweiterten Zugangskontrolle: Die Kamera erkennt nämlich, wenn die Katze ihre Beute mit der Familie teilen will. Hat der Stubentiger also etwa eine Maus im Maul, riegelt die KI den Zugang ebenso ab. Das ganze System soll um die 480 Euro kosten, es gibt aber auch hier Rabatte. Der Anschaffungspreis sinkt deutlich, wenn man eine Abo-Variante wählt: Gegen eine monatliche Gebühr werden die Aufnahmen der Katzenklappen-Kamera jeweils auch direkt in eine Smartphone-App geliefert.

Zusammenfassung
  • CES zeigt neue KI-Produkte für Alltagsprobleme
  • Britisches Startup Seergrills automatisiert Terrassen
  • Grill Perfecta bereitet Steaks in 90 Sekunden zu
  • Infrarotbrenner erreichen 900 Grad für gleichmäßiges Garen
  • Sensoren und KI überwachen Grillprozess bei Perfecta
  • KI-Katzenklappe Flappie verhindert Einlass mit Beute
  • Flappie bietet Chiperkennung und erweiterte Zugangskontrolle

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