Apple: 2024 können große Einnahmen im Servicebereich wegbrechen
Der Computerkonzern Apple könnte ausgerechnet bei seinem mühsam aufgebauten Backup-Geschäft mit Services unter Druck geraten. Gleich mehrere große Säulen, mit denen Einnahmen generiert werden, stehen aktuell im Fokus von Wettbewerbsbehörden.
Allerdings ist aktuell unsicher, ob der größte Einzelposten bei den Einnahmen weiter Bestand haben wird - und auf diese Entscheidung hat Apple laut eines Berichtes der Financial Times nicht einmal den geringsten Einfluss: In einem Kartellverfahren soll Google untersagt werden, weiterhin hohe Beträge dafür zu entrichten, dass die eigene Suchmaschine auf Systemen anderer Hersteller als Standard voreingestellt ist. Für eine solche Konfiguration auf iPhones und Co. ließ der Suchmaschinenbetreiber im Jahr 2021 immerhin 26 Milliarden Dollar springen.
Ein weiterer wichtiger Posten ist der AppStore auf den iOS-Systemen. Hier ist im Grunde bereits absehbar, dass Apple auf seine Exklusivität verzichten muss. Zukünftig wird es iPhone-Nutzern also wohl möglich sein, alternative Stores zu nutzen oder Anwendungen direkt auf den Geräten zu installieren.
Das Servicegeschäft hat einen wichtigen Anteil daran, dass Apple aktuell das mit Abstand wertvollste Unternehmen der Welt ist - denn hier sehen die Anleger vor allem stabile langfristige Einnahmen aus einer gigantischen Installationsbasis an Geräten. In den beiden genannten Fällen stehen nun aber in diesem Jahr wegweisende Entscheidungen an, die entsprechend tiefgehende Auswirkungen auf Apple haben können.
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Größter Posten in Gefahr
Lange beruhten die Einnahmen des Unternehmens in erster Linie auf den Hardwareverkäufen. Seit einigen Jahren will man von diesen aber unabhängiger werden, um von möglichen Schwankungen nicht mehr so hart getroffen zu werden. Dafür liegt ein Schwerpunkt darauf, das Geschäft mit dem Service auszubauen. Das funktioniert auch überraschend gut: 85 Milliarden Dollar Umsatz erreicht man im Jahr bereits.Allerdings ist aktuell unsicher, ob der größte Einzelposten bei den Einnahmen weiter Bestand haben wird - und auf diese Entscheidung hat Apple laut eines Berichtes der Financial Times nicht einmal den geringsten Einfluss: In einem Kartellverfahren soll Google untersagt werden, weiterhin hohe Beträge dafür zu entrichten, dass die eigene Suchmaschine auf Systemen anderer Hersteller als Standard voreingestellt ist. Für eine solche Konfiguration auf iPhones und Co. ließ der Suchmaschinenbetreiber im Jahr 2021 immerhin 26 Milliarden Dollar springen.
Ein weiterer wichtiger Posten ist der AppStore auf den iOS-Systemen. Hier ist im Grunde bereits absehbar, dass Apple auf seine Exklusivität verzichten muss. Zukünftig wird es iPhone-Nutzern also wohl möglich sein, alternative Stores zu nutzen oder Anwendungen direkt auf den Geräten zu installieren.
Der Store wird fallen
Damit verlöre Apple die absolute Kontrolle über das gesamte Software- und Dienste-Geschäft auf den mobilen Plattformen, an denen man mit stattlichen Provisionen beteiligt ist. Der Umsatz mit dem AppStore wird von Apple zwar nicht gesondert ausgewiesen, Schätzungen gehen allerdings davon aus, dass jährlich bis zu 7 Milliarden Dollar eingenommen werden.Das Servicegeschäft hat einen wichtigen Anteil daran, dass Apple aktuell das mit Abstand wertvollste Unternehmen der Welt ist - denn hier sehen die Anleger vor allem stabile langfristige Einnahmen aus einer gigantischen Installationsbasis an Geräten. In den beiden genannten Fällen stehen nun aber in diesem Jahr wegweisende Entscheidungen an, die entsprechend tiefgehende Auswirkungen auf Apple haben können.
Zusammenfassung
- Apples Backup-Service durch Wettbewerbsbehörden bedroht
- Einnahmen aus Hardware-Verkäufen sollen durch Services stabilisiert werden
- Services-Geschäft bringt Apple 85 Milliarden Dollar Umsatz jährlich
- Googles Zahlungen für Suchmaschinenstandards könnten wegfallen
- AppStore-Exklusivität steht vor dem Aus, was Apples Kontrolle mindert
- AppStore-Umsatz könnte bis zu 7 Milliarden Dollar betragen
- Wertvollstes Unternehmen wegen stabiler Einnahmen aus Services-Segment
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