Beliebteste Passwörter 2023 - Mysterium der dummen Wahl enträtselt
Eine aktuelle Untersuchung des Hasso-Plattner-Instituts zeigt, dass es sich auch 2023 bei einer Vielzahl der Internetnutzer noch immer nicht herumgesprochen hat, wie wichtig ein kryptisches, nicht einfach nachvollziehbares Passwort ist. Zu den "beliebtesten" Passwörtern des Jahres gehören "hallo", "password" und "iloveyou".
Die Auswahl der "schlimmsten" Varianten kennt man dabei schon seit Jahren, aber trotz einfacher Tools und viel Aufklärung zum Thema ändert sich allem Anschein nach nur wenig. Noch immer gibt es Nutzer, die Anmeldedaten wie hallo, 1234567 oder Password verwenden und sich so einem unnötig hohen Risiko aussetzen.
Gute Passwortwahl: Heutzutage eigentlich ein Kinderspiel
"123456789" ist laut der neuen Untersuchung des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) weltweit das meistbenutzte Passwort. Damit hat übrigens nur die Länge des Passworts zugenommen, was dadurch geschuldet ist, dass einige Plattformen vorgeben, dass ein Passwort eine Mindestlänge (zum Beispiel 8 oder 9 Zeichen) haben muss.
Das die Kombination 123456789 dabei herauskommt, wenn man Nutzern nicht auch noch vorgibt, dass Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen zusammengesetzt werden müssen, ist ein trauriger Fakt.
In diesem Jahr zeigt sich in den "beliebten" Passwörtern ein weiteres Phänomen, das auch erklärt, warum sich an der Liste der Passwörter seit Jahren nicht viel ändert. Eine Erklärung liefert dazu Prof. Christian Dörr vom HPI.
Bei der Auswertung der Daten hat das HPI zwei "neue" Passwörter entdeckt (target123 und gwerty123), die mit einer Vielzahl an Accounts / E-Mail-Adressen verbunden waren, die alle nach dem gleichen Muster erstellt wurden. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesen Bulk-Accounts um kriminelle Nutzer handelt - die immer das gleiche einfache Passwort verwenden.
Die Accounts kommen laut Dörr dann unter anderem für Troll-Farmen, Manipulationen von Bewertungen oder für das Crawling zum Einsatz. Die Liste der Passwörter ist also nicht zwingend mit echten Nutzern gleichzusetzen, obwohl da sicherlich auch der eine oder andere Mensch mit einer schlechten Passwortwahl dahintersteckt.
Prof. Christian Dörr erklärte zudem noch zum Ergebnis der HPI-Analyse: "Die Auswertung zeigt, wie wichtig es ist, die eigene digitale Identität zu schützen. Das Passwort ist der Schlüssel für die digitale Welt. Das Verständnis dafür sollte man so früh wie möglich lernen. Das sichere Verhalten im Internet sollte schon in den Schulen auf dem Lehrplan stehen - ebenso wie Kinder früh lernen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen."
Download 1Password: Umfassender Passwortmanager für Windows Download KeePass - Passwort-Sammlungs-Tool Infografik: Ein sicheres Passwort wählen
Siehe auch:
Suche im Darknet
Egal ob deutsche Nutzer oder im internationalen Vergleich - die Passwörterwahl vieler Nutzer sieht erschreckend aus. Das Hasso-Plattner-Instituts (HPI) hat im Darknet nach Passwörtern gesucht, die durch Datenlecks nun Unbefugten zur Verfügung stehen - und das Ergebnis der am häufigsten vorkommenden Passwörtern überrascht leider nicht. Aber ist das auch tatsächlich so?Die Auswahl der "schlimmsten" Varianten kennt man dabei schon seit Jahren, aber trotz einfacher Tools und viel Aufklärung zum Thema ändert sich allem Anschein nach nur wenig. Noch immer gibt es Nutzer, die Anmeldedaten wie hallo, 1234567 oder Password verwenden und sich so einem unnötig hohen Risiko aussetzen.
Gute Passwortwahl: Heutzutage eigentlich ein Kinderspiel
Kaum Änderung zu bemerken
Viel zu schwache und damit unsichere Passwörter sind also auch 2023 noch immer ein Thema - trotz aller Datenskandale, die die Menschen eigentlich für das Thema bereits stärker hätten sensibilisieren müssen."123456789" ist laut der neuen Untersuchung des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) weltweit das meistbenutzte Passwort. Damit hat übrigens nur die Länge des Passworts zugenommen, was dadurch geschuldet ist, dass einige Plattformen vorgeben, dass ein Passwort eine Mindestlänge (zum Beispiel 8 oder 9 Zeichen) haben muss.
Das die Kombination 123456789 dabei herauskommt, wenn man Nutzern nicht auch noch vorgibt, dass Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen zusammengesetzt werden müssen, ist ein trauriger Fakt.
Top Ten der Passwörter
- 123456789
- 12345678
- hallo
- 1234567890
- 1234567
- password
- password1
- target123
- iloveyou
- gwerty123
In diesem Jahr zeigt sich in den "beliebten" Passwörtern ein weiteres Phänomen, das auch erklärt, warum sich an der Liste der Passwörter seit Jahren nicht viel ändert. Eine Erklärung liefert dazu Prof. Christian Dörr vom HPI.
Bei der Auswertung der Daten hat das HPI zwei "neue" Passwörter entdeckt (target123 und gwerty123), die mit einer Vielzahl an Accounts / E-Mail-Adressen verbunden waren, die alle nach dem gleichen Muster erstellt wurden. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesen Bulk-Accounts um kriminelle Nutzer handelt - die immer das gleiche einfache Passwort verwenden.
Die Accounts kommen laut Dörr dann unter anderem für Troll-Farmen, Manipulationen von Bewertungen oder für das Crawling zum Einsatz. Die Liste der Passwörter ist also nicht zwingend mit echten Nutzern gleichzusetzen, obwohl da sicherlich auch der eine oder andere Mensch mit einer schlechten Passwortwahl dahintersteckt.
Prof. Christian Dörr erklärte zudem noch zum Ergebnis der HPI-Analyse: "Die Auswertung zeigt, wie wichtig es ist, die eigene digitale Identität zu schützen. Das Passwort ist der Schlüssel für die digitale Welt. Das Verständnis dafür sollte man so früh wie möglich lernen. Das sichere Verhalten im Internet sollte schon in den Schulen auf dem Lehrplan stehen - ebenso wie Kinder früh lernen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen."
Download 1Password: Umfassender Passwortmanager für Windows Download KeePass - Passwort-Sammlungs-Tool Infografik: Ein sicheres Passwort wählen
Zusammenfassung
- HPI-Studie: Viele nutzen 2023 noch einfache Passwörter
- "123456789" ist das meistbenutzte Passwort weltweit
- Nutzer setzen sich mit "hallo" oder "password" einem Risiko aus
- Neue Passwörter "target123" und "gwerty123" oft bei Kriminellen
- HPI entdeckt Bulk-Accounts mit einfachen Passwörtern im Darknet
- Prof. Dörr: Digitale Identität schützen, sicheres Verhalten lehren
- Schulbildung soll sicheres Internetverhalten vermitteln
Siehe auch:
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