Disney+: Konkretes Vorgehen gegen Passwort-Sharing erst ab 2024
Auch bei Disney nimmt man jetzt nach diversen Änderungen Nutzer ins Visier, die gemeinsam ein einzelnes Abonnement benutzen. Laut Konzernchef Bob Iger ist die Zahl der User, die sich einen Account teilen, durchaus signifikant.
Aktuell verfüge man bereits über die technischen Möglichkeiten, die Nutzung von Konten durch mehrere Nutzer zu überwachen und zu erkennen. Er wolle noch keine konkreten Zahlen nennen, so Iger weiter, das Ausmaß sei aber durchaus bedeutsam. Zwar werde man bereits 2024 erste Auswirkungen der neuen Maßnahmen gegen das Account-Sharing erkennen, doch werde die Umsetzung im nächsten Jahr weiterhin nicht abgeschlossen sein, erklärte der Disney-CEO weiter.
So werden die Preise von Disney+ in den USA bald auf monatlich 13,99 US-Dollar erhöht. Dies entspricht einem Plus von 27 Prozent. Auch Disneys andere Streaming-Abos von Diensten wie Hulu+ und ESPN+ sollen deutlich teurer werden. Gleichzeitig hält man aber an den Preisen der werbefinanzierten Ausgaben der verschiedenen Streaming-Dienste fest. Für Iger ist diese Strategie ein bedeutsamer Teil der Monetarisierung, da sich durch die Werbung umfangreiche Zusatzeinnahmen erzielen lassen, während man mit den Abonnementkosten ohnehin Einnahmen erzielt.
Noch ist offen, welche konkreten Pläne Disney zur Bekämpfung des Accountsharings hat. Der Hauptkonkurrent Netflix hat als erster großer Anbieter umfangreiche Schritte ergriffen und begann unter anderem, den US-Kunden die Möglichkeit anzubieten, für knapp acht Dollar zusätzliche Nutzer zu ihren Konten hinzuzufügen.
- Disney plant Maßnahmen gegen Account-Sharing
- Technische Möglichkeiten zur Überwachung mehrerer Nutzer eines Kontos vorhanden
- Umsetzung der Maßnahmen ab Anfang 2024, vollständige Umsetzung dauert länger
- Auswirkungen auf Abonnementzahlen noch unklar, hohe Priorität für Disney
- Preiserhöhung für Disney+ in den USA auf 13,99 US-Dollar monatlich
- Werbefinanzierte Ausgaben der Streaming-Dienste bleiben preisstabil
Disney+ soll mehr Geld einbringen
Wie Disney-Chef Iger im Rahmen eines Investorengesprächs in dieser Woche laut CNBC erklärte, hat das Unternehmen begonnen, aktiv nach Möglichkeiten zu suchen, um gegen Passwort- bzw. Account-Sharing vorzugehen. Das Unternehmen will im weiteren Jahresverlauf konkrete Details zu seinen Plänen veröffentlichen, bevor dann ab Anfang 2024 die Umsetzung erfolgen soll.Aktuell verfüge man bereits über die technischen Möglichkeiten, die Nutzung von Konten durch mehrere Nutzer zu überwachen und zu erkennen. Er wolle noch keine konkreten Zahlen nennen, so Iger weiter, das Ausmaß sei aber durchaus bedeutsam. Zwar werde man bereits 2024 erste Auswirkungen der neuen Maßnahmen gegen das Account-Sharing erkennen, doch werde die Umsetzung im nächsten Jahr weiterhin nicht abgeschlossen sein, erklärte der Disney-CEO weiter.
Auswirkungen auf die Nutzerzahlen noch offen
Noch sei allerdings auch nicht absehbar, wie sich die Maßnahmen gegen die Weitergabe der Zugangsdaten unter den Nutzern auf das Wachstum der Abonnementzahlen auswirken werde, sagte Iger. Dennoch hätten die entsprechenden Pläne für den Konzern höchste Priorität. Vorerst setzt Disney auch auf zwei weitere Mittel, um die Einnahmen aus seinen Streaming-Plattformen zu steigern.So werden die Preise von Disney+ in den USA bald auf monatlich 13,99 US-Dollar erhöht. Dies entspricht einem Plus von 27 Prozent. Auch Disneys andere Streaming-Abos von Diensten wie Hulu+ und ESPN+ sollen deutlich teurer werden. Gleichzeitig hält man aber an den Preisen der werbefinanzierten Ausgaben der verschiedenen Streaming-Dienste fest. Für Iger ist diese Strategie ein bedeutsamer Teil der Monetarisierung, da sich durch die Werbung umfangreiche Zusatzeinnahmen erzielen lassen, während man mit den Abonnementkosten ohnehin Einnahmen erzielt.
Noch ist offen, welche konkreten Pläne Disney zur Bekämpfung des Accountsharings hat. Der Hauptkonkurrent Netflix hat als erster großer Anbieter umfangreiche Schritte ergriffen und begann unter anderem, den US-Kunden die Möglichkeit anzubieten, für knapp acht Dollar zusätzliche Nutzer zu ihren Konten hinzuzufügen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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