Amazon-Manager 'wirbt' für Büros:
"Hab keine Daten, aber es ist besser"

Amazon führt seit einigen Monaten einen regelrechten Kreuzzug gegen das Homeoffice und möchte seine Mitarbeiter zur Rückkehr ins Büro motivieren. Die Angesprochenen kündigen aber oftmals lieber, weshalb die Drohungen des Unternehmens wenig wirksam sind. So wie jetzt.
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Homeoffice, hybrid oder Rückkehr ins Büro?

Seit der Pandemie bzw. deren Ende ist das Thema Homeoffice ein umstrittenes. Viele Unternehmen bzw. deren Mitarbeiter haben sich an die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, gewöhnt oder bieten hybride Modelle an, andere bestehen hingegen auf einer weitgehend strikten Rückkehr ins Büro.

Doch wie anfangs erwähnt, sind besonders die hoch qualifizierten Mitarbeiter hier nicht machtlos und drohen ihrerseits damit, das jeweilige Unternehmen in Richtung eines Homeoffice-freundlichen Konkurrenten zu verlassen. Das ist auch der Grund, warum Amazon in dieser Angelegenheit zwar viel Lärm macht, das Ganze sich letztendlich aber vielfach als zahnlos erweist. Infografik: Sechs von zehn deutschen Unternehmen bieten Homeoffice anSechs von zehn deutschen Unternehmen bieten Homeoffice an Daher wird der Ton einiger Amazon-Manager auch immer schriller und fast schon verzweifelt. Wie Fortune berichtet, hat nun Mike Hopkins, Senior Vice President von Prime Video und den Amazon Studios, die Geduld verloren und Mitgliedern seines Teams in einem internen Meeting nahegelegt, endlich ins Büro zurückzukehren.

Es sei an der Zeit, "zu widersprechen und sich dennoch (zur Rückkehr) zu verpflichten", so Hopkins. "Wir sind hier, wir sind zurück - es funktioniert." Seine weiteren Argumente waren aber nicht gerade fundiert: "Ich habe keine Daten, um das zu belegen, aber ich weiß, dass es besser ist."

Mitarbeiter sollen sich diesem Wunsch also beugen, selbst dann, wenn sie anderer Meinung sind. Hopkins verwies hier auch auf das Management von Amazon, da CEO Andy Jassy und andere Führungskräfte davon ausgehen, dass "wir unsere beste Arbeit leisten, wenn wir zusammen sind".

Auf Reddit ist zu den Aussagen von Hopkins eine lange Diskussion entstanden, denn viele wollen oder können es nicht glauben, dass ein IT-Konzern "keine Daten" zu so einem Thema habe - einige folgern daraus, dass es diese Daten zwar gibt, diese aber nicht jene Schlussfolgerungen zulassen, die man gerne hätte.

Zusammenfassung
  • Amazon kämpft gegen das Homeoffice
  • Mitarbeiter kündigen statt Büro-Rückkehr
  • Amazon-Manager Hopkins fordert Präsenz
  • Amazon-Führung bevorzugt Büroarbeit
  • Reddit-User zweifeln an fehlenden Daten

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