Amazon produziert jetzt erstmals eigenen Wasserstoff als Treibstoff
Wasserstoff, insbesondere in grüner Form, ist derzeit schwer zu bekommen und teuer. Der Handelskonzern Amazon beginnt daher jetzt selbst mit der Produktion. Das Gas soll dann im eigenen Arbeitsalltag eingesetzt werden, um fossile Treibstoffe zu ersetzen.
Der Elektrolyseur wird den Treibstoff für die etwa 225 Gabelstapler am Standort erzeugen. Laut Plug Power bringt das System allerdings die Kapazität mit, bis zu 400 mit Wasserstoff-Brennstoffzellen betriebene Gabelstapler zu betanken. Hier besteht also noch einiges zusätzliches Potenzial, das nach einer erfolgreichen Pilotphase abgerufen werden kann.
"Die Produktion vor Ort wird die Nutzung von Wasserstoff für bestimmte Standorte und Arten von Einrichtungen noch energieeffizienter machen", sagte Asad Jafry, Amazons Manager für die Wasserstoffwirtschaft im Unternehmen. "Wasserstoff ist ein wichtiges Instrument in unseren Bemühungen, unseren Betrieb bis 2040 zu dekarbonisieren."
Der Amazonpartner Plug Power arbeitet bereits länger an einer Umstellung von Gabelstaplern in vielen Lagern der USA auf Wasserstoffantriebe. Seit 2016 seien bereits 17.000 Brennstoffzellen in Fahrzeuge an 80 Standorten installiert worden. Der benötigte Wasserstoff wird in den meisten Fällen aber noch anderswo hergestellt und per LKW zum Verbraucher transportiert. Das ändert sich bei Amazon nun erstmalig.
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Technik von Plug Power
Die Neuerung ist dabei eher ein weiterer Schritt im Rahmen einer größeren Strategie als ein großer Umbruch: Amazon hat sich mit dem Wasserstoffunternehmen Plug Power zusammengetan, der in einem Logistikzentrum im US-Bundesstaat Colorado einen ersten Elektrolyseur installiert.Der Elektrolyseur wird den Treibstoff für die etwa 225 Gabelstapler am Standort erzeugen. Laut Plug Power bringt das System allerdings die Kapazität mit, bis zu 400 mit Wasserstoff-Brennstoffzellen betriebene Gabelstapler zu betanken. Hier besteht also noch einiges zusätzliches Potenzial, das nach einer erfolgreichen Pilotphase abgerufen werden kann.
"Die Produktion vor Ort wird die Nutzung von Wasserstoff für bestimmte Standorte und Arten von Einrichtungen noch energieeffizienter machen", sagte Asad Jafry, Amazons Manager für die Wasserstoffwirtschaft im Unternehmen. "Wasserstoff ist ein wichtiges Instrument in unseren Bemühungen, unseren Betrieb bis 2040 zu dekarbonisieren."
Schrittweise Umstellung
Mit der Herstellung des eigenen Wasserstoffs ist es bislang nicht getan. Das System wird an dem Standort nämlich erst einmal aus dem öffentlichen Netz mit Strom versorgt und bei dessen Produktion kommen noch fossile Energieträger zum Einsatz. Die Wasserstofferzeugung per Elektrolyse lässt sich später allerdings recht einfach auf regenerative Quellen umstellen - was bei der klassischen Wasserstoffgewinnung aus Erdgas nicht funktioniert.Der Amazonpartner Plug Power arbeitet bereits länger an einer Umstellung von Gabelstaplern in vielen Lagern der USA auf Wasserstoffantriebe. Seit 2016 seien bereits 17.000 Brennstoffzellen in Fahrzeuge an 80 Standorten installiert worden. Der benötigte Wasserstoff wird in den meisten Fällen aber noch anderswo hergestellt und per LKW zum Verbraucher transportiert. Das ändert sich bei Amazon nun erstmalig.
Zusammenfassung
- Amazon startet eigene Wasserstoffproduktion
- Grüner Wasserstoff soll fossile Treibstoffe ersetzen
- Partnerschaft mit Plug Power für Elektrolyseur
- Einsatz in Logistikzentrum in Colorado geplant
- Potenzial für 400 Wasserstoff-Gabelstapler vorhanden
- Ziel: Amazon bis 2040 dekarbonisieren
- Strom noch aus öffentlichem Netz, später Umstellung möglich
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