Wikipedia-Chef schimpft über X:
"Von Trollen und Spinnern überrannt"
Es ist kein Geheimnis, dass Wikipedia-Gründer Jimmy Wales kein großer Fan von Twitter bzw. X sowie Elon Musk ist - und vice versa. Wales legte nun aber nach und meinte, dass die Übernahme von Twitter und der damit einhergehende Wechsel des Tons ein großes Problem sei.
Der Wikipedia-Chef jedenfalls bezeichnete Twitter bzw. X in einem Interview mit CNBC als einen Dienst, der "von Trollen und Spinnern überrannt" ist. Wales wurde gleich zu Beginn des Gesprächs auf die "Dickipedia"-Sache angesprochen, er meinte aber, dass das Musks Problem sei und er selbst den X-Chef ignoriere.
Dennoch müsse man die Sache ernst nehmen, meint der 57-jährige Mitbegründer von Wikipedia: "Ich glaube, dass viele Menschen von Twitter fliehen, vor allem viele besonnene und ernsthafte Menschen." Bislang war Twitter "in gewisser Weise der öffentliche Platz für die Welt", seit der Übernahme wird der Ton aber immer rauer und "das ist für keinen von uns gut".
Der (einseitige) Streit mit Wales bzw. Wikipedia geht auf das Vorjahr und die Veröffentlichung der sogenannten Twitter Files zurück. Musk warf der Enzyklopädie damals vor, eine politische Schlagseite nach links zu haben. Denn es gab Diskussionen, den Eintrag zu den Twitter Files zu löschen - was aber letztlich nicht passiert ist. Wales dazu: "Was er Zensur nennt, bezeichnen wir als wohlüberlegtes redaktionelles Urteil, was eine ganz andere Sache ist. Also wissen Sie, Elon ist eben Elon."
Siehe auch:
Elon Musk bot Geld für Umbenennung auf "Dickipedia"
Elon Musk hat im Oktober in Richtung Wikipedia ausgeteilt und infantil vorgeschlagen, dass sich die freie Online-Enzyklopädie in "Dickipedia" umbenennen soll - und er dann eine Milliarde Dollar spenden werde. Das ist das mittlerweile gewohnt infantile Trollen des Tesla- und SpaceX-Chefs. Doch genau das ist der Tonfall, der mittlerweile ganz allgemein auf X herrscht und nicht nur Jimmy Wales stört.Der Wikipedia-Chef jedenfalls bezeichnete Twitter bzw. X in einem Interview mit CNBC als einen Dienst, der "von Trollen und Spinnern überrannt" ist. Wales wurde gleich zu Beginn des Gesprächs auf die "Dickipedia"-Sache angesprochen, er meinte aber, dass das Musks Problem sei und er selbst den X-Chef ignoriere.
Dennoch müsse man die Sache ernst nehmen, meint der 57-jährige Mitbegründer von Wikipedia: "Ich glaube, dass viele Menschen von Twitter fliehen, vor allem viele besonnene und ernsthafte Menschen." Bislang war Twitter "in gewisser Weise der öffentliche Platz für die Welt", seit der Übernahme wird der Ton aber immer rauer und "das ist für keinen von uns gut".
Der (einseitige) Streit mit Wales bzw. Wikipedia geht auf das Vorjahr und die Veröffentlichung der sogenannten Twitter Files zurück. Musk warf der Enzyklopädie damals vor, eine politische Schlagseite nach links zu haben. Denn es gab Diskussionen, den Eintrag zu den Twitter Files zu löschen - was aber letztlich nicht passiert ist. Wales dazu: "Was er Zensur nennt, bezeichnen wir als wohlüberlegtes redaktionelles Urteil, was eine ganz andere Sache ist. Also wissen Sie, Elon ist eben Elon."
Zusammenfassung
- Jimmy Wales kritisiert Twitter-Übernahme
- Musk schlägt "Dickipedia" vor
- Wales: Twitter voller "Trolle und Spinner"
- Viele verlassen Twitter, Ton verschärft
- Wales ignoriert Musk, nimmt Problem ernst
- Musk wirft Wikipedia Linksschlagseite vor
- Wales: Musks "Zensur" ist redaktionelles Urteil
Siehe auch:
- Elon Musk (5) bietet 1 Mrd. $, wenn Wikipedia sich in Dickipedia umtauft
- Musikfirma will Wikipedia-Artikel zu YouTube-Downloadern entfernen
- "Falschinformationen" übers Militär: Wikipedia in Russland verurteilt
- Wikipedia bekommt das erste Mal seit 2011 ein neues Design
- Wikipedia: Saudi-Arabien soll Einfluss auf Inhalte genommen haben
Thema:
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