So schnell nicht billig: Samsung dementiert Gerüchte über günstige Foldables

Samsung hat Gerüchten eine Absage erteilt, laut denen das Unterneh­men für das nächste Jahr die Einführung von günstigen Foldable-Smart­phones plant. Zuvor hieß es, dass Samsung Geräte mit faltbarem Dis­play in Arbeit habe, die nur 400 bis 500 Dollar kosten würden.
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Samsung

An hohen Preisen der Foldables ändert sich nichts

Es gebe derzeit keinerlei Pläne, Foldable-Smartphones zu produzieren, deren Preis in der Mittelklasse angesiedelt ist, weshalb die jüngsten Gerüchte jeder Grundlage entbehren, erklärte ein Sprecher von Samsung Electronics heute der koreanischen Wirtschaftszeitung JoongAng Daily.

Aktuell verkauft Samsung seine faltbaren Smartphones der Galaxy Z-Serie sowohl in seiner Heimat Südkorea als auch in westlichen Märkten wie Europa und den USA mit einem Startpreis ab rund 1000 Euro bzw. Dollar. Zuletzt startete das günstigere Modell im Flip-Format hierzulande für 1199 Euro, während das horizontal zu faltende Modell im Fold-Format für 1899 Euro in den Handel kam.


Asiatische Quellen lösten Spekulationen aus

Zuvor hieß es unter anderem von dem taiwanischen Marktforschungsunternehmen TrendForce, dass Samsung wie eine Reihe anderer Gerätehersteller für 2024 die Einführung von günstigeren Smartphones mit faltbaren Displays vorbereiten soll. Die Analysten stützten sich mit ihren Angaben auf Informationen aus der asiatischen Lieferkette, machten aber deutlich, dass es sich um Spekulationen handelte.

Mehr Aufmerksamkeit bekam ein koreanischer X/Twitter-Nutzer, der immer wieder mit übersetzten Angaben aus südkoreanischen Diskussionsforen aufwartet. Seinen Angaben zufolge wurde dort verlautbart, dass Samsung preiswerte Foldables plant, die letztlich zu Preisen von 400 bis 500 Dollar auf den Markt kommen würden. Dass diese Angaben nicht belastbar waren, verhinderte nicht, dass viele Tech-Medien die Angaben des Users zitierten.

Außerdem gab es Spekulationen, laut denen Samsung eine Art "Fan Edition" der Galaxy Z-Serie auf den Markt bringen könnte. Die "FE"-Varianten der Galaxy-Smartphones sind seit einigen Jahren abgespeckte Modelle, die jeweils in der zweiten Hälfte der Zeit bis zur alljährlich erfolgenden Einführung neuer Flaggschiff-Modelle noch einmal dafür sorgen sollen, dass die Verkäufe angekurbelt werden.

Noch sei dazu nichts entschieden, hieß es laut dem koreanischen Zeitungsbericht von Samsung. Tatsächlich gibt es zum jetzigen Zeitpunkt auch noch keine Hinweise aus Drittquellen, dass der nach Stückzahlen weltweit größte Smartphone-Hersteller wirklich günstigere Foldables plant. Vorerst bleibt nur der Griff zu Vorjahresmodellen oder Geräten wie dem Motorola RAZR 40, wenn man ein Smartphone mit faltbarem Display zu günstigeren Preisen sucht.
Zusammenfassung
  • Samsung dementiert günstige Foldables für 2024
  • Keine Mittelklasse-Foldables geplant
  • Galaxy Z-Serie ab 1000 Euro/Dollar erhältlich
  • TrendForce spekulierte über billigere Foldables
  • Koreanischer Nutzer verbreitete unbestätigte Preise
  • "Fan Edition" der Galaxy Z-Serie ungewiss
  • Keine Belege für preiswerte Samsung Foldables

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