Play Store auf Galaxy-Startscreens:
Google zahlt Milliarden an Samsung
Google ist es extrem wichtig, dass die eigenen Anwendungen auf dem Startbildschirm von Android-Geräten zu finden sind. Um dies sicherzustellen, ist man sogar bereit, Milliarden-Beträge an Samsung Electronics zu überweisen.
Der Suchmaschinen-Konzern einigte sich daher mit Samsung darauf, über vier Jahre hinweg einen Gesamtbetrag von 8 Milliarden Dollar zu zahlen, um weiterhin auf den Startbildschirmen der Android-Smartphones der Südkoreaner vorinstalliert zu sein. Dabei ging es neben dem Play Store auch um die Google-Suche und den Google Assistant, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg.
Öffentlich wurde diesen Abkommen jetzt im Rahmen eines Kartellrechtsstreits gegen Google. Die Anwälte des Klägers Epic Games hatten James Kolotouros, der im Google-Management für Partnerschaften zuständig ist, in den Zeugenstand rufen lassen. Dieser sagte aus, dass man mit verschiedenen Herstellern von Android-Telefonen Deals abgeschlossen habe, um sicherzustellen, dass unter anderem der Google Play Store vorinstalliert ist.
Ursprünglich sei Samsung sogar angeboten worden, über einen Zeitraum von vier Jahren 200 Millionen US-Dollar zu zahlen und den Galaxy Store innerhalb des Play Stores verfügbar zu machen - komplett mit seinem Abrechnungssystem. Diese Pläne wurden jedoch später verworfen und Google unterzeichnete drei Verträge im Wert von 8 Milliarden Dollar mit Samsung.
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Wertvoller Startplatz
Bei Samsung ist man sich durchaus im Klaren darüber, dass sich mit eigenen Diensten gutes Geld verdienen lässt. Das ist letztlich der Grund, warum man mit dem Galaxy Store eine eigene App-Plattform betreibt. Allerdings will Google sich mit seinen eigenen zentralen Anwendungen auch nicht einfach so von der eigenen Betriebssystem-Plattform verdrängen lassen.Der Suchmaschinen-Konzern einigte sich daher mit Samsung darauf, über vier Jahre hinweg einen Gesamtbetrag von 8 Milliarden Dollar zu zahlen, um weiterhin auf den Startbildschirmen der Android-Smartphones der Südkoreaner vorinstalliert zu sein. Dabei ging es neben dem Play Store auch um die Google-Suche und den Google Assistant, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg.
Öffentlich wurde diesen Abkommen jetzt im Rahmen eines Kartellrechtsstreits gegen Google. Die Anwälte des Klägers Epic Games hatten James Kolotouros, der im Google-Management für Partnerschaften zuständig ist, in den Zeugenstand rufen lassen. Dieser sagte aus, dass man mit verschiedenen Herstellern von Android-Telefonen Deals abgeschlossen habe, um sicherzustellen, dass unter anderem der Google Play Store vorinstalliert ist.
Project Banyan
Samsung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Denn laut Kolotouros generieren die Android-Geräte des südkoreanischen Konzerns immerhin rund die Hälfte der gesamten Umsätze im Play Store. Um diese Quelle nicht versiegen zu lassen, startete man im Jahr 2019 das "Project Banyan", mit dem die Verfügbarkeit des Play Store neben dem Galaxy Store gesichert werden sollte.Ursprünglich sei Samsung sogar angeboten worden, über einen Zeitraum von vier Jahren 200 Millionen US-Dollar zu zahlen und den Galaxy Store innerhalb des Play Stores verfügbar zu machen - komplett mit seinem Abrechnungssystem. Diese Pläne wurden jedoch später verworfen und Google unterzeichnete drei Verträge im Wert von 8 Milliarden Dollar mit Samsung.
Zusammenfassung
- Google zahlt Samsung Milliarden für App-Platzierung
- Ziel: Google-Apps auf Android-Startbildschirmen
- 8 Mrd. $ für Vorinstallation auf Samsung-Geräten
- Abkommen im Kartellrechtsstreit öffentlich
- Samsung generiert 50% des Play Store-Umsatzes
- "Project Banyan" sichert Play Store neben Galaxy Store
- Ursprünglich 200 Mio. $ für Galaxy Store im Play Store angeboten
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