"Encryption King": Festnahme mit spektakulärer Razzia in der Türkei
In einer spektakulären Aktion haben türkische Behörden ein Drogenkartell ausgehoben, an dessen Spitze auch Mann stand, der zur Freude des FBI unbewusst massenhaft verschlüsselte Mobiltelefone mit integrierten Hintertüren in zahlreiche kriminelle Organisationen brachte.
Einer der Verhafteten ist Hakan Ayik, der zum meistgesuchten Drogenhändler der Behörden Australiens aufgestiegen war, berichtete das US-Magazin 404media. Dieser lebte im Grunde relativ unbehelligt in der Türkei und betrieb dort als Geschäftsmann auch verschiedene andere Unternehmungen wie beispielsweise ein Hotel. Australische Journalisten hatten ihn in diesem im Jahr 2021 ausfindig gemacht, Personen, die dort mit ihm in Kontakt standen, beschrieben ihn als "Gentleman".
Die Recherchen kamen zu dem Schluss, dass der Mann sich dort sicher fühlen konnte, weil er die Behörden bezahlte und letztlich keine Probleme aus dieser Richtung fürchten musste. Auch diverse andere Beteiligte an seinen kriminellen Verstrickungen lebten relativ offen in der Türkei, während ihr "Aussie Cartel" jedes Jahr mehr als eine Milliarde australische Dollar an Nettogewinn eingefahren haben soll.
Eine Quelle, die mit Ayik zusammengearbeitet hat, sagte dem Magazin, sie hielten Ayik für "ziemlich unantastbar". Auf die Frage, ob Ayik sich selbst für unantastbar halte, antwortete ein anderer Mitarbeiter: "100 Prozent." Allerdings scheint sich in der letzten Zeit etwas im Umgang der türkischen Behörden mit Kriminellen geändert zu haben, sodass die Türkei kein sicherer Hafen mehr für diese ist.
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Diverse Verhaftungen
Das türkische Innenministerium hat unter anderem ein Video veröffentlicht, in dem zu sehen ist, wie diverse Spezialeinheiten der Polizei in Wohnungen und Häuser eindringen, Verdächtige festnehmen und die Immobilien durchsuchen. Dabei werden unter anderem Waffen und Bargeld gefunden.Einer der Verhafteten ist Hakan Ayik, der zum meistgesuchten Drogenhändler der Behörden Australiens aufgestiegen war, berichtete das US-Magazin 404media. Dieser lebte im Grunde relativ unbehelligt in der Türkei und betrieb dort als Geschäftsmann auch verschiedene andere Unternehmungen wie beispielsweise ein Hotel. Australische Journalisten hatten ihn in diesem im Jahr 2021 ausfindig gemacht, Personen, die dort mit ihm in Kontakt standen, beschrieben ihn als "Gentleman".
Die Recherchen kamen zu dem Schluss, dass der Mann sich dort sicher fühlen konnte, weil er die Behörden bezahlte und letztlich keine Probleme aus dieser Richtung fürchten musste. Auch diverse andere Beteiligte an seinen kriminellen Verstrickungen lebten relativ offen in der Türkei, während ihr "Aussie Cartel" jedes Jahr mehr als eine Milliarde australische Dollar an Nettogewinn eingefahren haben soll.
Etwas hat sich geändert
Ayik spielte auch eine zentrale Rolle in der Ausstattung mehrerer krimineller Organisationen mit Krypto-Handys der Marke Anom, was ihm auch die Bezeichnung "Verschlüsselungskönig" einbrachte. Diese wurde schon vor Jahren unerkannt von der US-Bundespolizei FBI übernommen, die sie einfach weiterbetrieb - die Geräte aber eben mit Abhör-Schnittstellen ausstattete. Unwissentlich half Ayik so den Behörden vieler Länder, Dutzende Millionen von Nachrichten mitzulesen, die im Bereich der organisierten Kriminalität ausgetauscht wurden.Eine Quelle, die mit Ayik zusammengearbeitet hat, sagte dem Magazin, sie hielten Ayik für "ziemlich unantastbar". Auf die Frage, ob Ayik sich selbst für unantastbar halte, antwortete ein anderer Mitarbeiter: "100 Prozent." Allerdings scheint sich in der letzten Zeit etwas im Umgang der türkischen Behörden mit Kriminellen geändert zu haben, sodass die Türkei kein sicherer Hafen mehr für diese ist.
Zusammenfassung
- Türkische Behörden heben Drogenkartell aus
- Verhafteter Hakan Ayik, meistgesuchter Drogenhändler Australiens
- Ayik führte offen Geschäfte in der Türkei, einschließlich Hotel
- Ayik als "Verschlüsselungskönig" bekannt, verteilte Krypto-Handys
- FBI nutzte unbemerkt Ayiks Handys zur Überwachung
- Ayik galt lange als "unantastbar", bezahlte türkische Behörden
- Türkei ändert Umgang mit Kriminellen, kein sicherer Hafen mehr.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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