MacOS, iOS & Co.: Apple stoppt Arbeit an Features - Bugs sollen raus
Das hat man so bisher selten erlebt: Apple soll die Arbeit an neuen großen Updates für seine verschiedenen Betriebssystem-Plattformen gestoppt haben. Statt neuer Features will man sich in nächster Zeit vorrangig auf die Behebung zahlreicher Fehler konzentrieren.
Insbesondere in Zeiten, in denen Hardware-Features zwischen den verschiedenen Herstellern kaum noch große Unterschiede aufweisen, da die meisten technischen Entwicklungen ausgereizt sind und ohnehin fast alle Geräte aus den gleichen Werken weniger Auftragshersteller kommen, spielt die Software eine entscheidende Rolle in der Vermarktung. Und hier liegt traditionell auch eine der Stärken Apples.
Bereits seit Jahren gibt es aber immer wieder Klagen, dass die Qualität an so manchen Stellen nachgelassen hat. Und auch wenn viele Berichte durchaus überzogen sind, kommt es doch auch häufiger zu Problemen, wenn neue Produkte vorgestellt werden.
Doch die jüngste Entwicklungsrunde verlief nicht gerade reibungslos. Bei der Prüfung neuer Betriebssysteme, die im nächsten Jahr veröffentlicht werden sollen, fand das Software-Engineering-Management-Team zu viele "Ausreißer". Dass Probleme auftreten, ist dabei letztlich nicht ungewöhnlich - immerhin steuern tausende Programmierer Code zu den diversen Teilen der Plattformen bei, der natürlich nicht immer reibungslos miteinander harmonieren kann. All diese Entwickler sollen ihre Fähigkeiten nun also erst einmal darauf konzentrieren, Fehler auszumerzen. Allerdings dürfte es dabei um einen Prozess in überschaubarem Zeitrahmen gehen und die Release-Termine im kommenden Jahr werden sich kaum ändern.
Siehe auch:
- Apple stoppt Arbeit an neuen Features für Betriebssysteme
- Fokus liegt auf Behebung bestehender Fehler statt neuer Features
- Entscheidung wurde Teams letzte Woche mitgeteilt, laut Bloomberg
- Qualität der Software wird als entscheidend für Vermarktung gesehen
- Apple-Management zeigt Bereitschaft, Qualität sicherzustellen
- Jüngste Entwicklungsrunde verlief problematisch, mit "Ausreißern"
- Termine für nächstes Jahr werden sich voraussichtlich kaum ändern
Software verkauft Hardware
Die Verschiebung der Arbeiten an neuen Features soll den Entwickler-Teams in der vergangenen Woche mitgeteilt worden sein, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Quellen, die mit den Vorgängen vertraut sind. Eine offizielle Stellungnahme wurde seitens des Unternehmens abgelehnt.Insbesondere in Zeiten, in denen Hardware-Features zwischen den verschiedenen Herstellern kaum noch große Unterschiede aufweisen, da die meisten technischen Entwicklungen ausgereizt sind und ohnehin fast alle Geräte aus den gleichen Werken weniger Auftragshersteller kommen, spielt die Software eine entscheidende Rolle in der Vermarktung. Und hier liegt traditionell auch eine der Stärken Apples.
Bereits seit Jahren gibt es aber immer wieder Klagen, dass die Qualität an so manchen Stellen nachgelassen hat. Und auch wenn viele Berichte durchaus überzogen sind, kommt es doch auch häufiger zu Problemen, wenn neue Produkte vorgestellt werden.
Viele Köche ...
Allerdings gibt es im Apple-Management durchaus noch die Bereitschaft, die Qualität auch mit härteren Maßnahmen sicherzustellen. Im Jahr 2018 verschob Craig Federighi, Chef der Softwareentwicklung, mehrere unveröffentlichte iPhone-Funktionen auf das nächste Jahr, da er Bedenken hatte, dass die Software zu fehlerhaft sei. Auch darüber hinaus wurden in den letzten Jahren verschiedene Neuerungen im Entwicklungsprozess eingeführt, um die Qualität zu verbessern.Doch die jüngste Entwicklungsrunde verlief nicht gerade reibungslos. Bei der Prüfung neuer Betriebssysteme, die im nächsten Jahr veröffentlicht werden sollen, fand das Software-Engineering-Management-Team zu viele "Ausreißer". Dass Probleme auftreten, ist dabei letztlich nicht ungewöhnlich - immerhin steuern tausende Programmierer Code zu den diversen Teilen der Plattformen bei, der natürlich nicht immer reibungslos miteinander harmonieren kann. All diese Entwickler sollen ihre Fähigkeiten nun also erst einmal darauf konzentrieren, Fehler auszumerzen. Allerdings dürfte es dabei um einen Prozess in überschaubarem Zeitrahmen gehen und die Release-Termine im kommenden Jahr werden sich kaum ändern.
Siehe auch:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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