Magic 6: Honor klont Dynamic Island & verbessert es mit Eye-Tracking
Die frühere Huawei-Tochter Honor will bei ihrem nächsten Flaggschiff-Smartphone Honor Magic 6 Pro nach eigenen Angaben ein besonderes neues Feature anbieten: der Nutzer soll mittels Eye-Tracking in der Lage sein, Apps zu öffnen.
Der chinesische Smartphone-Hersteller kündigte im Umfeld des Snapdragon Summit von Chipgigant Qualcomm an, dass sein neues High-End-Smartphone nicht nur den neuen Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 unter der Haube haben wird, sondern eben auch mit Eye-Tracking-Features aufwarten soll. Dazu werden die Kameras auf der Front des Smartphones in Verbindung mit den Fähigkeiten des Qualcomm-Chips genutzt.
Weil der Snapdragon 8 Gen 3 über einen extrem stromsparend arbeitenden sogenannten Sensing Hub verfügt, kann Honor die Infrarot- und Kamera-Sensoren auf der Front des Magic 6 Pro für die Verfolgung der Blickrichtung des Nutzers verwenden, ohne dabei eine zu starke Belastung des Akkus zu riskieren.
Beim Honor Magic 6 Pro werden die Sensoren und die Frontkamera künftig in einem pillenförmigen Ausschnitt unter dem oberen Bildschirmrand angeordnet sein, ähnlich dem von Apple bekannten "Dynamic Island". Schaut der Nutzer nun auf diesen sogenannten "MagicRing", kann er mit angezeigten Benachrichtigungen und Mini-Menüs einzelner Apps interagieren.
Anscheinend ist also bisher nicht vorgesehen, die Augensteuerung zur Abwicklung ganzer Bedienprozesse in Apps zu verwenden. Stattdessen scheint das Ganze etwas simpler konzipiert, da die Aktionen lediglich durch längere Blicke auf einen bestimmten Bildschirmbereich ausgelöst werden und nur im Zusammenhang mit dem MagicRing funktionieren.
Wann das Honor Magic 6 (Pro) in Verbindung mit dem Snapdragon 8 Gen 3 von Qualcomm auf den Markt kommen soll, ließ Honor bisher noch offen. Das Unternehmen ist seit seiner Abspaltung von Huawei mittlerweile auch in Deutschland wieder mit einem breiten Smartphone-Portfolio aktiv und bietet dabei mit der Magic-Serie auch wieder High-End-Geräte an.
Siehe auch:
Eye-Tracking bisher nur bei PCs & VR-Headsets
Augen-Tracking ist im Grunde ja nichts neues, versuchten Firmen wie Intel und Tobii schon seit Jahren, derartige Lösungen bei PCs und Notebooks zu etablieren. Bei Smartphones war das Ganze bisher praktisch kein Thema, doch dieses könnte sich mit dem Honor Magic 6 Pro ändern.Der chinesische Smartphone-Hersteller kündigte im Umfeld des Snapdragon Summit von Chipgigant Qualcomm an, dass sein neues High-End-Smartphone nicht nur den neuen Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 unter der Haube haben wird, sondern eben auch mit Eye-Tracking-Features aufwarten soll. Dazu werden die Kameras auf der Front des Smartphones in Verbindung mit den Fähigkeiten des Qualcomm-Chips genutzt.
Weil der Snapdragon 8 Gen 3 über einen extrem stromsparend arbeitenden sogenannten Sensing Hub verfügt, kann Honor die Infrarot- und Kamera-Sensoren auf der Front des Magic 6 Pro für die Verfolgung der Blickrichtung des Nutzers verwenden, ohne dabei eine zu starke Belastung des Akkus zu riskieren.
Beim Honor Magic 6 Pro werden die Sensoren und die Frontkamera künftig in einem pillenförmigen Ausschnitt unter dem oberen Bildschirmrand angeordnet sein, ähnlich dem von Apple bekannten "Dynamic Island". Schaut der Nutzer nun auf diesen sogenannten "MagicRing", kann er mit angezeigten Benachrichtigungen und Mini-Menüs einzelner Apps interagieren.
Simple Aktionen durch längere Blicke möglich
Honor spricht in diesem Zusammenhang davon, dass man auf diesem Weg eine "Multimodale Interaktion" mit den Funktionen des MagicRing ermöglicht. In einem Videobeispiel war zu sehen, wie eine Nutzerin auf die um den MagicRing angezeigte Benachrichtigung ihrer Navigations-App blickte und damit das Öffnen der vollständigen Oberfläche der App auslösen konnte.Anscheinend ist also bisher nicht vorgesehen, die Augensteuerung zur Abwicklung ganzer Bedienprozesse in Apps zu verwenden. Stattdessen scheint das Ganze etwas simpler konzipiert, da die Aktionen lediglich durch längere Blicke auf einen bestimmten Bildschirmbereich ausgelöst werden und nur im Zusammenhang mit dem MagicRing funktionieren.
Wann das Honor Magic 6 (Pro) in Verbindung mit dem Snapdragon 8 Gen 3 von Qualcomm auf den Markt kommen soll, ließ Honor bisher noch offen. Das Unternehmen ist seit seiner Abspaltung von Huawei mittlerweile auch in Deutschland wieder mit einem breiten Smartphone-Portfolio aktiv und bietet dabei mit der Magic-Serie auch wieder High-End-Geräte an.
Zusammenfassung
- Honor plant Eye-Tracking-Feature für nächstes Flaggschiff-Smartphone, das Honor Magic 6 Pro.
- Eye-Tracking bisher hauptsächlich in PCs und Notebooks, nun auch in Smartphones.
- Neues High-End-Smartphone nutzt Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 und Eye-Tracking-Features.
- Dank stromsparendem Sensing Hub des Snapdragon 8 Gen 3 ist Blickverfolgung ohne hohe Akkubelastung möglich.
- Sensoren und Frontkamera im Magic 6 Pro in pillenförmigem Ausschnitt angeordnet ("MagicRing").
- Nutzer können durch Blicke auf den "MagicRing" mit Benachrichtigungen und Mini-Menüs interagieren.
- Honor Magic 6 Pro mit Snapdragon 8 Gen 3 von Qualcomm hat noch keinen Veröffentlichungstermin.
Siehe auch:
- Eye-Tracking: VR-Headsets prüfen, welche Werbung der Nutzer ansieht
- Meta: Neues VR-Headset mit Eye-Tracking erscheint im Oktober
- HoloLens 2: Neue Patente verraten Eyetracking und größeres Sichtfeld
- Qualcomm: AR-Brillen à la Google Glass bekommen künftig Eye-Tracking
- Windows 10 bekommt eingebautes Eye-Tracking - PC mit Augen steuern
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