Eye-Tracking: VR-Headsets prüfen, welche Werbung der Nutzer ansieht
Die neuen Virtual-Reality-Headsets Meta Quest Pro werden von Meta, einem der größten Werbevermarkter der Welt, mit einiger Sicherheit auch eingesetzt, um die Nutzer noch stärker auf die gezeigten Anzeigen zu lenken - durch Tracking der Augenbewegungen.
Das Eye-Tracking ist eines der Kernfeatures der neuen Systeme. Gemäß den Präsentationen soll es als zusätzliche Eingabe-Option zum Einsatz kommen. Sodass Avatare beispielsweise besser dazu gebracht werden können, einen Gesprächspartner im virtuellen Raum anzuschauen. Aus den zu den Geräten veröffentlichen Datenschutzbestimmungen geht aber noch einiges mehr hervor.
Unter dem Punkt "Eye Tracking Privacy Notice" stellt Meta klar, dass man die Tracking-Daten der Augenbewegungen auch dazu nutzen wird, für die Nutzer "Erfahrungen zu personalisieren und Meta Quest zu verbessern", berichtet das US-Magazin Gizmodo. Wörtlich ist hier nicht niedergeschrieben, dass es um Werbung geht, allerdings wird die Phrase "Personalisierung Ihrer Erfahrung" üblicherweise verwendet, um gezielte Anzeigenschaltungen zu umschreiben.
Und die Möglichkeiten gehen sogar noch darüber hinaus: "Wir wissen, dass diese Art von Informationen genutzt werden kann, um festzustellen, was Menschen fühlen, vor allem Emotionen wie Glück oder Angst", erklärte Ray Walsh, ein Forscher für digitalen Datenschutz bei ProPrivacy. "Wenn man buchstäblich sehen kann, wie eine Person etwa eine Anzeige für eine Uhr anschaut, zehn Sekunden lang hinsieht, lächelt und überlegt, ob sie sich die Uhr leisten kann, liefert das mehr Informationen als je zuvor."
Meta hat bereits eine Reihe von Technologien entwickelt, die hier weitergehend zum Einsatz gebracht werden können. Das Unternehmen meldete beispielsweise im Januar ein Patent für ein System an, das Medieninhalte auf der Grundlage von Gesichtsausdrücken anpasst. Je nach Einschätzung der Mimik eines Anwenders ließen sich die Anzeigenplätze hier entsprechend zügig mit neuer Reklame versorgen.
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Unter dem Punkt "Eye Tracking Privacy Notice" stellt Meta klar, dass man die Tracking-Daten der Augenbewegungen auch dazu nutzen wird, für die Nutzer "Erfahrungen zu personalisieren und Meta Quest zu verbessern", berichtet das US-Magazin Gizmodo. Wörtlich ist hier nicht niedergeschrieben, dass es um Werbung geht, allerdings wird die Phrase "Personalisierung Ihrer Erfahrung" üblicherweise verwendet, um gezielte Anzeigenschaltungen zu umschreiben.
Traum der Werbebranche
Damit wird hier wohl das Wirklichkeit, was eigentlich schon längst zu erwarten ist: Die Werbebranche arbeitet seit Jahren daran, möglichst immer genauer zu erfassen, mit welcher Reklame man bei bestimmten Nutzern punkten kann. Die Möglichkeit, genau zu erkennen, ob die Augen des Users an einer bestimmten Werbung hängen bleiben und wie intensiv die Botschaft angesehen wird, ist im Grunde der heilige Gral dieser Datensammlung.Und die Möglichkeiten gehen sogar noch darüber hinaus: "Wir wissen, dass diese Art von Informationen genutzt werden kann, um festzustellen, was Menschen fühlen, vor allem Emotionen wie Glück oder Angst", erklärte Ray Walsh, ein Forscher für digitalen Datenschutz bei ProPrivacy. "Wenn man buchstäblich sehen kann, wie eine Person etwa eine Anzeige für eine Uhr anschaut, zehn Sekunden lang hinsieht, lächelt und überlegt, ob sie sich die Uhr leisten kann, liefert das mehr Informationen als je zuvor."
Meta hat bereits eine Reihe von Technologien entwickelt, die hier weitergehend zum Einsatz gebracht werden können. Das Unternehmen meldete beispielsweise im Januar ein Patent für ein System an, das Medieninhalte auf der Grundlage von Gesichtsausdrücken anpasst. Je nach Einschätzung der Mimik eines Anwenders ließen sich die Anzeigenplätze hier entsprechend zügig mit neuer Reklame versorgen.
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