Das Riesen-Luftschiff des Google-Co-Gründers Sergey Brin darf fliegen
Vor einigen Jahren wurde bekannt, dass Google-Mitgründer Sergey Brin ein Luftschiff der nächsten Generation bauen lassen will. Es blieb nicht nur beim Vorhaben bzw. der Idee, denn mittlerweile ist Pathfinder 1 tatsächlich fertig - und wird demnächst erstmals abheben.
Dennoch ist die Idee nicht totzubekommen, wie man am Pathfinder 1 sehen kann. So heißt nämlich das 124 Meter lange "Next-Gen"-Luftschiff, das Google-Co-Gründer Sergey Brin bauen lässt bzw. ließ. "Ließ" deshalb, weil IEEE Spectrum berichtet, dass das dazugehörige Unternehmen LTA Research damit nicht nur fertig ist, sondern von der US-Luftfahrtbehörde auch die Genehmigung bekommen hat, dieses zu fliegen.
Damit darf das größte Luftschiff seit der Hindenburg ab sofort Testflüge im Luftraum des Flugplatzes Moffett Field unternehmen. Maximal darf Pathfinder 1 bis zum benachbarten Flugplatz in Palo Alto fliegen, die Flughöhe darf dabei 460 Meter nicht übersteigen.
Im Antrag auf diese Genehmigung erläuterte LTA Research, was man mit den Testflügen erreichen will bzw. wie diese ablaufen werden: "Das experimentelle Flugtestprogramm von Pathfinder 1 soll den Flugbereich des Luftschiffs demonstrieren und festlegen. Der Testplan der LTA sieht umfangreiche Tests am Boden, in Gebäuden und im Freien vor, wobei der Flugbereich schrittweise erweitert wird."
Anfangs wird das Luftschiff auch nicht selbstständig fliegen, sondern an einem mobilen Mast befestigt sein. So gesichert werden zunächst 25 niedrige Flüge durchgeführt, die eine Flugzeit von zusammengerechnet 50 Stunden ergeben werden.
Siehe auch:
"Gute Idee!" - bis 1937
Luftschiffe klangen vor rund 100 Jahren nach einer guten Idee, doch diese Meinung änderte sich am 6. Mai 1937. Denn an diesem Tag ging die Hindenburg in Lakehurst, New Jersey in Flammen auf. Dabei starben 35 Menschen und damit auch die Idee, auf diese Art und Weise zu reisen. Später gab es immer wieder Versuche, Luftschiffe in sicherer Form wieder zum Leben zu erwecken, doch den Erfolg dieser Vorhaben kann man beispielsweise am Pool des Freizeitparks Tropical Islands in Brandenburg sehen - denn in der Riesenhalle wollte ursprünglich das Unternehmen Cargolifter Transport-Luftschiffe bauen.Dennoch ist die Idee nicht totzubekommen, wie man am Pathfinder 1 sehen kann. So heißt nämlich das 124 Meter lange "Next-Gen"-Luftschiff, das Google-Co-Gründer Sergey Brin bauen lässt bzw. ließ. "Ließ" deshalb, weil IEEE Spectrum berichtet, dass das dazugehörige Unternehmen LTA Research damit nicht nur fertig ist, sondern von der US-Luftfahrtbehörde auch die Genehmigung bekommen hat, dieses zu fliegen.
Damit darf das größte Luftschiff seit der Hindenburg ab sofort Testflüge im Luftraum des Flugplatzes Moffett Field unternehmen. Maximal darf Pathfinder 1 bis zum benachbarten Flugplatz in Palo Alto fliegen, die Flughöhe darf dabei 460 Meter nicht übersteigen.
Im Antrag auf diese Genehmigung erläuterte LTA Research, was man mit den Testflügen erreichen will bzw. wie diese ablaufen werden: "Das experimentelle Flugtestprogramm von Pathfinder 1 soll den Flugbereich des Luftschiffs demonstrieren und festlegen. Der Testplan der LTA sieht umfangreiche Tests am Boden, in Gebäuden und im Freien vor, wobei der Flugbereich schrittweise erweitert wird."
Anfangs wird das Luftschiff auch nicht selbstständig fliegen, sondern an einem mobilen Mast befestigt sein. So gesichert werden zunächst 25 niedrige Flüge durchgeführt, die eine Flugzeit von zusammengerechnet 50 Stunden ergeben werden.
Zusammenfassung
- Google-Mitgründer Sergey Brin lässt "Next-Gen"-Luftschiff bauen
- Fertigstellung des Luftschiffs "Pathfinder 1"
- Genehmigung für Testflüge von US-Luftfahrtbehörde erhalten
- Testflüge im Luftraum des Flugplatzes Moffett Field
- Flüge bis zum Flugplatz in Palo Alto, max. Höhe 460 Meter
- Testflugprogramm soll Flugbereich des Luftschiffs demonstrieren
- Anfangs 25 Flüge am mobilen Mast, Gesamtflugzeit von 50 Stunden
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