Wissenschaftler vs. Excel:
Microsoft stellt neue Lösung bereit
Schon vor einigen Jahren brachte Microsoft mit einer automatisierten Konvertierung in Excel viele Wissenschaftler gegen sich auf: Ihre Daten wurden durch die Funktion fehlinterpretiert und unbrauchbar. Jetzt hat Microsoft eine Lösung dafür.
Aber für Wissenschaftler, die eine schnelle Kurzschrift zur Benennung komplexer Daten verwenden, könnte dies vor allen dazu führen, dass Datensätze ruiniert werden, wie eine Studie aus dem Jahr 2016 ergab.
Im Jahr 2020 beschlossen die betroffenen Wissenschaftler, die alphanumerischen Symbole, die sie zur Darstellung von Genen verwendeten, zu überarbeiten, anstatt sich mit der Excel-Funktion herumzuschlagen, die ihre Namen als Daten interpretierte und sie somit automatisch umformatierte.
Die Lösung war also, die Formel für die Benennung von menschlichen Genomen zu ändern. Das ist mittlerweile geschehen, auch wenn es für die Wissenschaftler einen riesigen Aufwand bedeutete. Damit war das Problem, das die Excel-Funktion im Grunde die wissenschaftlichen Datensätze zerstört, gelöst.
Neue Einstellungen kommen
Microsoft hat das Update in dieser Woche in einem Blogbeitrag erläutert und ein Kontrollkästchen mit der Bezeichnung "Fortlaufende Buchstaben und Zahlen in ein Datum umwandeln" hinzugefügt. Sie können wahrscheinlich erraten, was damit aktiviert wird. Das Update baut auf den Einstellungen für automatische Datenkonvertierungen auf, die das Unternehmen erst im letzten Jahr hinzugefügt hat. Dazu gehört auch die Option, dass Excel warnt, ob eine automatische Konvertierung genutzt werden soll oder nicht.
Im Microsoft-Blog finden sich aber dazu nun weitere Vorbehalte, z. B. dass Excel die Konvertierung vermeidet, indem es die Daten als Text speichert, was bedeutet, dass die Daten später möglicherweise nicht für Berechnungen verwendet werden können.
Außerdem gibt es ein bekanntes Problem, bei dem die Konvertierung nicht deaktiviert werden kann, wenn Makros ausgeführt werden.
Das neue Update mit den Verbesserungen für automatische Konvertierung befindet sich jetzt in der Freigabe, sodass schon bald alle Nutzer (Windows und Mac) davon profitieren können. Siehe auch:
- Microsofts automatisierte Konvertierung in Excel führte zu Datenfehlinterpretationen.
- Wissenschaftler mussten Gene umbenennen, um Probleme mit Excel zu umgehen.
- Microsoft bringt ein Update, das das Konvertierungsproblem adressiert.
- Update ermöglicht Nutzern, automatische Datenumwandlung zu kontrollieren.
- Trotz Update gibt es Bedenken, etwa bei der Datenspeicherung als Text.
- Problem: Konvertierung kann nicht deaktiviert werden, wenn Makros laufen.
- Update ist in der Freigabe und bald für alle Nutzer verfügbar.
Wissenschaft hat Problem selbst gelöst
Allerdings kommt diese Lösung viel zu spät und wird nun vielleicht wieder zu weiteren Problemen führen. Die automatischen Konvertierungen von Excel sollen die Eingabe bestimmter Arten von häufig eingegebenen Daten - beispielsweise Datumsangaben - einfacher und schneller machen.Aber für Wissenschaftler, die eine schnelle Kurzschrift zur Benennung komplexer Daten verwenden, könnte dies vor allen dazu führen, dass Datensätze ruiniert werden, wie eine Studie aus dem Jahr 2016 ergab.
Im Jahr 2020 beschlossen die betroffenen Wissenschaftler, die alphanumerischen Symbole, die sie zur Darstellung von Genen verwendeten, zu überarbeiten, anstatt sich mit der Excel-Funktion herumzuschlagen, die ihre Namen als Daten interpretierte und sie somit automatisch umformatierte.
Die Lösung war also, die Formel für die Benennung von menschlichen Genomen zu ändern. Das ist mittlerweile geschehen, auch wenn es für die Wissenschaftler einen riesigen Aufwand bedeutete. Damit war das Problem, das die Excel-Funktion im Grunde die wissenschaftlichen Datensätze zerstört, gelöst.
Viel zu späte Reaktion
Doch jetzt kommt ein Update von Microsoft, bei dem das Office-Team erläutert, dass man ebendieses Konvertierungsproblem angeht. Warum man das nicht einfach schon vor Jahren so gelöst hat, bleibt unklar. Im besten Fall war jetzt "nur" die Arbeit zur Umbenennung der Gene umsonst, im schlechtesten Fall wird es nun neue Probleme geben.
Neue Einstellungen kommen
Microsoft hat das Update in dieser Woche in einem Blogbeitrag erläutert und ein Kontrollkästchen mit der Bezeichnung "Fortlaufende Buchstaben und Zahlen in ein Datum umwandeln" hinzugefügt. Sie können wahrscheinlich erraten, was damit aktiviert wird. Das Update baut auf den Einstellungen für automatische Datenkonvertierungen auf, die das Unternehmen erst im letzten Jahr hinzugefügt hat. Dazu gehört auch die Option, dass Excel warnt, ob eine automatische Konvertierung genutzt werden soll oder nicht.
Im Microsoft-Blog finden sich aber dazu nun weitere Vorbehalte, z. B. dass Excel die Konvertierung vermeidet, indem es die Daten als Text speichert, was bedeutet, dass die Daten später möglicherweise nicht für Berechnungen verwendet werden können.
Außerdem gibt es ein bekanntes Problem, bei dem die Konvertierung nicht deaktiviert werden kann, wenn Makros ausgeführt werden.
Das neue Update mit den Verbesserungen für automatische Konvertierung befindet sich jetzt in der Freigabe, sodass schon bald alle Nutzer (Windows und Mac) davon profitieren können. Siehe auch:
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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