Smartphone-Flaute haut rein:
Qualcomm streicht über 1200 US-Jobs
Jetzt kommt die Smartphone-Krise auch in voller Härte bei den wichtigsten Zulieferern an. Der Chipkonzern Qualcomm hat die Entlassung von über 1000 Mitarbeitern an seinen amerikanischen Hauptstandorten bekannt gegeben.
Wie Qualcomm gestern Abend laut der Agentur für die Entwicklung des Arbeitsmarktes des US-Bundesstaates Kalifornien mitteilte, will man am Hauptquartier im kalifornischen San Diego und dem zweiten großen Standort in Santa Clara insgesamt 1258 Mitarbeiter entlassen. Hintergrund sind Bemühungen, die eigenen Kosten zu senken, weil die Nachfrage rund um mobile Chips aufgrund der in Folge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine stark eingebrochen ist.
Qualcomm zufolge sollen die meisten betroffenen Mitarbeiter Mitte Dezember ihre Kündigung erhalten. Das Unternehmen selbst hat sich bisher abseits der Meldung an die Behörde nicht öffentlich zu dem Thema geäußert. Die Entlassungen werden aber laut der Behörde nicht nur die Abteilungen für Marketing und Vertrieb betreffen, sondern auch die Entwicklung.
Mehr als 750 Mitarbeiter der Entwicklungsabteilungen müssen laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg ihren Hut nehmen. Die weiteren Stellenstreichungen betreffen internes technisches Personal und die Buchhaltung, heißt es weiter. In Kalifornien muss Qualcomm Entlassungen vorab den Behörden melden. Die jetzt angekündigten Stellenstreichungen betreffen somit nur Personal in diesem einen Bundesstaat, weil es andernorts keine derartigen Vorgaben der Regierung gibt.
Qualcomm könnte also mit einiger Wahrscheinlichkeit auch an anderen Standorten Entlassungen planen. Das Unternehmen hatte vor einiger Zeit bereits prognostiziert, dass der Umsatz in diesem Jahr wohl um fast 20 Prozent zurückgehen wird. Im Zuge dessen stellte man bereits verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz in Aussicht, zu denen logischerweise auch die Streichung von Jobs gehört.
Siehe auch:
Entlassungen treffen vor allem Entwicklung
Kurz vor dem in weniger als zwei Wochen stattfindenden Snapdragon Summit, bei dem Qualcomm seine Flaggschiff-Produkte für Smartphones und Windows-PCs mit ARM-Plattform präsentieren will, hat der US-Chipgigant die Entlassung von mehr als 1000 Mitarbeitern gemeldet.Wie Qualcomm gestern Abend laut der Agentur für die Entwicklung des Arbeitsmarktes des US-Bundesstaates Kalifornien mitteilte, will man am Hauptquartier im kalifornischen San Diego und dem zweiten großen Standort in Santa Clara insgesamt 1258 Mitarbeiter entlassen. Hintergrund sind Bemühungen, die eigenen Kosten zu senken, weil die Nachfrage rund um mobile Chips aufgrund der in Folge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine stark eingebrochen ist.
Qualcomm zufolge sollen die meisten betroffenen Mitarbeiter Mitte Dezember ihre Kündigung erhalten. Das Unternehmen selbst hat sich bisher abseits der Meldung an die Behörde nicht öffentlich zu dem Thema geäußert. Die Entlassungen werden aber laut der Behörde nicht nur die Abteilungen für Marketing und Vertrieb betreffen, sondern auch die Entwicklung.
Mehr als 750 Mitarbeiter der Entwicklungsabteilungen müssen laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg ihren Hut nehmen. Die weiteren Stellenstreichungen betreffen internes technisches Personal und die Buchhaltung, heißt es weiter. In Kalifornien muss Qualcomm Entlassungen vorab den Behörden melden. Die jetzt angekündigten Stellenstreichungen betreffen somit nur Personal in diesem einen Bundesstaat, weil es andernorts keine derartigen Vorgaben der Regierung gibt.
Qualcomm könnte also mit einiger Wahrscheinlichkeit auch an anderen Standorten Entlassungen planen. Das Unternehmen hatte vor einiger Zeit bereits prognostiziert, dass der Umsatz in diesem Jahr wohl um fast 20 Prozent zurückgehen wird. Im Zuge dessen stellte man bereits verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz in Aussicht, zu denen logischerweise auch die Streichung von Jobs gehört.
Zusammenfassung
- Chipkonzern Qualcomm kündigt Entlassung von über 1000 Mitarbeitern an
- Entlassungen erfolgen vor Snapdragon Summit, Präsentation von Flaggschiff-Produkten
- Standorte in San Diego und Santa Clara betroffen, insgesamt 1258 Mitarbeiter entlassen
- Hintergrund: Kostenreduktion aufgrund eingebrochener Nachfrage nach mobilen Chips
- Entlassungen betreffen auch Entwicklung, über 750 dieser Mitarbeiter müssen gehen
- Qualcomm muss Entlassungen in Kalifornien vorab melden, andere Standorte könnten folgen
- Unternehmen prognostiziert Umsatzrückgang von fast 20 Prozent, Effizienzmaßnahmen geplant
Siehe auch:
- Snapdragon X: Qualcomm-'Superchips' für Windows haben einen Namen
- Qualcomm-Antwort auf Apple M2 & Co: erstes Benchmark zeigt Leistung
- Apples Hunger auf 3nm-Chips zwingt Qualcomm & Co in die Defensive
- "Hamoa" für Windows: Qualcomm plant Custom-CPUs mit 8 & 10 Cores
- Qualcomm Snapdragon 4 Gen 2: Neue CPU für Low-End-Smartphones
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