USA vs. China: RISC-V gerät im Technologiekrieg zwischen die Fronten
RISC-V gerät in der von den USA geführten Auseinandersetzung mit China, um den Zugriff auf moderne Technologien, jetzt ins Visier von sanktionswütigen US-Politikern. Sie wollen den Zugang zu der Open-Source ISA beschränken, die als freie Alternative zu ARM und x86 gilt.
Die RISC-V ISA gilt deshalb als freie Alternative zu x86 und ARM, weshalb immer mehr Firmen die Entwicklung von Chips auf dieser Basis vorantreiben wollen. Erst kürzlich hatten sich diverse große Namen der Tech-Branche einer von der Linux-Foundation gegründeten Vereinigung rund um RISC-V angeschlossen, darunter auch Google, Amazon, Microsoft, Intel und Apple.
US-Bürger sollten deshalb keine Hilfeleistung bei einem Technologietransfer geben, der dazu dient, die amerikanischen Gesetze zur Exportkontrolle zu unterwandern, heißt es weiter. Wie so oft berufen sich die Senatoren bei ihren Rufen nach einer Sanktionierung der RISC-V-Entwicklung auf Bedenken rund um die nationale Sicherheit, weil die Technologie theoretisch auch für militärische und strategische Zwecke verwendet werden könnte.
Einige Mitglieder des Repräsentantenhauses des US-Senats wollen nun durchsetzen, dass jede US-Firma, die mit chinesischen Firmen bei der Arbeit an RISC-V-basierten Produkten kooperieren will, zunächst eine Genehmigung für den angeblichen Export von US-Technologien beantragen muss. Grundsätzlich greifen die Forderungen der US-Politiker allerdings das Konzept der Open-Source-Technologien an, sodass die Auswirkungen von möglichen Exportverboten rund um RISC-V enorm sein könnten.
Tatsächlich wollen chinesische Firmen RISC-V, das ursprünglich an der Universität von Kalifornien in Berkeley entwickelt wurde, nutzen, um eigene Chips zu entwickeln, bei denen die USA keine Kontrolle über geistiges Eigentum oder die Fertigung mehr haben. Unter anderem arbeitet deshalb der massiv von US-Sanktionen betroffene chinesische Konzern Huawei an derartigen Chips.
In der Realität dürften die Versuche der US-Politik, sich in die Verwendung von RISC-V durch chinesische Firmen einzumischen, nur begrenzt greifen. Zwar könnte die US-Regierung tatsächlich dafür sorgen, dass US-Anbieter von kommerziellen Implementationen von RISC-V ihre Produkte nicht mehr ohne Einschränkungen an chinesische Abnehmer verkaufen können, die Grundlagen für die Entwicklung von eigenen Chips sind jedoch frei für jedermann zugänglich.
US-Regierung soll RISC-V sanktionieren
Mehrere US-Senatoren fordern von der US-Regierung, dass sie die gemeinsame Arbeit von amerikanischen und chinesischen Firmen rund um RISC-V beschränken soll. RISC-V ist eine offene Instruction Set Architecture (ISA), die immer populärer wird, wenn es darum geht, moderne Prozessoren zu entwickeln, ohne dabei rechtliche Auseinandersetzungen wegen Patenten und ähnlichem zu riskieren.Die RISC-V ISA gilt deshalb als freie Alternative zu x86 und ARM, weshalb immer mehr Firmen die Entwicklung von Chips auf dieser Basis vorantreiben wollen. Erst kürzlich hatten sich diverse große Namen der Tech-Branche einer von der Linux-Foundation gegründeten Vereinigung rund um RISC-V angeschlossen, darunter auch Google, Amazon, Microsoft, Intel und Apple.
China will US-Dominanz rund um CPU-Technologie umgehen
Geht es nach den US-Senatoren Marco Rubio und Mark Warner sowie dem Foreign Affairs Committee des US-Repräsentantenhauses, soll die Regierung dafür sorgen, dass US-Firmen nicht mehr mit chinesischen Firmen an RISC-V arbeiten können. Die Kommunistische Partei Chinas versuche, RISC-V zu missbrauchen, um die Dominanz der USA beim geistigen Eigentum im Bereich des Chipdesigns zu umgehen.US-Bürger sollten deshalb keine Hilfeleistung bei einem Technologietransfer geben, der dazu dient, die amerikanischen Gesetze zur Exportkontrolle zu unterwandern, heißt es weiter. Wie so oft berufen sich die Senatoren bei ihren Rufen nach einer Sanktionierung der RISC-V-Entwicklung auf Bedenken rund um die nationale Sicherheit, weil die Technologie theoretisch auch für militärische und strategische Zwecke verwendet werden könnte.
Einige Mitglieder des Repräsentantenhauses des US-Senats wollen nun durchsetzen, dass jede US-Firma, die mit chinesischen Firmen bei der Arbeit an RISC-V-basierten Produkten kooperieren will, zunächst eine Genehmigung für den angeblichen Export von US-Technologien beantragen muss. Grundsätzlich greifen die Forderungen der US-Politiker allerdings das Konzept der Open-Source-Technologien an, sodass die Auswirkungen von möglichen Exportverboten rund um RISC-V enorm sein könnten.
Tatsächlich wollen chinesische Firmen RISC-V, das ursprünglich an der Universität von Kalifornien in Berkeley entwickelt wurde, nutzen, um eigene Chips zu entwickeln, bei denen die USA keine Kontrolle über geistiges Eigentum oder die Fertigung mehr haben. Unter anderem arbeitet deshalb der massiv von US-Sanktionen betroffene chinesische Konzern Huawei an derartigen Chips.
In der Realität dürften die Versuche der US-Politik, sich in die Verwendung von RISC-V durch chinesische Firmen einzumischen, nur begrenzt greifen. Zwar könnte die US-Regierung tatsächlich dafür sorgen, dass US-Anbieter von kommerziellen Implementationen von RISC-V ihre Produkte nicht mehr ohne Einschränkungen an chinesische Abnehmer verkaufen können, die Grundlagen für die Entwicklung von eigenen Chips sind jedoch frei für jedermann zugänglich.
Zusammenfassung
- RISC-V wird in US-China Tech-Konflikt hineingezogen
- US-Senatoren fordern Beschränkungen für gemeinsame Arbeiten
- RISC-V wird als freie Alternative zu x86 und ARM immer beliebter
- US-Senatoren befürchten Missbrauch von RISC-V durch China
- Genehmigung für US-Firmen, die mit chin. Firmen an RISC-V arbeiten
- Mögliche Exportverbote könnten Auswirkungen auf Open-Source haben
- Chinesische Firmen entwickeln eigene Chips mit RISC-V
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