PineTab-V mit RISC-V-CPU: Ein Tablet, für das es keine Software gibt
Ein Tablet, für das es bisher so gut wie keine Software gibt? Genau dies führt das Pine64-Team jetzt ein. Mit dem PineTab-V erscheint in Kürze ein neues 10-Zoll-Tablet, das als erstes Gerät dieser Art weltweit mit einem RISC-V-Prozessor ausgerüstet hat. Die Software dafür müssen die Entwickler im Grunde selbst schaffen.
Nachdem das PineTab-V laut Liliputing am 1. April auf dem Blog des Pine64-Teams erstmals angekündigt wurde, war zunächst offen, ob es sich nicht um einen Aprilscherz handeln könnte. Mittlerweile hat man aber bestätigt, dass das Gerät ab dem 11. April 2023 tatsächlich verfügbar sein soll. Der Preis liegt dann bei mindestens 159 US-Dollar.
PineTab-V: Das neue Tablet ist eine reine Entwicklerplattform für RISC-V-Fantasien
Während die Hardware schon für die Verwendung bereit ist, fehlt es aber an der Software. Bisher gibt es noch nicht einmal ein Betriebssystem für das Gerät. Es fehlt also nicht nur eine grafische Benutzeroberfläche, sondern sogar an der Unterstützung für eine Linux-Umgebung mit Kommandozeile. Wer also nicht als Entwickler damit arbeiten will, sollte natürlich die Finger vom PineTab-V lassen.
Das Gerät nutzt im Grunde die gleiche Hardware, die auch auf dem von Pine64 angebotenen Single-Board-Computer Star64 im Einsatz ist. Statt einer x86- oder ARM-CPU wird hier ein vierkerniger RISC-V-Prozessor vom Typ StarFive JH7110 verwendet, dessen 64-Bit-fähige Kerne mit bis zu 1,5 Gigahertz laufen. Entwickler könnten somit die vorhandene Software des Star64 auf das Tablet übertragen, auch wenn dann immer noch das Problem besteht, dass das Display und das Touch-Panel nutzbar gemacht werden müssen.
Der Bildschirm des PineTab-V ist 10,1 Zoll groß und löst mit 1280x800 Pixeln auf. Zur Ausstattung gehören außerdem jeweils vier oder acht Gigabyte Arbeitsspeicher und ein je nach Modell 64 oder 128 GB großer interner Flash-Speicher. Das Gerät ist selbst nach Meinung der Macher hinter dem Projekt nichts weiter als eine Art "Briefbeschwerer", doch erwerbe man damit den Zugang zu einer Vision: die eines offenen Linux-Tablets auf Basis einer offenen Architektur, die RISC-V darstellt.
Siehe auch:
PineTab-V: Das neue Tablet ist eine reine Entwicklerplattform für RISC-V-Fantasien
Während die Hardware schon für die Verwendung bereit ist, fehlt es aber an der Software. Bisher gibt es noch nicht einmal ein Betriebssystem für das Gerät. Es fehlt also nicht nur eine grafische Benutzeroberfläche, sondern sogar an der Unterstützung für eine Linux-Umgebung mit Kommandozeile. Wer also nicht als Entwickler damit arbeiten will, sollte natürlich die Finger vom PineTab-V lassen.
Das Gerät nutzt im Grunde die gleiche Hardware, die auch auf dem von Pine64 angebotenen Single-Board-Computer Star64 im Einsatz ist. Statt einer x86- oder ARM-CPU wird hier ein vierkerniger RISC-V-Prozessor vom Typ StarFive JH7110 verwendet, dessen 64-Bit-fähige Kerne mit bis zu 1,5 Gigahertz laufen. Entwickler könnten somit die vorhandene Software des Star64 auf das Tablet übertragen, auch wenn dann immer noch das Problem besteht, dass das Display und das Touch-Panel nutzbar gemacht werden müssen.
Der Bildschirm des PineTab-V ist 10,1 Zoll groß und löst mit 1280x800 Pixeln auf. Zur Ausstattung gehören außerdem jeweils vier oder acht Gigabyte Arbeitsspeicher und ein je nach Modell 64 oder 128 GB großer interner Flash-Speicher. Das Gerät ist selbst nach Meinung der Macher hinter dem Projekt nichts weiter als eine Art "Briefbeschwerer", doch erwerbe man damit den Zugang zu einer Vision: die eines offenen Linux-Tablets auf Basis einer offenen Architektur, die RISC-V darstellt.
Zusammenfassung
- PineTab-V: 10-Zoll-Tablet mit RISC-V-Prozessor, ab 11. April 2023 für 159 US-Dollar erhältlich.
- Keine Software vorhanden, kein Betriebssystem, keine grafische Benutzeroberfläche.
- Hardware: vierkerniger RISC-V-Prozessor StarFive JH7110, 4/8 GB Arbeitsspeicher, 64/128 GB Flash-Speicher.
- Bildschirm: 10,1 Zoll, 1280x800 Pixel.
- Vision: offenes Linux-Tablet auf Basis der offenen RISC-V-Architektur.
Siehe auch:
- RISC-V-CPUs werden der neue Standard für die Bordcomputer der NASA
- Intel sucht x86-Alternativen, bietet Milliarden für RISC-V-Spezialisten
- HiSilicon: Huawei-Tochter zeigt Entwickler-Board mit RISC-V-Chip
- Pflaster zu heiß: RISC-V-Team verlegt Sitz aus den USA in die Schweiz
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