Postbank: IT-Probleme sollen bis Jahresende endlich behoben werden

Seit einiger Zeit müssen Kunden der Postbank damit leben, dass das Bankhaus mit erheblichen Problemen in der IT-Infrastruktur zu kämpfen hat. Jetzt sieht man beim Mutterkonzern Deutsche Bank aber zumindest Anzeichen für Verbesserungen.
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Postbank

Crash statt Unity

Die Schwierigkeiten rühren daher, dass die IT-Systeme der Deutschen Bank und der Postbank zusammengelegt werden sollten. Das Projekt unter dem Namen "Unity" war auf eine Umsetzung binnen einiger Monate ausgelegt. Fertig wird es aber mit erheblicher Verzögerung, weil es zu gravierenden Schwierigkeiten kam.

Die Probleme nahmen ein Ausmaß an, das über einzelne Ausfälle weit hinausging. Sogar die Finanzaufsichts-Behörde Bafin schritt ein. Es gab eine öffentliche Rüge gegen das Unternehmen und die Aufforderung, die Probleme endlich aus der Welt zu schaffen und den Kunden ihre Bank-Dienstleistungen endlich wieder zur Verfügung zu stellen.


Auf einer Konferenz in Frankfurt am Main räumte Deutsche Bank-Chef Christian Sewing laut eines Berichtes der Tagesschau nun Fehler ein und bat um Entschuldigung. Es gebe hier nichts zu beschönigen. "Das ist insgesamt eine Situation, für die wir uns nur entschuldigen können", sagte er. Man müsse im Unternehmen nun umso stärker arbeiten, um das verlorene Vertrauen der Kunden wiederherzustellen.

Es geht voran

Wie der Manager ausführte, sehe er seit vier Wochen eine deutliche Verbesserung der Situation. Es dürfte aus seiner Sicht aber noch bis zum Jahresende dauern, um alle Probleme endgültig aus der Welt zu schaffen. Was dies an zusätzlichen Kosten für die Bank bedeutet, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen.

Hier dürfte einiges zusammenkommen, denn der Bank-Konzern hat allein mehrere hundert Mitarbeiter abgestellt, die sich ausschließlich um die Bearbeitung von Kundenanfragen kümmern, die durch die Probleme aufgelaufen sind. Diesen soll es unter anderem gelungen sein, 70 Prozent der Anfragen im Bezug auf Pfändungsschutzkonten zu klären.

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