China: USA sollen Huawei seit 2009 hacken, Hintertüren in US-Produkten
Das Hin und Her der Großmächte rund um Huawei geht weiter. Jetzt wirft die chinesische Regierung den USA vor, schon seit mindestens 14 Jahren gezielte Angriffe auf Server des Telekommunikationsriesen Huawei zu fahren und Hintertüren in US-Technik zu verstecken.
Das chinesische National Computer Virus Emergency Response Center habe darüber hinaus eine angeblich von der NSA entwickelte Spyware namens "Second Date" bei einer Cyber-Attacke auf die Polytechnische Universität der Provinz Xi'an nachgewiesen, die im letzten Jahr stattfand. "Second Date" sei Spionage-Malware, mit der die NSA in "tausenden Netzwerken weltweit verdeckte Operationen durchführt", hieß es laut Nikkei Asia weiter.
In seinem WeChat-Post behauptet das Staatssicherheitsministerium Chinas außerdem, die US-Regierung habe eine Reihe von großen, international aktiven Technologiekonzernen dazu gebracht, in Software, Anwendungen und Hardware-Geräten verschiedenster Art Hintertüren zu installieren, um so an wichtige, geheime Daten aus Ländern wie China und Russland zu gelangen.
Konkrete Beweise für diese Behauptungen veröffentlichte die Behörde freilich nicht. Erst vor Kurzem hatten die chinesischen Behörden ihre Mitarbeiter angewiesen, keine Apple-Geräte wie iPhones oder iPads mehr an ihren Arbeitsplatz mitzubringen. Als Grund dafür wurden angebliche Erkenntnisse über Sicherheitslücken bei den Geräten genannt, wobei auch dazu keinerlei Details veröffentlicht wurden. Mittlerweile gilt das "Apple-Verbot" nicht mehr nur für staatliche Behörden Chinas, sondern auch für regionale Institutionen.
Siehe auch:
Beweise bisher spärlich
In einem WeChat-Post erklärte das chinesische Ministerium für Staatssicherheit am heutigen Mittwoch, dass man eine Reihe von "abscheulichen Methoden der US-Geheimdienste" nachgewiesen habe, mit denen diese Diebstahl und Cyber-Spionage betreiben. Bereits 2009 habe das "Office of Tailored Access Operations" der USA begonnen, die Server in Huaweis Hauptquartier zu infiltrieren und seitdem diverse Überwachungsaktionen durchgeführt.Das chinesische National Computer Virus Emergency Response Center habe darüber hinaus eine angeblich von der NSA entwickelte Spyware namens "Second Date" bei einer Cyber-Attacke auf die Polytechnische Universität der Provinz Xi'an nachgewiesen, die im letzten Jahr stattfand. "Second Date" sei Spionage-Malware, mit der die NSA in "tausenden Netzwerken weltweit verdeckte Operationen durchführt", hieß es laut Nikkei Asia weiter.
In seinem WeChat-Post behauptet das Staatssicherheitsministerium Chinas außerdem, die US-Regierung habe eine Reihe von großen, international aktiven Technologiekonzernen dazu gebracht, in Software, Anwendungen und Hardware-Geräten verschiedenster Art Hintertüren zu installieren, um so an wichtige, geheime Daten aus Ländern wie China und Russland zu gelangen.
Konkrete Beweise für diese Behauptungen veröffentlichte die Behörde freilich nicht. Erst vor Kurzem hatten die chinesischen Behörden ihre Mitarbeiter angewiesen, keine Apple-Geräte wie iPhones oder iPads mehr an ihren Arbeitsplatz mitzubringen. Als Grund dafür wurden angebliche Erkenntnisse über Sicherheitslücken bei den Geräten genannt, wobei auch dazu keinerlei Details veröffentlicht wurden. Mittlerweile gilt das "Apple-Verbot" nicht mehr nur für staatliche Behörden Chinas, sondern auch für regionale Institutionen.
Zusammenfassung
- China wirft USA gezielte Angriffe auf Huawei vor
- Behauptungen von Cyber-Spionage und Diebstahl seit 2009
- NSA-Spyware "Second Date" in chinesischem Netzwerk gefunden
- USA sollen Technologiekonzerne für Datenzugriff eingespannt haben
- Keine konkreten Beweise für die Vorwürfe veröffentlicht
- Chinesische Behörden verboten Nutzung von Apple-Geräten
- "Apple-Verbot" gilt auch für regionale Institutionen in China
Siehe auch:
- USA heben Klage gegen Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou auf
- USA verbannen jetzt unter anderem Huawei-, ZTE-Geräte vom Markt
- Black-Friday-Scherz: Huawei "verschenkt" in den USA Smartphones
- Biden unterzeichnet Gesetz: Huawei & Co. sind in den USA komplett raus
- Embargo gegen Huawei: USA drohen weiter mit der großen Keule
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