Gegen interne Warnungen: Google baut Lebensberater für intime Fragen
Google war mit der Entwicklung von KIs sehr zurückhaltend, nach dem Start von ChatGPT fühlt man sich aber zum schnellen Handeln gedrängt. Die Experten des Unternehmens arbeiten unter anderem an einer KI, die auf intime und schwierige Lebensfragen antworten soll.
Laut dem Bericht nutzt Google aktuell das Unternehmen Scale AI für Tests an seinen Entwicklungen der letzten Monate in diesem Bereich. Der Auftragnehmer hat ein Team von 100 Experten zusammengestellt, die mit weiteren Mitarbeitern die Antworten des Chatbots bewerten. Unter anderem ist es demnach das Ziel, den Assistenten auf seine Fähigkeiten hin zu prüfen, intime Fragen zu Herausforderungen im Leben der Menschen zu beantworten.
Eine Sprecherin von Google Deep Mind ist aber sehr bemüht darum zu betonen, dass die Fähigkeiten der KI in sehr viele Richtungen erprobt werden. Was davon zum Produkt wird, sei noch völlig offen: "Isolierte Stichproben von Evaluierungsdaten sind nicht repräsentativ für unsere Produkt-Roadmap."
Siehe auch:
Google plant KI als Lebensberater: Fortschritt, Risiko?
Schon heute wird unter Nutzern kontrovers darüber diskutiert, welche persönlichen Daten man Google anvertrauen sollte - schließlich kann der Konzern über E-Mails, Standorte und Internetnutzung ein umfassendes Profil zeichnen. Mit einem Blick in die Entwicklungsabteilung des Konzerns wird klar, dass die Nutzer dem Unternehmen in Zukunft noch deutlich intimere Daten anvertrauen sollen. Wie die New York Times berichtet, arbeiten die KI-Experten unter anderem daran, einen Chatbot zum Lebensberater zu machen.Laut dem Bericht nutzt Google aktuell das Unternehmen Scale AI für Tests an seinen Entwicklungen der letzten Monate in diesem Bereich. Der Auftragnehmer hat ein Team von 100 Experten zusammengestellt, die mit weiteren Mitarbeitern die Antworten des Chatbots bewerten. Unter anderem ist es demnach das Ziel, den Assistenten auf seine Fähigkeiten hin zu prüfen, intime Fragen zu Herausforderungen im Leben der Menschen zu beantworten.
Gegen eigene Experten
Googles Entscheidung, sich an der Entwicklung einer Lebensberater-KI zu versuchen, ist vor allem im Lichte der internen Diskussionen sehr interessant. Im Dezember hatten die eigenen KI-Experten des Konzerns davor gewarnt, dass ein solcher Chatbot mit deutlichen Gefahren verbunden sei. Die Nutzer könnten eine "Beeinträchtigung ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens" und einen "Verlust ihrer Handlungsfähigkeit" erfahren, wenn sie den Lebensratschlägen der KI folgen.Eine Sprecherin von Google Deep Mind ist aber sehr bemüht darum zu betonen, dass die Fähigkeiten der KI in sehr viele Richtungen erprobt werden. Was davon zum Produkt wird, sei noch völlig offen: "Isolierte Stichproben von Evaluierungsdaten sind nicht repräsentativ für unsere Produkt-Roadmap."
Zusammenfassung
- Google entwickelt KI als Lebensberater
- Dienstleister Scale AI testet Googles KI-Entwicklungen
- Interne Diskussionen über Gefahren der Lebensberater-KI
- Warnung vor gesundheitlicher Beeinträchtigung durch KI-Ratschläge
- Google Deep Mind betont Vielfältigkeit der KI-Fähigkeiten
- Produkt-Roadmap noch unklar, laut Unternehmenssprecherin
Siehe auch:
- Google will, dass Copyrights nicht für das Trainieren von KIs gelten
- Google Assistant soll mit KI- und Bard-Features "aufgepimpt" werden
- Microsoft, Google, OpenAI und Co. schaffen gemeinsame KI-Standards
- Googles KI-Bot Bard ist ab sofort im deutschsprachigen Raum verfügbar
- Google: Wir nutzen jetzt all eure Inhalte im Netz für unser KI-Training
Thema:
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