Nach Covid-Ende: Mirrorless-Cams dank Tourismus im Höhenflug
Wer klassische Digitalkameras auf dem Weg ins Nirvana sah, weil Smartphones immer stärker an ihre Stelle treten, liegt aktuell nicht mehr richtig. Die großen Kamerahersteller freuen sich nämlich über wachsende Verkaufszahlen, weil die Coronavirus-Pandemie weitestgehend überwunden scheint.
Es handelt sich laut dem Verband, dem auch die großen japanischen Kamerahersteller wie Nikon, Canon und Sony angehören, um einen neuen Rekordwert, wobei die Umsätze bereits das dritte Jahr in Folge einen neuen Rekord erzielten. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2023 mit Mirrorless-Kameras Umsätze in Höhe von umgerechnet 16,2 Milliarden Euro erzielt, hieß es.
Gerade in China boomt der Verkauf derartiger Produkte. Der Umsatz mit Mirrorless-Kameras stieg dort im Vergleich zu 2022 in der ersten Jahreshälfte um rund 44 Prozent. Auch in Japan gab es ein deutliches Plus um ca. 30 Prozent. In Europa fiel das Wachstum mit nur neun Prozent deutlich geringer aus, war aber dennoch vorhanden.
Die Nachfrage für Smartphones schwächelt derweil nach wie vor, sodass die Verkaufszahlen laut Marktbeobachtern das zweite Jahr in Folge deutlich gesunken sind. Ein weiterer Faktor, der den Kameraherstellern zu mehr Einnahmen verhilft, ist die Integration von Funktionen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz.
Weil die Geräte mit leistungsstarken Prozessoren zunehmend in der Lage sind, auch Anfängern zu hervorragenden Bildern zu verhelfen, können sie gegenüber Smartphones punkten. Zwar bieten auch Smartphones diverse KI-Features im Bereich der Fotografie. doch sind die Kamerasensoren in Smartphones weiterhin deutlich kleiner als jene, die in "großen" Digitalkameras verbaut werden.
Canon und Co. hoffen unterdessen vor allem auf steigende Umsätze aus dem Verkauf von relativ günstigen Mirrorless-Kameras. Diese werden immer leichter und sind für auch aus diesem Grund für viele Kunden attraktiv. Sinkende Preise der Einsteigermodelle locken als weiterer Faktor die Kundschaft.
Mirrorless-Modelle legen stark zu
Gerade Mirrorless-Kameras, auch DSLM (Digital Single Lens Mirrorless) genannt, erfreuen sich derzeit stark wachsender Beliebtheit, sodass die Verkaufszahlen angeblich deutlich zugelegt haben. Laut dem japanischen Branchenverband Camera & Imaging Products Association sind die Verkäufe von Mirrorless-Kameras im Jahresvergleich zuletzt um rund 20 Prozent gestiegen.Es handelt sich laut dem Verband, dem auch die großen japanischen Kamerahersteller wie Nikon, Canon und Sony angehören, um einen neuen Rekordwert, wobei die Umsätze bereits das dritte Jahr in Folge einen neuen Rekord erzielten. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2023 mit Mirrorless-Kameras Umsätze in Höhe von umgerechnet 16,2 Milliarden Euro erzielt, hieß es.
Gerade in China boomt der Verkauf derartiger Produkte. Der Umsatz mit Mirrorless-Kameras stieg dort im Vergleich zu 2022 in der ersten Jahreshälfte um rund 44 Prozent. Auch in Japan gab es ein deutliches Plus um ca. 30 Prozent. In Europa fiel das Wachstum mit nur neun Prozent deutlich geringer aus, war aber dennoch vorhanden.
Die Chinesen reisen wieder - und fotografieren dabei gern
Als Gründe für das teilweise massive Wachstum betrachtet man die stark gestiegenen Reiseaktivitäten der Bevölkerung vieler Länder. Nach den Jahren, in denen Reisen aufgrund der diversen Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie stark eingeschränkt waren, verzeichnet die Tourismus-Branche aktuell trotz stark gestiegener Kosten ein erhebliches Wachstum.Die Nachfrage für Smartphones schwächelt derweil nach wie vor, sodass die Verkaufszahlen laut Marktbeobachtern das zweite Jahr in Folge deutlich gesunken sind. Ein weiterer Faktor, der den Kameraherstellern zu mehr Einnahmen verhilft, ist die Integration von Funktionen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz.
Weil die Geräte mit leistungsstarken Prozessoren zunehmend in der Lage sind, auch Anfängern zu hervorragenden Bildern zu verhelfen, können sie gegenüber Smartphones punkten. Zwar bieten auch Smartphones diverse KI-Features im Bereich der Fotografie. doch sind die Kamerasensoren in Smartphones weiterhin deutlich kleiner als jene, die in "großen" Digitalkameras verbaut werden.
Canon und Co. hoffen unterdessen vor allem auf steigende Umsätze aus dem Verkauf von relativ günstigen Mirrorless-Kameras. Diese werden immer leichter und sind für auch aus diesem Grund für viele Kunden attraktiv. Sinkende Preise der Einsteigermodelle locken als weiterer Faktor die Kundschaft.
Zusammenfassung
Siehe auch:- Kamerahersteller freuen sich über steigende Verkaufszahlen.
- Mirrorless-Kameras erfreuen sich starker Beliebtheit.
- China und Japan +44% bzw. +30%, Europa +9%.
- Reiseaktivitäten und KI-Features als Gründe für Wachstum.
- Sensoren in Smartphones kleiner als in "großen" Digitalkameras.
- Sinkende Preise der Einsteigermodelle locken Kundschaft.
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