"Interstellarer Hilfeschrei":
NASA hat wieder Kontakt zur Voyager 2
Durch einen Fehler bei der Ausrichtung der Antenne hatte die NASA im Juli den Kontakt zur Raumsonde Voyager 2 verloren. Jetzt heißt es aufatmen: die Weltraumbehörde hat nicht nur Lebenszeichen eingefangen, sondern ist auch dabei, die Kommunikation wieder vollständig aufzunehmen.
Nachdem das Deep Space Network in Australien während seines regelmäßigen Scans des Himmels vor ein paar Tagen ein Trägersignal von Voyager 2 empfangen hatte, konnten die Wissenschaftler schon einmal bestätigen, dass Voyager 2 weitersendet und allem Anschein nach unbeschädigt ist.
Dann kam ihnen eine Idee. Die Frage war, wie können sie nun ein Signal zurückschicken und die Sonde damit anweisen, sich neu auszurichten, sodass der normale Kommunikationsweg wieder funktioniert?
Das Signal musste so stark, aber auch ungerichtet sein, dass es die Sonde auf jeden Fall erreichen konnte, was der NASA mit der bisherigen Ausrichtung nicht gelang. Die Idee funktionierte gleich auf Anhieb. Der Befehl erreichte die Voyager nach gut 18,5 Stunden, und daher dauerte es insgesamt rund 37 Stunden, bis die Bodenkontrolle erfuhr, dass es funktioniert hatte.
Am 4. August begann die Sonde schlussendlich mit der Rücksendung von Wissenschafts- und Telemetriedaten, was darauf hindeutet, dass sie normal funktioniert und auf ihrer erwarteten Flugbahn ist.
Siehe auch:
Kontakt durch ungerichteten Ruf wiederhergestellt
Das ging nun einfacher und schneller als erwartet und dennoch war es bis zuletzt spannend wie in einem Krimi: Wie die NASA jetzt mitteilt, konnte man mit einem "starkem Ruf" den Kontakt zur Raumsonde Voyager 2 wiederherstellen.Nachdem das Deep Space Network in Australien während seines regelmäßigen Scans des Himmels vor ein paar Tagen ein Trägersignal von Voyager 2 empfangen hatte, konnten die Wissenschaftler schon einmal bestätigen, dass Voyager 2 weitersendet und allem Anschein nach unbeschädigt ist.
Dann kam ihnen eine Idee. Die Frage war, wie können sie nun ein Signal zurückschicken und die Sonde damit anweisen, sich neu auszurichten, sodass der normale Kommunikationsweg wieder funktioniert?
Der Hilfeschrei
Man versuchte es mit einem unkonventionellen "Hilfeschrei". Das Deep Space Network sandte laut der NASA "das Äquivalent eines interstellaren Rufs über 19,9 Milliarden Kilometer an Voyager 2 und wies die Raumsonde an, sich neu auszurichten und ihre Antenne zur Erde zurückzudrehen".Das Signal musste so stark, aber auch ungerichtet sein, dass es die Sonde auf jeden Fall erreichen konnte, was der NASA mit der bisherigen Ausrichtung nicht gelang. Die Idee funktionierte gleich auf Anhieb. Der Befehl erreichte die Voyager nach gut 18,5 Stunden, und daher dauerte es insgesamt rund 37 Stunden, bis die Bodenkontrolle erfuhr, dass es funktioniert hatte.
Am 4. August begann die Sonde schlussendlich mit der Rücksendung von Wissenschafts- und Telemetriedaten, was darauf hindeutet, dass sie normal funktioniert und auf ihrer erwarteten Flugbahn ist.
Zusammenfassung
- NASA findet Lebenszeichen von Voyager 2.
- Unkonventioneller "Hilfeschrei" über 19,9 Milliarden Kilometer.
- Sonde dreht Antenne zur Erde zurück und sendet Daten.
- Kontakt nach 37 Stunden wiederhergestellt.
- Sonde funktioniert normal und befindet sich auf erwarteter Flugbahn.
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