Europäisches Weltraumteleskop Euclid schickt die ersten Bilder
Das neue Weltraumteleskop Euclid der europäischen Weltraumorganisation ESA hat erste Bilder geschickt. Diese Fotos von funkelnden Sternen und Galaxien zeigen, dass das neue Weltraumteleskop mit seiner Aufgabe beginnen kann, einen großen Teil des Himmels zu kartieren.
Die ersten Bilder, die Euclid im Zuge dessen zur Erde schickte, zeigen, dass beide Kameras wie erwartet funktionieren und sowohl im sichtbaren als auch im infraroten Lichtspektrum ins Universum blicken. Die Aufnahmen zeigen einen Bereich des Himmels, der etwa ein Viertel der Fläche des Vollmonds ausmacht. Im Laufe seiner sechsjährigen Mission soll Euclid jedoch einen etwa 300.000 Mal größeren Bereich kartieren, der ungefähr ein Drittel des gesamten Himmels abdeckt.
Erste Testfotos in Infrarot ...
... und im sichtbaren Spektrum
Bis das System endgültig mit der Kartierung beginnt, sind allerdings noch viele Schritte der Kalibrierung erforderlich, was durchaus noch einige Monate in Anspruch nehmen kann. Ziel ist es, die Verteilung der Materie im Universum zu bestimmen und zu messen, wie sie sich verklumpt und bewegt. Dies soll den Wissenschaftlern einen noch nie dagewesenen Einblick in die Natur der dunklen Materie und der dunklen Energie geben.
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Lange Testphase
Euclid startete am 1. Juli vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida und brauchte etwa einen Monat, um seine endgültige Umlaufbahn zu erreichen. Diese liegt etwa viermal so weit von der Erde entfernt wie der Mond. Während das Teleskop zu seinem Ziel unterwegs war, arbeiteten Forscher auf der Erde daran, seine beiden Kameras einzuschalten und zu kalibrieren.Die ersten Bilder, die Euclid im Zuge dessen zur Erde schickte, zeigen, dass beide Kameras wie erwartet funktionieren und sowohl im sichtbaren als auch im infraroten Lichtspektrum ins Universum blicken. Die Aufnahmen zeigen einen Bereich des Himmels, der etwa ein Viertel der Fläche des Vollmonds ausmacht. Im Laufe seiner sechsjährigen Mission soll Euclid jedoch einen etwa 300.000 Mal größeren Bereich kartieren, der ungefähr ein Drittel des gesamten Himmels abdeckt.
Erste Testfotos in Infrarot ...
... und im sichtbaren Spektrum
Blick aufs Dunkle
"Wir sehen hier nur wenige Galaxien, die mit minimaler Systemabstimmung erzeugt wurden", erklärte Giuseppe Racca, Euclid-Projektleiter bei der ESA. "Das vollständig kalibrierte Euclid wird letztendlich Milliarden von Galaxien beobachten, um die bisher größte 3D-Karte des Himmels zu erstellen."Bis das System endgültig mit der Kartierung beginnt, sind allerdings noch viele Schritte der Kalibrierung erforderlich, was durchaus noch einige Monate in Anspruch nehmen kann. Ziel ist es, die Verteilung der Materie im Universum zu bestimmen und zu messen, wie sie sich verklumpt und bewegt. Dies soll den Wissenschaftlern einen noch nie dagewesenen Einblick in die Natur der dunklen Materie und der dunklen Energie geben.
Zusammenfassung
- Euclid: Europ. Weltraumteleskop schickt erste Bilder
- Umlaufbahn 4x so weit wie Mond entfernt
- Kameras funktionieren im sichtbaren & infraroten Licht
- Kalibrierung noch über Monate erforderlich
- Einblick in dunkle Energie & Materie
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