Was kann schon schiefgehen? NASA vergibt Auftrag für Nuklearrakete
Nuklearkraft ist zwar seit Jahrzehnten auf der Erde im Einsatz, doch natürlich hat sie ihre Nachteile und auch Kritiker. Dass diese Kraft ein mächtiges Werkzeug ist, bezweifelt aber niemand. Bei NASA und DARPA möchte man dieses Potenzial anzapfen - für Reisen im Weltraum.
Konkret soll ein Spaltreaktor zum Einsatz kommen, um extrem hohe Temperaturen zu erzeugen. Die vom Reaktor erzeugte Wärme soll auf einen Flüssigtreibstoff übertragen werden. Dieser expandiert und wird durch eine Düse ausgestoßen, um Schub zu erzeugen. Laut den verantwortlichen Wissenschaftlern soll eine derartige Rakete etwa dreimal so effizient sein wie eine, die mit chemischen Triebwerken arbeitet.
Soweit jedenfalls die Theorie, denn in der Praxis muss sich DRACO erst beweisen. Und das wird der Rüstungs- und Technologiekonzern Lockheed Martin übernehmen, so eine Mitteilung von NASA und DARPA. Denn dieser hat gemeinsam mit dem auf Nukleartechnologie spezialisierten Unternehmen BWX Technologies den rund 500 Millionen Dollar schweren Auftrag zur Entwicklung einer derartigen Rakete bekommen.
Freilich handelt es sich dabei vorerst nur um eine Demonstrationsrakete, bis zur Serienreife wird es sicherlich deutlich länger dauern. Das Potenzial ist aber vielversprechend: "Mit einer erfolgreichen Demonstration könnten wir die Möglichkeiten der Menschheit, schneller und weiter in den Weltraum vorzudringen, erheblich verbessern und den Weg für den zukünftigen Einsatz aller auf Kernspaltung basierenden Weltraumtechnologien ebnen", sagt Program Manager Tabitha Dodson.
Siehe auch:
DRACO soll bereits 2027 abheben
Die zivile Weltraumagentur NASA und die militärische Forschungsbehörde Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) haben Anfang des Jahres bekannt gegeben, dass sie ausloten wollen, ob und wie man einen Nuklearantrieb für Raumschiffe umsetzen könnte. Das Projekt nennt sich Demonstration Rocket for Agile Cislunar Operations (DRACO) und soll bereits 2027 die Entwicklung einer "fortschrittlichen thermischen Kernantriebstechnologie" zur Folge haben.Konkret soll ein Spaltreaktor zum Einsatz kommen, um extrem hohe Temperaturen zu erzeugen. Die vom Reaktor erzeugte Wärme soll auf einen Flüssigtreibstoff übertragen werden. Dieser expandiert und wird durch eine Düse ausgestoßen, um Schub zu erzeugen. Laut den verantwortlichen Wissenschaftlern soll eine derartige Rakete etwa dreimal so effizient sein wie eine, die mit chemischen Triebwerken arbeitet.
Lockheed Martin zeigt, wie ein DRACO-Antrieb funktionieren soll
Soweit jedenfalls die Theorie, denn in der Praxis muss sich DRACO erst beweisen. Und das wird der Rüstungs- und Technologiekonzern Lockheed Martin übernehmen, so eine Mitteilung von NASA und DARPA. Denn dieser hat gemeinsam mit dem auf Nukleartechnologie spezialisierten Unternehmen BWX Technologies den rund 500 Millionen Dollar schweren Auftrag zur Entwicklung einer derartigen Rakete bekommen.
Freilich handelt es sich dabei vorerst nur um eine Demonstrationsrakete, bis zur Serienreife wird es sicherlich deutlich länger dauern. Das Potenzial ist aber vielversprechend: "Mit einer erfolgreichen Demonstration könnten wir die Möglichkeiten der Menschheit, schneller und weiter in den Weltraum vorzudringen, erheblich verbessern und den Weg für den zukünftigen Einsatz aller auf Kernspaltung basierenden Weltraumtechnologien ebnen", sagt Program Manager Tabitha Dodson.
Zusammenfassung
- NASA und DARPA wollen Nuklearantrieb für Raumschiffe umsetzen
- Projekt DRACO soll bis 2027 einen Kernantrieb ermöglichen
- Spaltreaktor erzeugt hohe Temperaturen
- Lockheed Martin und BWX Technologies erhalten 500 Mio. $ Auftrag
- DRACO ist Demonstrationsrakete, Potenzial aber vielversprechend
Siehe auch:
- NASA und Pentagon planen Nuklearantrieb für Mars-Raumschiffe
- Konstruktion des größten Kernfusions-Raketentriebwerks beginnt
- Weltpremiere: China gelingt erster Start einer Methan-Rakete
- Letzter Ariane 5-Start - Europa hat keine funktionierende Rakete mehr
- NASA Mond-Mission in Gefahr: SLS-Rakete sprengt Budget und Zeitplan
Thema:
Videos zum Thema
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Reise in ein schwarzes Loch: Die NASA zeigt, wie das aussehen würde
- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
- NASA-Video zeigt beeindruckende Vorschau auf die Projekte von 2024
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Bresser National Geographic
Neue Nachrichten
- Schicker Game Boy Advance Remake: Konkr Pocket Advance enthüllt
- Pixel Tag: Erste Bilder enthüllen Googles hauseigene AirTag-Alternative
- Media Markt & Saturn: Diese Weekend-Deals lohnen sich richtig
- Dinosaurier-Killer-Asteroid: Feuersturm besiegelte das Ende
- Windows Recovery: Microsoft startet neues Update für Windows 11
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11 schwächelt global - Windows-Nutzerzahlen im Juli 2026
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen