Konto-Sharing: Netflix erweitert Profiltransfer - Hauptsache, ihr zahlt
Nach der Einführung der "Anti-Konto-Sharing"-Regelungen bittet Netflix Millionen von Kunden zur Kasse und stellt sie vor die Wahl: eigenes Abo oder Zusatzmitgliedschaft. Beides wird jetzt durch neue Möglichkeiten beim Profiltransfer leicht abgemildert, doch die Mehrkosten bleiben.
Seit Oktober ermöglicht der Streaming-Dienst, sein Netflix-Profil von einem bestehenden Account auf ein neu angelegtes Konto zu transferieren. Somit bleiben personalisierte Empfehlungen, der Titelverlauf, der Bereich 'Meine Liste', gespeicherte Spiele und andere Einstellungen erhalten. Passende Szenarien laut Netflix: "Menschen ziehen um, Familien wachsen, Beziehungen enden."
Dass die Erstellung eines neuen Netflix-Accounts beim Profiltransfer nicht immer die beste Lösung darstellt, sieht auch das Unternehmen ein. Entsprechend ist es nun möglich, das eigene Profil auf ein bestehendes Konto zu übertragen. Interessant vor allem dann, wenn die Familie wächst - etwa durch Partner oder Mitbewohner - oder aber man sich für einen Zusatzmitgliedsplatz innerhalb eines Abos anstatt für eine eigene Mitgliedschaft entscheidet.
An Ende des Tages bietet Netflix den erweiterten Profiltransfer vor allem aus finanziellen Gründen an. Über 100 Millionen Nutzer sollen den Streaming-Dienst nutzen, ohne ein eigenes Abo zu besitzen. Durch die jüngsten Richtlinien zum Anti-Passwort-Sharing werden diese in einen kostenpflichtigen Account gedrängt, auch wenn Konsequenzen bei Verstößen scheinbar (bisher) ausbleiben.
Siehe auch:
Dass die Erstellung eines neuen Netflix-Accounts beim Profiltransfer nicht immer die beste Lösung darstellt, sieht auch das Unternehmen ein. Entsprechend ist es nun möglich, das eigene Profil auf ein bestehendes Konto zu übertragen. Interessant vor allem dann, wenn die Familie wächst - etwa durch Partner oder Mitbewohner - oder aber man sich für einen Zusatzmitgliedsplatz innerhalb eines Abos anstatt für eine eigene Mitgliedschaft entscheidet.
Zusatzgebühren statt Abo
Während das Teilen des Netflix-Kontos mit Personen außerhalb des eigenen Haushalts seit Ende Mai "verboten" ist, werden pro Zusatzmitglied in Deutschland 4,99 Euro pro Monat fällig. Günstiger als ein eigenes Abonnement, dafür allerdings auch mit diversen Beschränkungen verbunden. Zusatzmitglieder können Filme, Serien und Co. auf nur einem Gerät wiedergeben bzw. herunterladen, selbst wenn der über ein Netflix Premium-Abo (4 Streams) verfügt.An Ende des Tages bietet Netflix den erweiterten Profiltransfer vor allem aus finanziellen Gründen an. Über 100 Millionen Nutzer sollen den Streaming-Dienst nutzen, ohne ein eigenes Abo zu besitzen. Durch die jüngsten Richtlinien zum Anti-Passwort-Sharing werden diese in einen kostenpflichtigen Account gedrängt, auch wenn Konsequenzen bei Verstößen scheinbar (bisher) ausbleiben.
Zusammenfassung
- Netflix stellt Kunden vor die Wahl: eigenes Abo oder Zusatzmitgliedschaft.
- Profiltransfer ermöglicht es, personalisierte Einstellungen zu behalten.
- Teilen des Accounts mit Personen außerhalb des Haushalts jetzt verboten.
- Zusatzmitglieder können Filme nur auf einem Gerät wiedergeben.
- Transfer soll Nutzer dazu bringen, eigene Accounts zu eröffnen.
- Konsequenzen bei Verstößen gegen die Richtlinien (noch) ausgeblieben.
- Neue Möglichkeiten zum Profiltransfer mildern Mehrkosten ab.
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