Netflix-Entwickler erfinden eine sehr viel bessere Greenscreen-Technik
Netflix-Entwickler haben die altbekannte Greenscreen-Technologie ordentlich weiterentwickelt. Realistische visuelle Effekte für Film und Fernsehen können so nun nahezu in Echtzeit und ohne Störungen erzeugt werden.
Bei Greenscreen-Aufnahmen werden Schauspieler oder andere Akteure vor einem hellgrünen Hintergrund aufgenommen, der leicht isoliert und digital entfernt werden kann. Die Aufnahme lässt sich dann als Layer vor ein anderes Bild legen, wodurch Figuren dann beispielsweise in einer beliebigen Landschaft agieren können, ohne dass man mit dem gesamten Filmset das Studio verlassen muss.
Dieser Prozess kann automatisch und mit angemessener Genauigkeit durchgeführt werden. Allerdings kommt es zu Problemen, wenn die gefilmten Personen hellgrüne Kleidungsstücke tragen. Und auch fein strukturierte Objekte wie etwa wehendes, langes Haar sorgen für Schwierigkeiten. Hier müssen dann Fachleute oft noch viele Stunden mit der Nachbearbeitung der Szenen verbringen.
Die neue Netflix-Technologie namens Magenta GreenScreen (MGS) arbeitet daher etwas anders. Die Schauspieler werden vor einem Hintergrund, der mit hellen grünen LEDs beleuchtet wird, gefilmt, während sie von vorn mit roten und blauen LEDs beleuchtet werden, die zusammen ein magentafarbenes Glühen erzeugen. Da Digitalkameras für jedes Pixel einen individuellen Rot-, Grün- und Blauwert erfassen, hat diese Technik den Effekt, dass ein Grünkanal nur den Hintergrund aufnimmt, während der Vordergrund schwarz erscheint, und die Rot- und Blaukanäle nur den Vordergrund aufnehmen, während der Hintergrund schwarz erscheint.
Aber es gibt ein Problem mit dieser Methode. Da der Vordergrund nur in Blau und Rot aufgenommen wird, sehen die Schauspieler magentafarben aus. Um dieses Problem zu lösen, setzt Netflix künstliche Intelligenz ein, um die gesamte Farbpalette wieder in den Vordergrund zu bringen, wobei ein Foto der normal beleuchteten Schauspieler als Referenz dient, um einen realistisch wirkenden Grünkanal zu erzeugen. Das funktioniert nahezu in Echtzeit - bei Livebildern gibt es somit noch keine endgültige Perfektion, die Geschwindigkeit reicht aber unter anderem völlig aus, damit ein Regisseur direkt während der Dreharbeiten überprüfen kann, ob Schauspieler und Hintergrund harmonieren.
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Dieser Prozess kann automatisch und mit angemessener Genauigkeit durchgeführt werden. Allerdings kommt es zu Problemen, wenn die gefilmten Personen hellgrüne Kleidungsstücke tragen. Und auch fein strukturierte Objekte wie etwa wehendes, langes Haar sorgen für Schwierigkeiten. Hier müssen dann Fachleute oft noch viele Stunden mit der Nachbearbeitung der Szenen verbringen.
Magenta Green Screen (MGS): Netflix entwickelt Greenscreen weiter
Die neue Netflix-Technologie namens Magenta GreenScreen (MGS) arbeitet daher etwas anders. Die Schauspieler werden vor einem Hintergrund, der mit hellen grünen LEDs beleuchtet wird, gefilmt, während sie von vorn mit roten und blauen LEDs beleuchtet werden, die zusammen ein magentafarbenes Glühen erzeugen. Da Digitalkameras für jedes Pixel einen individuellen Rot-, Grün- und Blauwert erfassen, hat diese Technik den Effekt, dass ein Grünkanal nur den Hintergrund aufnimmt, während der Vordergrund schwarz erscheint, und die Rot- und Blaukanäle nur den Vordergrund aufnehmen, während der Hintergrund schwarz erscheint.
Sogar Glas funktioniert
Bearbeitungssysteme können den grünen Kanal so in Echtzeit ersetzen und die Schauspieler realistisch und sofort in den Vordergrund einer anderen Szene stellen. Dabei zeigt sich in den Demo-Aufnahmen im Video, dass insbesondere auch feine Strukturen und sogar transparente Objekte wie eine Glasflasche sehr einfach zu handhaben sind.Aber es gibt ein Problem mit dieser Methode. Da der Vordergrund nur in Blau und Rot aufgenommen wird, sehen die Schauspieler magentafarben aus. Um dieses Problem zu lösen, setzt Netflix künstliche Intelligenz ein, um die gesamte Farbpalette wieder in den Vordergrund zu bringen, wobei ein Foto der normal beleuchteten Schauspieler als Referenz dient, um einen realistisch wirkenden Grünkanal zu erzeugen. Das funktioniert nahezu in Echtzeit - bei Livebildern gibt es somit noch keine endgültige Perfektion, die Geschwindigkeit reicht aber unter anderem völlig aus, damit ein Regisseur direkt während der Dreharbeiten überprüfen kann, ob Schauspieler und Hintergrund harmonieren.
Zusammenfassung
- Netflix-Entwickler haben Greenscreen-Technologie erweitert.
- Automatischer Prozess, aber Probleme mit hellgrünen Kleidungsstücken.
- Magenta Green Screen (MGS): Schauspieler vor LED-Hintergrund gefilmt.
- KI-gestützte Farb-Wiederherstellung für realistischen Grünkanal.
- Live-Bilder noch nicht perfekt, aber für Regie-Kontrolle ausreichend.
- Auch feine Strukturen und transparente Objekte leicht zu handhaben.
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