Samsung: Ende der Chipkrise lässt Gewinn um 95 Prozent einbrechen
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung Electronics konnte lange von der Krise des Halbleitermarktes profitieren - nun aber sackt die dabei entstandene Blase ordentlich in sich zusammen. Das Unternehmen verzeichnete den stärksten Umsatzrückgang seit 2009.
Als die Nachfrage nach Chips aller Art über längere Zeit hoch war und von den Herstellern nicht annähernd befriedigt werden konnte, kletterten die Großmarktpreise in schwindelerregende Höhen. Für einen Konzern wie Samsung, der seine Werke auf Hochtouren laufen lies, bedeutete dies, dass die Kasse ordentlich klingelte. Inzwischen normalisiert sich die Situation auf dem Chipmarkt allerdings und die Preise kehren auf ein normaleres Niveau zurück.
Für Samsung bedeutet dies nun aber, dass der Umsatz um über 20 Prozent auf rund 42 Milliarden Euro im ersten Quartal einbrach. Und das hatte spürbare Auswirkungen auf die Überschüsse, die aus dem laufenden Geschäft gezogen werden konnten. Der operative Gewinn brach um satte 95 Prozent auf nun noch 422 Millionen Euro ein. Dies ist dann auch der geringste Quartalsüberschuss, den der Elektronikkonzern seit dem ersten Quartal 2009 auswies.
Die kommende Zeit wird für Samsung weiterhin anspruchsvoll bleiben. Zuletzt stand man auch deshalb gut da, weil man insbesondere im Foundry-Geschäft nur wenig Konkurrenz hatte. Wer sich modernste Chipdesigns in Halbleiter-Komponenten umsetzen lassen wollte, musste entweder zu Samsung oder TSMC gehen - und beide Anbieter waren stets ausgelastet. Jetzt stößt aber Intel mit massiven Investitionen dazu, was durchaus zu einem härteren Wettbewerb um die lukrativen Aufträge führen dürfte.
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Für Samsung bedeutet dies nun aber, dass der Umsatz um über 20 Prozent auf rund 42 Milliarden Euro im ersten Quartal einbrach. Und das hatte spürbare Auswirkungen auf die Überschüsse, die aus dem laufenden Geschäft gezogen werden konnten. Der operative Gewinn brach um satte 95 Prozent auf nun noch 422 Millionen Euro ein. Dies ist dann auch der geringste Quartalsüberschuss, den der Elektronikkonzern seit dem ersten Quartal 2009 auswies.
Konkurrenz wächst
Diese Zahlen beruhen auf den vorläufigen Bilanzdaten des Unternehmens. Diese müssen gemäß den Regelungen für Aktiengesellschaften jetzt noch von unabhängigen Buchprüfern bestätigt werden. Die umfassenden Quartalsbilanzen will das Unternehmen dann am 27. Juli vorstellen, zu diesem Zeitpunkt wird sich das Management dann auch genauer zu sen einzelnen Punkten im Tagesgeschäft äußern.Die kommende Zeit wird für Samsung weiterhin anspruchsvoll bleiben. Zuletzt stand man auch deshalb gut da, weil man insbesondere im Foundry-Geschäft nur wenig Konkurrenz hatte. Wer sich modernste Chipdesigns in Halbleiter-Komponenten umsetzen lassen wollte, musste entweder zu Samsung oder TSMC gehen - und beide Anbieter waren stets ausgelastet. Jetzt stößt aber Intel mit massiven Investitionen dazu, was durchaus zu einem härteren Wettbewerb um die lukrativen Aufträge führen dürfte.
Zusammenfassung
- Samsung Electronics erleidet stärksten Umsatzrückgang seit 2009.
- Normalisierung des Chipmarktes führt zu 20% Umsatzrückgang.
- Operativer Gewinn bricht um 95% auf 422 Mio. Euro ein.
- Quartalsbilanzen werden am 27. Juli vorgestellt.
- Intel drängt mit Investitionen in den Markt.
- Konkurrenzsituation verschärft sich.
- Anspruchsvolle Zeit für Samsung.
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