Microsoft & AMD bauen gemeinsam KI-Chips - pünktlich zu Windows 12?
Microsoft hat sich laut einem US-Medienbericht mit AMD zusammengetan, um gemeinsam an spezialisierten Prozessoren für Dienste aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz zu arbeiten. Microsoft finanziert die Entwicklung mit, heißt es. Für Intel und Nvidia dürften dies keine guten Nachrichten sein.
Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg kooperieren Intel-Konkurrent AMD und der Softwaregigant Microsoft, um zusammen eine Alternative zu den für KI-Dienste wie den Bing Chatbot verwendeten Grafikkarten von Nvidia zu entwickeln. Sowohl AMD als auch Microsoft wollen von der Zusammenarbeit profitieren.
Bisher soll Microsoft rund zwei Milliarden Dollar in die Entwicklung des "Athena"-Chips gesteckt haben. Die Arbeit daran erfolgt durch eine eigene Abteilung, die von dem früheren Intel-Manager Rani Borkar geleitet wird und mittlerweile fast 1000 Mitarbeiter hat. Die Redmonder wollen sich allerdings keineswegs von Nvidia als wichtigstem Lieferanten von GPUs für KI-Rechenzentren lösen, sondern die guten Beziehungen weiter pflegen, heißt es.
Microsofts Ziel ist es hingegen eher, schnell neue Kapazitäten im KI-Segment zu schaffen, da die von Nvidia gelieferten GPUs nur in begrenzten Stückzahlen verfügbar sind. AMD will unterdessen mithilfe von Microsoft schnell ebenfalls in den Markt für KI-Chips einsteigen, da man darin derzeit die größten Wachstumschancen sieht. Dies hatte AMD-Chefin Lisa Su erst kürzlich, während der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen erneut betont.
Noch fehlt es den AMD-Prozessoren an umfangreicheren KI-Fähigkeiten, wobei unklar ist, wann die Kooperation mit Microsoft konkrete Früchte tragen soll. Nach Meinung mancher Beobachter dürften AMD und Microsoft auch deshalb zusammenarbeiten, weil die Redmonder mit Windows 12 eine weitreichende Integration von Funktionen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz in ihrem Betriebssystem planen. Das neue Betriebssystem wird im nächsten Jahr erwartet, sodass es für AMD höchste Zeit ist, sich dem Trend anzuschließen.
Siehe auch:
Eine Hand wäscht die Andere
Microsoft finanziert offenbar einen Teil der Entwicklung von KI-Features für die Prozessoren und Grafikkarten von AMD, während AMD im Gegenzug Microsoft bei der Entwicklung eines eigenen Prozessors für KI-Workloads mit dem Codenamen "Athena" unterstützt. Erste Gerüchte darüber, dass Microsoft einen eigenen Prozessor für die Verwendung in Servern in Rechenzentren für KI-Services mit diesem Codenamen entwickelt, gab es schon vor einigen Wochen.Bisher soll Microsoft rund zwei Milliarden Dollar in die Entwicklung des "Athena"-Chips gesteckt haben. Die Arbeit daran erfolgt durch eine eigene Abteilung, die von dem früheren Intel-Manager Rani Borkar geleitet wird und mittlerweile fast 1000 Mitarbeiter hat. Die Redmonder wollen sich allerdings keineswegs von Nvidia als wichtigstem Lieferanten von GPUs für KI-Rechenzentren lösen, sondern die guten Beziehungen weiter pflegen, heißt es.
Microsofts Ziel ist es hingegen eher, schnell neue Kapazitäten im KI-Segment zu schaffen, da die von Nvidia gelieferten GPUs nur in begrenzten Stückzahlen verfügbar sind. AMD will unterdessen mithilfe von Microsoft schnell ebenfalls in den Markt für KI-Chips einsteigen, da man darin derzeit die größten Wachstumschancen sieht. Dies hatte AMD-Chefin Lisa Su erst kürzlich, während der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen erneut betont.
Noch fehlt es den AMD-Prozessoren an umfangreicheren KI-Fähigkeiten, wobei unklar ist, wann die Kooperation mit Microsoft konkrete Früchte tragen soll. Nach Meinung mancher Beobachter dürften AMD und Microsoft auch deshalb zusammenarbeiten, weil die Redmonder mit Windows 12 eine weitreichende Integration von Funktionen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz in ihrem Betriebssystem planen. Das neue Betriebssystem wird im nächsten Jahr erwartet, sodass es für AMD höchste Zeit ist, sich dem Trend anzuschließen.
Zusammenfassung
- Microsoft und AMD kooperieren, um KI-Chips zu entwickeln.
- Microsoft finanziert AMDs Entwicklung mit.
- Microsoft hat bisher 2 Mrd. Dollar in die Entwicklung des Athena-Chips gesteckt.
- AMD möchte schnell in den KI-Chip-Markt einsteigen.
- Nvidia bleibt für Microsoft ein wichtiger Lieferant von GPUs.
Siehe auch:
- Microsoft-Gründer Gates: KI bringt Kindern bald Lesen & Schreiben bei
- Microsoft Designer: Spannendes KI-Bild-Tool startet in die Preview
- Google gründet neue KI-Abteilung: DeepMind soll Microsoft angreifen
- Codename Athena: Microsoft arbeitet laut Bericht an KI-Hardwarechip
- KI-Rennen: Amazon fordert Microsoft & Google mit eigenen Bots heraus
Thema:
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