Elektroflugzeug: NASA stoppt Entwicklung - aus Sicherheitsgründen
Auf dem Boden sind elektrisch betriebene Fortbewegungsmittel mittlerweile Alltag, Elektroautos haben längst den Status als Kuriosität abgelegt. Entsprechend fragen sich viele, ob das auch in der Luft gelingen kann. Doch die NASA sagt nein - aber nur vorerst.
Denn die US-amerikanische Aeronautik- und Raumfahrtbehörde NASA hat bekannt gegeben, dass man sein X-57 genanntes Projekt einstellt, und zwar bevor es jemals abgehoben ist. Ursprünglich wollte die National Aeronautics and Space Administration die mit Batterien und Elektromotor ausgestattete Maschine noch in diesem Jahr fliegen lassen, doch so weit wird es nicht kommen.
Die X-57 konnte nur Tests am Boden absolvieren (Bild: NASA/Lauren Hughes)
Flick weiter: "Die Behebung dieses Problems würde das Projekt weit über das geplante Ende dieses Haushaltsjahres hinaus verlängern, sodass die NASA beschlossen hat, das Projekt fristgerecht zu beenden, ohne das Fahrzeug in die Luft zu bringen."
Das Elektroflugzeug der NASA erlebte bereits zuvor keine einfache Entwicklung: So sollte das X-57 ursprünglich mehr als ein Dutzend Propeller haben, diese Zahl wurde aber später auf zwei reduziert. Danach bekamen es die Ingenieure mit Transistormodulen in den elektrischen Wechselrichtern zu tun, die bei Tests immer wieder ausfielen und sogar "explodierten".
Als Misserfolg will die NASA die X-57 aber dennoch nicht sehen und schreibt in einer Pressemitteilung, dass die Forschungsergebnisse "Luftfahrtforschern Hunderte von Erfahrungen sowie revolutionäre Entwicklungen in Bereichen von der Batterietechnologie bis hin zum Design der Motorsteuerung" liefern würden. Dieser Erfahrungsgewinn sei auch das primäre Ziel dieses Projekt gewesen, so die NASA, und bedeute auch nicht, dass man elektrisch betriebenen Flugzeugen keine Zukunft gibt, im Gegenteil.
Siehe auch:
Weder Geld noch Zeit für die Lösung eines Problems
Wie Popular Science berichtet, stieß die NASA bei der X-57 auf Sicherheitsbedenken, die sich nicht mit dem dafür veranschlagten Budget sowie der vorgesehenen Zeit lösen ließen. "Leider haben wir vor kurzem einen potenziellen Fehlermodus im Antriebssystem entdeckt, der ein inakzeptables Risiko für die Sicherheit des Piloten und des Bodenpersonals während der Bodentests darstellte", sagte Bradley Flick, Leiter des zuständigen Armstrong Flight Research Center, dazu.
Die X-57 konnte nur Tests am Boden absolvieren (Bild: NASA/Lauren Hughes)
Flick weiter: "Die Behebung dieses Problems würde das Projekt weit über das geplante Ende dieses Haushaltsjahres hinaus verlängern, sodass die NASA beschlossen hat, das Projekt fristgerecht zu beenden, ohne das Fahrzeug in die Luft zu bringen."
Das Elektroflugzeug der NASA erlebte bereits zuvor keine einfache Entwicklung: So sollte das X-57 ursprünglich mehr als ein Dutzend Propeller haben, diese Zahl wurde aber später auf zwei reduziert. Danach bekamen es die Ingenieure mit Transistormodulen in den elektrischen Wechselrichtern zu tun, die bei Tests immer wieder ausfielen und sogar "explodierten".
Als Misserfolg will die NASA die X-57 aber dennoch nicht sehen und schreibt in einer Pressemitteilung, dass die Forschungsergebnisse "Luftfahrtforschern Hunderte von Erfahrungen sowie revolutionäre Entwicklungen in Bereichen von der Batterietechnologie bis hin zum Design der Motorsteuerung" liefern würden. Dieser Erfahrungsgewinn sei auch das primäre Ziel dieses Projekt gewesen, so die NASA, und bedeute auch nicht, dass man elektrisch betriebenen Flugzeugen keine Zukunft gibt, im Gegenteil.
Zusammenfassung
- NASA stellt X-57 Projekt ein, bevor es abheben konnte
- Sicherheitsbedenken, die sich nicht lösen ließen
- Ursprünglich mehr als ein Dutzend Propeller, reduziert auf zwei
- Transistormodule in Wechselrichtern fielen aus und "explodierten"
- Forschungsergebnisse liefern Erfahrungen & revolutionäre Entwicklungen
- Primäres Ziel des Projekts war Erfahrungsgewinn
- Kein Grund, Elektroflugzeugen keine Zukunft zu geben
Siehe auch:
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