Nintendo-Fan kauft Aktien, kapert Aktionärstreffen, um Kritik zu äußern
Manchmal finden Spielefans kreative Wege, um ihre Kritik an den Einscheidungen von Entwicklern zu äußern. Ein japanischer Splatoon-Spieler hat jetzt ein Investoren-Briefing von Nintendo gekapert, um sich über angebliche Geschlechterbenachteiligung zu beschweren.
Wie IGN und Video Games SI berichten und anhand der Posts des Twitter-Users NStyles nachgelesen werden kann, sorgte ein Teilnehmer des jüngsten Investoren-Briefings von Nintendo für Aufmerksamkeit, als er während der nach derartigen Online-Veranstaltungen von Firmen üblichen Fragerunde begann, sich über die angebliche Benachteiligung männlicher Charaktere in Splatoon 3 auszulassen.
Die Entwickler hätten "Jungen die kalte Schulter gezeigt", was die Auswahl an den in Splatoon 3 nutzbaren Charaktere angeht, so die Kritik. Dies sei verbesserungswürdig, weil es ihn traurig stimme, dass Nutzer, die mit einer männlichen Figur spielen wollen, nicht das gleiche positive Erlebnis haben könnten.
Ein Twitter-Nutzer behauptet mittlerweile, er sei der erwähnte Spielefan, der sich Zugang zu dem Investorengespräch des Nintendo-Managements verschafft habe. Nachdem Nintendo nicht auf diverse E-Mails mit Beschwerden reagiert hatte, habe er begonnen, Nintendo-Konsolen auf Kredit zu kaufen, um sie dann für Bargeld weiterzuverkaufen.
Auf diese Weise beschaffte sich die Person nach eigenen Angaben die finanziellen Mittel, um Aktien des japanischen Spieleriesen zu erwerben. Da er so zum Aktionär des Unternehmens wurde, konnte der Gamer nun auch an dem Investorengespräch teilnehmen, um sich Gehör zu verschaffen, heißt es.
Siehe auch:
Die Entwickler hätten "Jungen die kalte Schulter gezeigt", was die Auswahl an den in Splatoon 3 nutzbaren Charaktere angeht, so die Kritik. Dies sei verbesserungswürdig, weil es ihn traurig stimme, dass Nutzer, die mit einer männlichen Figur spielen wollen, nicht das gleiche positive Erlebnis haben könnten.
Nintendo-Management ging nicht weiter auf die Kritik ein
Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa versuchte angeblich noch, die Fragestellung des Teilnehmers zu stoppen, indem er auf die Länge der Frage verwies. Als dies nicht gelang, bedankte sich der Manager höflich dafür, dass der Fragesteller Splatoon 3 spielt und seine Meinung geäußert habe. Er ging dabei nicht weiter auf das eigentliche Thema der Nachfrage ein.Ein Twitter-Nutzer behauptet mittlerweile, er sei der erwähnte Spielefan, der sich Zugang zu dem Investorengespräch des Nintendo-Managements verschafft habe. Nachdem Nintendo nicht auf diverse E-Mails mit Beschwerden reagiert hatte, habe er begonnen, Nintendo-Konsolen auf Kredit zu kaufen, um sie dann für Bargeld weiterzuverkaufen.
Auf diese Weise beschaffte sich die Person nach eigenen Angaben die finanziellen Mittel, um Aktien des japanischen Spieleriesen zu erwerben. Da er so zum Aktionär des Unternehmens wurde, konnte der Gamer nun auch an dem Investorengespräch teilnehmen, um sich Gehör zu verschaffen, heißt es.
Zusammenfassung
- Spielefan kritisiert Geschlechterbenachteiligung in Splatoon 3
- Nutzer kauft Nintendo-Konsolen auf Kredit, um Aktien zu erwerben
- Äußert als Teilnehmer des Investoren-Briefings seine Kritik
Siehe auch:
- Nintendo behauptet, dass Emulatoren "die Innovation ersticken"
- Everybody 1-2-Switch: Nintendo bringt neues Partyspiel auf den Markt
- Media Markt: Nintendo Switch + Mario-Spiel jetzt im günstigen Bundle
- E-Mails zeigen: Valve half Nintendo bei Entfernung des Dolphin Emulator
- Nintendo wehrt sich: Wii-Emulator Dolphin zunächst nicht auf Steam
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