455 GW Strom aus Wind und Sonne:
China startet gigantisches Projekt
In China beginnt man mit der Umsetzung eines Planes, mit dem gigantische Erneuerbare-Energien-Projekte realisiert werden sollen. Ein zentrales Element ist dabei eine neue Stromtrasse, mit der die Energie über sehr große Strecken transportiert wird.
Das gesamte Vorhaben läuft darauf hinaus, dass China die spärlich besiedelten und relativ öden Flächen der Gobi und einiger kleinerer Wüsten nutzt, um dort sehr große Flächen für Solar und Windkraft nutzbar zu machen. Bis zum Jahr 2030 sollen hier Photovoltaik- und Windkraftanlagen installiert werden, die es zusammen auf eine Leistung von 455 Gigawatt bringen. Das entspricht etwas mehr als der doppelten Leistung, die aktuell in Deutschland installiert ist.
Das Problem dabei: Die Wüstenregionen sind weit von den Gegenden entfernt, in denen die Energie zum größten Teil benötigt wird. Daher baut man jetzt als Referenzprojekt eine Ultrahochspannungsleitung, auf der Strom mit 800 kV über eine Entfernung von 1634 Kilometer transportiert wird. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 3,9 Milliarden Dollar, die Inbetriebnahme ist bereits für 2025 vorgesehen, berichtet die South China Morning Post.
Die Stromtrasse dient dabei als Referenzprojekt für weitere Verbindungen, mit denen die großen neuen Stromerzeuger an die Industriezentren angebunden werden. Das Ziel besteht unter anderem darin, gegen Situationen wie im letzten Jahr gewappnet zu sein. Damals fehlte aufgrund einer massiven Dürre das Wasser, um die großen Wasserkraftwerke im südlichen Zentral-China betreiben zu können. Diverse wichtige Hightech-Werke mussten daher vorübergehend die Produktion herunterfahren. Solche Wassernot wird in den kommenden Jahren immer häufiger vorkommen, da im Himalaya die Gletscher abschmelzen und im Sommer kein Wasser mehr in die dort entspringenden Flüsse bringen.
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Das Problem dabei: Die Wüstenregionen sind weit von den Gegenden entfernt, in denen die Energie zum größten Teil benötigt wird. Daher baut man jetzt als Referenzprojekt eine Ultrahochspannungsleitung, auf der Strom mit 800 kV über eine Entfernung von 1634 Kilometer transportiert wird. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 3,9 Milliarden Dollar, die Inbetriebnahme ist bereits für 2025 vorgesehen, berichtet die South China Morning Post.
Komplett neue Option
Die Leitung soll jährlich rund 36 Milliarden Kilowattstunden Strom aus der Provinz Ningxia in die Hunan-Region bringen. Nach Angaben des Netzbetreibers ermöglicht diese direkte Anbindung von den Anlagen in der Gobi eine Einsparung von CO2-Emissionen in Höhe von über 16 Millionen Tonnen im Jahr.Die Stromtrasse dient dabei als Referenzprojekt für weitere Verbindungen, mit denen die großen neuen Stromerzeuger an die Industriezentren angebunden werden. Das Ziel besteht unter anderem darin, gegen Situationen wie im letzten Jahr gewappnet zu sein. Damals fehlte aufgrund einer massiven Dürre das Wasser, um die großen Wasserkraftwerke im südlichen Zentral-China betreiben zu können. Diverse wichtige Hightech-Werke mussten daher vorübergehend die Produktion herunterfahren. Solche Wassernot wird in den kommenden Jahren immer häufiger vorkommen, da im Himalaya die Gletscher abschmelzen und im Sommer kein Wasser mehr in die dort entspringenden Flüsse bringen.
Zusammenfassung
- China plant Erneuerbare-Energien-Projekte in Wüstenregionen.
- Ziel: 455 Gigawatt Leistung bis 2030.
- Referenzprojekt: Ultrahochspannungsleitung über 1634 km.
- Kosten: 3,9 Mrd. Dollar, Inbetriebnahme 2025.
- 36 Mrd. kWh Strom jährlich, 16 Mio. Tonnen CO₂-Einsparung.
- Anbindung an Industriezentren, gegen Wassernot gewappnet.
- Gletscherschmelze im Himalaya, im Sommer kein Wasser.
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